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Thema: Ich möchte mich vorstellen.

  1. #1
    Neuling
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    Standard Ich möchte mich vorstellen.

    Guten Tag liebes Forum,

    ich habe mich hier angemeldet weil ich nicht mehr weiter weiß. Es ist angenehm sich mal aussprechen zu können und wenn es dem ein oder anderen ähnlich wie mir geht ist es doch schön nicht alleine zu sein.

    Wie es schon zu vermuten ist leide ich an Depressionen, zumindest sagte das mein Seelenklempner.

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wann es mir das letzte mal "gut" ging oder ob es mir überhaupt mal gut ging weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nicht mehr an die Gefühle und Gedanken als Kind zurückerinnern, aber meine Verwandten sagten mir dass ich ein neugieriges und lebendiges Kind war. Ich hatte eine schöne Kindheit, meine Eltern gaben immer ihr bestes und mir fehlte es an nichts. Leider kann ich mich an diese Zeit nichteinmal zurückerinnern. Ich habe zwar einige Erinnerungsfetzen an Kindliche Ereignisse, aber diese sind in meinem Kopf leer und emotionslos. Ich kann es nicht beschreiben. Ich war schon immer eher ein Einzelgänger. Soziale Kontakte konnte oder wollte ich nicht vernünftig knüpfen. Daher war meine Grundschulzeit nicht sehr angenehm. Ich wechstelte die Schule im 3. und 7. Schuljahr. Seit der 8. Klasse sind meine Leistungen so niedrig, dass ich nur durch Härteversetzung und zahlreichen Leherkonferenzen versetzt wurde. In der 10. Klasse blieb ich dann das erste Mal sitzen. Momentan mache ich sie zum zweiten Mal und meine Leistungen sind so schlecht, dass ich fast jede Klassenarbeit schwänze, aus Angst mir dieses Jahr mit weiteren 6ern die Versetzung zu verhauen. Natürlich ist das eine Zwickmühle, der ich mir bewusst bin, aber ich bringe die Energie nicht auf. Meistens reicht sie nichteinmal aus um morgens aus dem Bett zu kommen. Die meiste Zeit verbringe ich mit schlafen. Am liebsten würde ich durchgehend schlafen bis es mir besser geht. In der Hoffnung ich wache auf und der Albtraum ist vorbei. Das dies niemals so passieren wird, weiß ich auch, aber ich habe nicht genug Energie etwas zu ändern oder zumindest daran zu denken, da ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie es ist, glücklich zu sein. Ob ich dies früher einmal konnte weiß ich nicht. Mein momentanes Leben schaut so aus: Morgens komplett energielos sich aus dem Bett quälen, in der Schule die Stunden absitzen und nach dem Mittagsessen die Zeit mit schlafen und TV rumkriegen. So sieht mein Tag aus wenn ich nur für mich bin. Bisher hab ich es geschafft mein soziales Umfeld einigermaßen glauben zu lassen das alles in Ordnung wäre. Es ist mir nicht angenehm, wenn Leute mitbekommen, dass es mir schlecht geht. Schließlich wünscht sich ja jeder dass es einem gut geht. Also rappel ich mich irgendwie auf, wenn mal wieder ein Kumpel anruft, ob wir heute was machen. Lieder oder eher zum Glück werde ich so fast jeden Tag angerufen. Wenn ich dann abends nach Hause komme bin ich dann so extrem müde dass ich mich sofort ins Bett lege, egal ob 17Uhr oder 23 Uhr. Während des Tages wünsche ich mir einfach nur dass er endlich zuende ist, zusätzlich nehmen die zahlreichen Lehreranrufe und Unterhaltungen mit meinen Eltern wegen der Schule extrem viel Kraft. Ich komme mir vor wie ein komplett-Versager. Ich habe keinen Schimmer wie ich mein zukünftiges Berufsleben meistern soll.
    Ich fühle mich einfach nur komplett leer und energielos -das ist auch das einzige Gefühl, wenn es überhaupt eins ist. Ich bin sehr ungesprächig, ich könnte niemals das, was ich hier schreibe jemanden mündlich vermitteln, daher war es auch erfolglos zum Psychater zu gehen. Er konnte sich nicht in mich hineinversetzen. Ich werde auch keinen mehr aufsuchen, da ich es in meinem Fall für sinnlos erachte.
    Es macht keinen Spaß zu leben. Aber keine Sorge, ich hatte noch nie ernsthaft den Gedanken mir etwas anzutun. Aber jedesmal sehen zu müssen, wie jemand aus dem Herzen lacht, sich ein Paar küsst oder jemand richtig Freude am Leben hat, gibt mir ein Gefühl als wäre ich schon tot. Wahrscheinlich treibt mich der letzte Tropfen Hoffnung, das sich vielleicht noch etwas ändert, durch die Grundbedürfnisse.

    Ich schaffe es einfach nicht den Grund für das Ganze zu finden. Als Kind gab es nie prägende Ereignisse. Den Zustand, den ich oben beschrieben habe, habe ich ca. seit 2 Jahren, zumindest ist meine Erinnerung zu lückenhaft um erkennen zu können, was davor war.
    2 Jahre sind es schon... eine unbeschreibliche Qual...

    Als Auslöser fällt mir auch nicht wirklich etwas ein.
    Da gab es vor ein paar Jahren mal ein Mädchen. Sie war in meiner Klasse und wir schrieben des öfteren über ICQ. Irgendwann gingen die Gespräche tiefer, bis in den Bereich der Persöhnlichkeit. Sie erzähle sehr viel über sich und ich über mich. Ich erfuhr sehr viel Dinge über sie, die ich besser hätte nicht wissen sollen. Bei einigen Gesprächen reagierte ich sehr heftig und begann sie etwas zu meiden, aber dennoch blieben wir Freunde. Es war eher eine Chatfreundschaft, denn in der Schule blieben dank meiner Wortkargheit längere Gespräche aus.
    Sie war schlau und erkannte auch meinen Charakter. Ihre Worte waren: "Du weißt wie man lebt, aber du lebst dein Leben dennoch nicht."
    Diese Worte trafen es so ziehmlich auf den Punkt. Auf die frage warum wusste auch sie keine Antwort.
    Irgendwann schrieben wir immer weniger miteinander und die Freundschaft löste sich auf.

    Wahrscheinlich hatte ich schon immer die Veranlagung dazu aber mittlerweile ist mein Leben einfach nur ein warten auf den Tod. Ich weiß einfach nicht was ich noch tun soll, denn ich finde den Grund nicht und daher gibt es auch keine Lösung.

    Vielen Dank fürs Lesen,

    Opipramol

  2. #2
    Neuling
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    Standard Motivation

    Hallo,
    hat der Arzt Dir Medikamente zur Stimmungsaufhellung verschrieben? Nimmst Du sie nicht? Wenn eine Störung im Neurotransmitterhaushalt durch einen Mangel an Serotonin und Noradrenalin vorliegt, wäre auch eine sportliche Betätigung sinnvoll. Bitte lies doch den Artikel Psyche und Sport, Zufrieden mit sich und seinem Körper, Ausgabe 38/2011: www.pharmazeutische-zeitung.de Mit wem aus Deiner Klasse könntest Du Dich zum Waldlauf verabreden?

    Hat der Arzt Dir eine Psychotherapie empfohlen?

    Sieh Dich doch in einer Buchhandlung über Bücher zum Thema Motivation und Lebenserfolg um.
    Unter www.enkelmann.de kannst Du Probeexemplare der Zeitschrift "Der Erfolgreiche Weg" bestellen.
    Unter www.wissen-ist-macht.tv kannst Du Dir Erfolgsgeschichten ansehen.

    Ich könnte Dir auch kostenlose Newsletter über Mentaltrining nennen.

    Vielleicht möchtest Du auch mal eine neue Perspektive erlangen und Dir den Vortrag von dem Informatiker Prof. Dr. Werner Gitt: Begegnungen, die das Leben verändern, anhören: www.dwg-load.net

    Ich wünsche Dir neue Energie, dass Du Schritt für Schritt zu einem erfüllten Leben gelangst.

    Herzliche Grüße und Gottes Segen
    Claus

    Claus F. Dieterle Heilpraktiker / Psychotherapie

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