Hallo impotente
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Wie sieht es denn mit einer psychatrischen Klinik aus. Kommt man da schneller rein? Bei einem Notfall? Wäre ja dann wenigstens etwas handfestes und gut tun würde es dir evtl auch, wenn du erst mal bißel Ruhe hättest. Oder geht es doch noch ohne? Dann könntest ja auch 4 Wochen warten, in der du krank geschrieben bist.
monkey, um nichts anderes kämpfe ich seit fast einem Jahr!! ich bin seit Oktober 2010!!! krank geschrieben.
ich habe 4 Monate auf eine Reha gewartet in einer psychiatrischen Fachklinik (!) die mich aufgrund von nur 4 Wochen Bewilligung nicht therapeutisch Behandeln wollte ( und vergiss die Sache mit Verlängerung etc. da stand Aussage der Klinik gegen Aussage der Rentenversicherung) ich habe mich damit abgefunden und beschlossen dann eben hier vor Ort eine stationäre Therapie zu machen. trotz meines desolaten Zustandes habe ich 4 Wochen warten müssen um aufgenommen werden zu können (Aufnahmestation nicht Therapiestation). die Therapeuten der Therapiestation rieten mir, erst einmal eine Diagnostik in Sachen Traumatherapie zu machen (Wartezeit dafür 2 Jahre!!!) vorher wäre eine psychodynamische Therapie riskant, weil man dort eventuell "etwas lostreten könne" !?
mein Versuch in einer anderen Klinik eine Therapie bekommen zu können mit vielleicht geringeren Wartezeiten läßt mich derzeit weitere 4 Wochen auf das Untersuchungsgespräch warten und ob und wann ich dort aufgenommen werden kann steht in den Sternen!!!
solange ich warte geht es mir logischerweise nicht besser....wie auch? aber solange ich irgendwo in einem Krankenhaus bin, auch ohne Therapie sondern lediglich damit ich mir nix antue. kann ich nicht woanders mich umschauen nach einer Therapiemöglichkeit......weil die mich in der Zeit nicht behandeln dürfen. DAS ist das was mich kirre macht! mir geht es jeden Tag schlechter und ich muss warten!
und vor diesem Hintergrund weiß ich nicht was ich auf der Arbeit sagen soll.
ich muss mich dringend melden, damit die planen können. ich bin letzten Endes "Dauerkrank" geworden weil massive Mobbingprobs mit meinem Chef zu meiner Grundproblematik hinzu kamen und ich nicht die Kraft hatte, das jetzt auch noch zu ertragen.
die Geschichte die ich mit all den Krankenhäusern und dem derzeitigen Vorgaben des Gesundheitssystems erlebt habe sind so unglaublich, dass ich gut nachvollziehen kann, dass mir meine Vorgesetzte nicht glauben würde.
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Erst sind da Gedanken die mir sagen ich sei krank... kann das nicht auch anhand meiner Gedanken wieder geheilt werden?
ich bin davon überzeugt, dass Gedanken mit dazu beitragen können, in welche Richtung auch immer, das eigene Sein zu beeinflussen. schließlich steht vor allem Tun als erstes der Gedanke!
Evtl sehe ich das ungünstig, aber ich will nicht zu etwas stehen, was nicht zu mir gehört. Bzw. nicht länger ein Bestandteil meines Lebens sein soll.
monkey, ich habe eine psychische Störung die mich mein Leben lang begleiten wird. was ich gelernt habe ist, wie kann ich so leben, dass ich davon am wenigsten beeinflusst werde und weitesgehend normal in meiner Umwelt und zu meiner Zufriedenheit klar komme.
solange ich all diese Parameter selbst beeinflussen kann ist mir das auch gelungen. würde mein Exmann (der nur zu gut um all meine Triggerpunkte weiß) mir nicht ständig nachsetzen und versuchen mich fertig zu machen, könnte ich relativ glücklich und zufrieden leben.
nun weiß ich ja selbst, dass es eben Dinge im Leben gibt die ich nicht ändern kann und das sollte auch Ansatz dieses neuen Therapieversuchs sein. ich brauche noch ein paar Mechanismen wie ich mit diesen Problemen zukünftig fertig werden kann, ohne gleich in Notsituation zu geraten.
Aber wenn du dich mit dieser Krankheit sowieso schon identifizierst, warum dann die Eile sie los zu werden? Weil sie in der Arbeitswelt hinderlich ist?
ich liebe meinen Job und er hat mir die letzten 2 Jahre die Kraft gegeben um weiter durch zu halten.
ich kann es bis heute nicht begreifen warum es gekippt ist, habe nur Vermutungen, aber nicht mehr die Kraft das aufzuklären und daher wird es logischerweise immer schwieriger je mehr Monate ins Land gehen um da noch was positives raus zu reißen. mittlerweile denke ich, dass ich wohl meinen Arbeitsplatz wechseln werde müssen, was mich traurig stimmt, weil ich dort sehr glücklich war 
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