Ins Unermessliche ragen die Wurzeln der Zeit,
bis dort, wo Ewigkeit,
und genährt ward sie durch die Gesetze,
jene der Vergangenheit;
in Vergangenem fließt das Wasser des Lebens,
- ja, es ist die Natur des Bestrebens -
auch jetzt, denn ohne Gegenwart
wär' alle Zeit vergebens;
und es wächst heraus ein Spross
dem, der ihn gestern und heut' begoss,
mit jenem Wasser, welches der Zeit
ihre Blüte der Zukunft verleiht;
der Bauer hat Pech,
wenn die Ernte ist schlecht,
doch der Gärtner hat Glück,
wenn die Blume recht er plückt.
Dieses Gedicht hatte ich mal im Rahmen einer Schulveranstaltung geschrieben, wo die besten Schriften (Gedichte, Kurzgeschichten, Lieder) in ein Heft gesammelt und dann für die Schule herausgegeben wurden. Mein Gedicht war auch dabei.Ich dichte gern.


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Ich dichte gern.
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