Jetzt im Moment bin ich mal wieder total down und die ganzen Zweifel und Fragen brechen wieder auf mich ein.
Ich zweifel an der Echtheit meiner wenigen Freunde. Irgendwie hör ich kaum noch von denen oder ich kann mich nicht auf sie verlassen bzw ist oft nur leeres Gerede. Teilweise auseinander gelebt.
In meiner Familie (ich bin 22 und wohne noch bei meinen Eltern) ist jeden Tag das selbe Theater, meine Eltern sind resigniert, schimpfen über meinen jüngeren Bruder aber umerziehen tun sie ihn doch nicht.
Ich wiederhole gerade die Fachoberschule (letztes Jahr hatte ich ein kleines Bourn Out). Bin sogar in Mathe um einiges besser geworden, mein schlechtestes Fach vom letzten Jahr.
Weil ich zusätzlich auch keine Vorträge mehr halten muss (teilweise Absprache mit Lehrern) geht es mir auch etwas besser als letztes Jahr.
Bin Sozial Phobiker und suche schon seit einer Weile einen Therapieplatz aber ich finde einfach nichts Freies und die Suche an sich (=Telefonieren) ist für mich horror weswegen ich auch nicht wirklich voran komme. Muss mich jedes mal neu überwinden, den grünen Hörer zu drücken und schaffe pro Monat vll nur 3 Anrufe. Zwischendurch habe ich es ganz aufgegeben...
Ich hab auch angst davor, was passiert wenn die Schule vorbei ist. Wegen der Phobie kann ich nicht einfach irgendwo zum arbeiten hin gehen. Wer will schon Jemanden, der sich nicht verkaufen kann und kaum was sagt?
Aber Arbeitslos darf ich auch nicht werden!
Ich weiß nicht ob mir ein Psychotherapeut irgendwie helfen kann. Haben die überhaupt Zeit für Schüler, die erst ab 16Uhr frei haben? Welche Richtung soll ich überhaupt wählen? Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie? Wie komme ich an einen Thermin ohne so viel zu telefonieren? (abgesehen davon, dass die Anrufzeiten immer während der Schulzeit sind...)
ich sehe nach dem beendeten Schuljahr echt nur ein tiefes schwarzes Loch...


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