Okay, ich bin seit heute dabei, hab schon einiges gepostet...
und nun ja, da ist noch eine Sache, die mir ein wenig unangenehm ist. Also nicht direkt, aber ich würde es eigentlich niemals jemandem erzählen oder so, aber ich dachte es wäre erwähnenswert..
Und zwar ist es so: ich weis ja nicht, was beim Denken in Jedermann's Kopf abläuft, aber wenn ich denke, dann denke ich sozusagen in Gesprächen. Also wenn ich konkret über etwas nachdenke, dann immer so, als würde ich das gerade jemandem erzählen. Manchmal Personen, die ich kenne, manchmal irgendjemand fremdes...
Und das mache ich gelegentlich auch vor dem Spiegel, im Badezimmer zum Beispiel oder wenn ich mich schminke (bzw davor/danach). Also ich schaue mich im Spiegel an und denke praktisch, was mir auf dem Herzen liegt.
Ich denke, weil ich üben will, es irgendjemandem zu erzählen, aber nicht so ungeplant, sondern ein schon fertig geplantes Gespräch was ich mir dann ausdenke.
Eigentlich finde ich es nicht so schlimm...ich habe trotzdem Kontakt zu anderen, habe einige gute Freunde, sehr viele Bekannte, bin nicht von der Außenwelt abgeschnitten oder so. (bin übrigens 18 und Schülern, nächstes Jahr Abitur).
Aber ich habe ein bisschen Angst, dass das zu Selbstgesprächen werden könnte.... im Moment (und das ist auch schon länger so, einige Jahre) ist es ja "nur" gedanklich. Aber was, wenn ich irgendwann in der Öffentlichkeit, nicht nur zuhause damit anfange, bzw sogar laut zu reden anfange?
Sollte ich das meiner Psychologin erzählen (ich bin noch nicht sehr lange dort - wegen Depressionen, sie hat mich praktisch erst kennengelernt, aber vielleicht sollte ich ihr das erzählen?!)


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren




Lesezeichen