Hallo!
Mir ist es sehr unangenehm über das Thema zu sprechen, aber ich hoffe hier Hilfe zu finden..
Ich bin 18 Jahre alt und es ist nahezu unmöglich, dass ich alleine schlafe.
Ich habe Angstvorstellungen (auch vor Übersinnlichem, obwohl ich ja wissen müsste, dass ich das nicht haben bräuchte) und regelrechte Panikattacken, sodass ich das Gefühl habe keine Luft mehr zu bekommen.
Obwohl meine Eltern ihr Schlafzimmer nebenan haben, legt es sich erst, wenn ich meine Mutter geholt habe (und das mit 18!)
Zum Glück ist mein Freund sehr verständnisvoll und versucht jeden Abend/Nacht hier zu sein, aber das geht nunmal auch nicht immer; und dann kommen eben die Probleme! Ich habe schon den ganzen Abend Angst vor dem Zubettgehen, sämtliche Beruhigungsmittel (Schlaftee,Baldianpräperate, etc) haben nicht geholfen.
Ich weiß, dass ich schon als kleines Kind (schon vor dem Kindergarten) ähnliche Probleme hatte, nur wollte ich damals meiner Mutter garnicht von der Seite weichen, habe nicht bei Verwandten übernachtet und so weiter
Später in der Grundschule war es zwar keine Problem mehr von meiner Mutter getrennt zu werden, aber Klassenfahrten wurden zum absoluten Horror.
Auch auf dem Gymnasium fuhr ich entweder nicht mit, oder fuhr nach einer Nacht wieder nach Hause
Und irgendwie hat es sich dann so entwickelt, dass ich (wenn auch nicht gerne) woanders schlafe, jedoch nie alleine in einem Raum!
Ich war wegen meinem Problem schon bei mehreren Jugendpsychologen, die mir aber nicht wirklich weiterhelfen, oder eine Erklärung abgeben konnten...
Die absolut schlimmste Zeit hatte ich als meine Mutter, als ich 11 war, die Diagnose Krebs im Endstadium bekam und unmittelbar ins Krankenhaus kam
Mein Vater (der seine 1. Frau schon verloren hat) hat mich leider mit meinen Sorgen und Ängsten allein gelassen (ich weiß, dass er es nicht böse meinte) und ich versuchte selbst damit klarzukommen.
Ab diesem Lebensabschnitt kamen Ängste vor Tod und Verlust hinzu, die ich bis heute nicht abgestellt habe
Meine Mutter hat es Gott sei Dank entgegen den Erwartungen der Ärzte geschafft, kämpft aber bis heute noch mit der Krankheit
Es klingt vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe bis heute noch große Probleme damit und ziehe mich oft zurück
Mein Problem wird je älter ich werde jedoch immer größer, weil von einer 18-jährigen ja eine gewisse Selbstständigkeit erwartet wird, die ich eigentlich auch habe, eben dunkel wird..
Ich habe Angst davor, nie von meinem Schlafproblem befreit zu werden und auch meinen Freund zu sehr damit zu belasten...
Entschuldigt, dass ich euch so zugetextet habe, aber ich hoffe ihr könnt mir in irgendeiner Form helfen!
Danke!


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