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Thema: Ich zünde eine Kerze an...

  1. #1
    Neuling
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    Standard Ich zünde eine Kerze an...

    für den 16-Jährigen Thomas, der Mittwoch Nacht tot aufgefunden wurde.

    http://www.tz-online.de/aktuelles/mu...z-1117267.html

    Er hat sich selbst das Leben genommen. Ich habe am Montag Abend im Radio gehört, dass ein Junge vermisst und eine Suchaktion gestartet wird.

    Erst Donnerstag Morgen habe ich erfahren, dass der Vater ein beruflicher Kollege von mir ist und der Tote Junge sein Sohn.

    Ich bin erschrocken, geschockt und irgendwie fassungslos. Und zugleich bin ich wütend.

    Wieder ein Tag an dem ich wirklich nicht verstehen kann, warum sich der Bund für Bildung in der heutigen Zeit immernoch dagegen sträubt, in den Schul-Lehrplan Fächer wie Kommunikation oder Psychologie aufzunehmen.

    Ich wünsche mir, dass Thomas nicht umsonst gestorben ist und wieder mehr aufeinander geschaut wird, anstatt wegzuschauen!
    Die eigene Freiheit endet dort wo die Freiheit eines anderen beginnt!

  2. #2
    Gast1006
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    Hallo MsCurtain,

    bei aller Betroffenheit,

    Wieder ein Tag an dem ich wirklich nicht verstehen kann, warum sich der Bund für Bildung in der heutigen Zeit immernoch dagegen sträubt, in den Schul-Lehrplan Fächer wie Kommunikation oder Psychologie aufzunehmen.
    Was hat der "Bund für Bildung" damit zu tun ? Wäre nicht das Thema "Kommunikation oder Psychologie" bei Eltern eher anzusiedeln ?

  3. #3
    Neuling
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    Das ist natürlich auch ein Ansatz, nur bin ich bisher noch zu keiner Idee/Lösung gekommen auf diesem Wege zumindest zu einem gewissen Grad zu gewährleisten, dass alle Kinder die gleichen Möglichkeiten, Informationen etc. erhalten?

    Wie wäre da deine genaue Vorstellung?
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  4. #4
    Gast1006
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    Hallo MsCurtain,

    ich denke nicht, dass es ein Ansatz ist ...sondern DER Ansatz.

    Der Lösungsansatz müsste doch lauten, das die Entwicklung des eigenen Kindes nur und ausschließlich in der Grundverantwortung der Eltern liegt.

    Jegliche Abweichung von diesem Grundsatz ist ein Offenbarungseid und Flucht aus dieser elementaren Grundschuld gegenüber seines Kindes.

  5. #5
    Neuling
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    Hallo Kümmerer,

    meines Erachtens ist es sinnvoller sich die Ralität anzusehen und nicht darüber zu sprechen was ideal wäre.

    Viele Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert und darin liegt ja meist, wenn auch nicht immer, der Ursprung dessen, dass Konflikte mit anderen oder mit sich selbst nicht mehr bewältigt werden können.

    Es ist nunmal von der Natur aus so eingerichtet worden, das nicht nur verantwortungsvolle, liebevolle Menschen Kinder bekommen können.

    Es geht nicht darum welcher der richtige Ansatz ist, sondern welcher Ansatz realistisch und umsetzbar ist.

    Was ist mit den Kindern, die mit Eltern gesegnet sind, die nichts von deinem Ansatz halten?

    Die wären dann relativ Chancenlos und auf sich selbst gestellt.

    Ich halte es für eine gesellschaftliche Pflicht, den Menschen Hilfe anzubieten, die mit dem schnellen Wandel der heutigen Zeit nicht mithalten können.

    LG
    Die eigene Freiheit endet dort wo die Freiheit eines anderen beginnt!

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei MsCurtain für den sinnvollen Beitrag:

    Rainer-JGS (01.05.2011)

  7. #6
    Gast1006
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    Hallo MsCurtain,

    ja und nein!

    Ich halte es für eine gesellschaftliche Pflicht, den Menschen Hilfe anzubieten, die mit dem schnellen Wandel der heutigen Zeit nicht mithalten können.
    Ich halte es für die gesellschaftliche Pflicht, Menschen erst gar nicht in die Lage zu versetzen, Hilfe angeboten zu bekommen.

    Ein schwieriges Thema... aber die Realtät versagt eher z.Zt. als das die Hilft.

  8. #7
    Neuling
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    Mein absolutes Verständnis. Möge es ihm fortan gut gehen.

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