Hallo, ich hoffe das ich diesen Thread im richtigen Forum gepostet habe.
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus. Sonst würde ich die Admins oder Moderatoren bitten, diesen Thread zu verschieben. Danke.
Also zurück zum Thema.
Es gibt etwas was mich schon seit einigen Jahren beschäftigt.
Naja beschäftigt ist evtl. das falsche Wort dafür. Aber es geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Vor einigen Jahren ist mein Großvater verstorben.
Ich muss dazu sagen, dass ich diesen alten Mann immer sehr verehrt und geliebt habe.
Er war sehr Krank, leider auch mit heran schreitender Krankheit sehr verwirrt.
Teilweise konnte man kein klares Wort mehr mit ihm reden. Er machte meiner Großmutter das Leben nicht einfach, auch wenn er nichts dafür konnte.
Mein letzter Besuch bei ihm, war am Sterbebett. Es war entsetzlich ihn so zu sehen, abgemagert und von seiner Krankheit gezeichnet.
Aber es war auch irgendwie schön, denn ich hatte das große Glück einige seiner „klaren“ Momente noch mitzuerleben. Und diese waren wirklich sehr selten.
Als ich aus dem Zimmer ging und die Türe schloss, wurde mir bewusst, dass ich ihn nie mehr wieder sehen werde. Ein grauenhafter Moment.
Zwei Tage nach meinen Besuch ist er dann verstorben. Kurze Zeit später dann die Beerdigung.
Das war das einzige Mal das ich auf dem Friedhof war, seit dem nie wieder.
Um ehrlich zu sein, ich weiß noch nicht mal, wo auf dem Friedhof das Grab genau ist.
Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, ohne das es missverstanden wird.
Aber ich will sein Grab nicht besuchen. Nicht weil es zu traurig wäre, oder gar eine Belastung.
Es ist eher …. Naja, ich habe das Gefühl das es Sinnlos ist. Bzw. wüsste ich nicht was ich da soll.
Die Frage ob das „normal“ ist, dass ich so damit umgehe, habe ich mir schon des Öfteren gestellt.
Immer ohne Antwort, denn was ist schon „normal“. Dennoch geht es mir nicht aus dem Kopf.
Ich weiß nicht, wie ich richtig damit umgehen soll.


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