hallo an alle, ich schreibe hier einen Bericht als Neuling und weis nicht recht wie ich anfangen soll!
Am besten ich schildere euch meine Beweggründe und Gefühle welche mich dazu bringen, mein Wort an euch zu richten.
Meine besten Freunde die ich habe und welche ich schon seit vielen Jahren kenne, sind ein Pärchen. Mein großer und meine kleine sind wie Geschwister die ich nie hatte und ich würde ihnen mein Leben anvertrauen.
Auch sie sind immer für mich da, auch wenn es in meinem Leben einmal verdammt mieß gelaufen ist.
Diese Verbindung zwischen uns ist ein emotionales Band welches es für mich verdammt schwer macht in der jetzigen Situation.
Die kleine ist sehr zerbrechlich auch wenn sie immer versucht taff zu sein. Sie versucht es immer allen recht zu machen und "vermeintliche Erwartungen" zu erfüllen.
Nun alles zu beschreiben damit ihr genau wisst um wen es geht ist mir nicht möglich, da ich hier nicht Dinge erzählen möchte die keinen aussenstehenden etwas angehen. (bitte nicht falsch verstehen)
Nun zum Problem:
Die beiden waren vor kurzem im Urlaub und haben wie schon einmal versucht Urlaub zu machen, und sie ist wieder im Krankenhaus gelandet.
Das letzte mal war es angeblich dehydration wärend einem Tauchkurs.
Dieses mal hat der dortige Arzt wieder so etwas diagnostiziert, aber mein großer hat dem Frieden nicht getraut.
Er hat die Symthome im Internet nachgeschlagen und musste feststellen das es sich um einen Nervenzusammenbruch handelt.
Dies wurde hier in Deutschland auch bestätigt. Auf Details möchte ich verzichten.
Ich habe nachdem ich die kleine gesehen habe und gemerkt habe wie ängstlich und unsicher sie ist, ein sehr ängstliches Gefühl in mir.
Sie kann nicht schlafen, wacht schreiend auf, Herzrasen, kriegt keine Luft, fühlt sich ihrem Mann gegenüber sogar als Belastung und wollte ins Krankenhaus eingeliefert werden aus dem Grund.
Ich habe die beiden nachdem ich zu einem Besuch aufgefordert worden bin zweimal besucht. Ich wollte mich nicht aufdrängen und habe mich deshalb auch telefonisch nur einmal gemeldet die letzten 10 Tage.
Ich weis nicht wie ich mich verhalten soll oder wie ich helfen kann. Ich weis auch nicht ob der große trotz seiner sehr hohen Intelligenz dazu in der Lage sein wird auch emotional zu erfassen was in ihr vor geht.
Es scheinen sich wohl seiner Aussage nach viele Dinge von Kindheit an bis ins heutige Geschäftsleben angestaut zu haben die ein Ablassventiel gesucht haben, welches sie nicht fanden. Nun ist es wohl schief gegangen.........
Die Ärzte wollen auch nicht so richtig ran. Das PIA in Ludwigsburg hat wohl keine Möglichkeit denen zu helfen auf dauer da sie die kapazitäten nicht haben und haben sie gebeten zu einem Facharzt zu gehen. Der Psychotherapeut sagt aber sie müssen erst zu einem Psychologen und der Hausarzt hat sie doch tatsächlich noch eine Woche Krank geschrieben.........ich glaub ich spinne.
Die Frau ist so verängstigt und verlohren, das sie einem nicht einmal drücken kann beim begrüßen, als wäre all ihre Kraft aus ihr gewichen............
Kennt sich da jemand mit aus oder hat Erfahrungen auf dem Gebiet wie ich denen beiden helfen kann, wenn ich sie sehe.
Ich fühle mich etwas hilflos dabei und die lektüren im Netz gehen vondem "normalen" Nervenzusammenbruch bis hin zum Burnout-Syndrom.
Ich möchte mir da auch nicht zu viel anlesen, weil ich mich nicht verrückt machen möchte.
Ich weis nur das die Ärzte sich nicht richtig ran trauen und sie auf der anderen seite auch nicht "eingewiesen" werden möchte. Da auch alle der Meinung sind das diese Ruhigstellung mit antidepressiva nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.........
Bitte um eure Meinungen..
MFG Peter


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