psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Inneres Auge bei der Meditation

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von A Day In The Life
    Registriert seit
    07.05.2009
    Beiträge
    278
    Danke
    68
    12 mal in 12 Beiträgen bedankt

    Standard Inneres Auge bei der Meditation

    Hallo,

    ich habe vor kurzem eine Meditations-CD bekommen aber hatte dieses Phänomen auch am selben Tag beim Hören eines Hörbuchs mit geschlossenen Augen. Wenn ich mich richtig auf das 'Schwarz hinter den Augenlidern' konzentriere, sehe ich normalerweise, wenn ich sehr entspannt bin, zufällig auftauchende violette und grüne Farbkleckse. Manchmal auch andere Farben. Zudem sah ich aber heute Augen auftauchen. Es war nicht wirklich angsteinflößend, es schien eher meine innere Stimmung wiederzuspiegeln, da die Augen verschiedene Ausdrücke hatten. Ich habe normalerweise keine sehr bildliche Fantasie und nehme auch keine psychedelischen Drogen. Hat irgendjemand ähnliche Phänomene oder kennt diese 'closed eye visuals'?

    Doch es fühlt sich an, als würde Meditation bei mir das erste Mal wirklich funktionieren. Ich konnte mich wirklich fast vergessen bzw. meine ganze Präsenz konzentrierte sich auf den Kopf. Es fühlte sich wunderbar an.
    "Ich stamme aus meiner Kindheit wie aus einem Land."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  2. #2
    Neuling Avatar von Smylie
    Registriert seit
    25.01.2011
    Ort
    nähe Neumünster
    Beiträge
    7
    Danke
    0
    2 mal in 2 Beiträgen bedankt

    Standard Inneres Auge

    Zitat Zitat von A Day In The Life Beitrag anzeigen
    Hat irgendjemand ähnliche Phänomene oder kennt diese 'closed eye visuals'?
    Hallo.

    Da ich an seit meiner Kindheit an Einschlafproblemen leide, habe ich mir auch eine Art der Meditation angeeignet, die deiner ähnelt.
    Also zu deiner Frage oben schonmal ein "Ja".

    Bei mir läuft es folgendermaßen ab:
    Vorerst konzentriere ich mich vollkommen darauf, jeden teil meines Körpers bewusst zu entspannen, wobei ich eine gedachte Liste abgehe:
    Füße, Knie, Becken, Bauch, Brust, Schultern, Arme, Hände und dann der Kopf.

    Danach versuche ich durch Konzentration in meinem Inneren Auge genau diese "Bunten Punkte" zu finden. Nach und nach bauen sie sich bei steigender Konzentration auf bis ich relativ viele "sehen" kann.

    Dann kommt der entscheidende Punkt:
    Ich versuche mir Vorzustellen, ich würde an diesen Punkten vorbei schweben, wobei ich mich vollkommen auf die Mitte meines inneren Auges konzentriere. Somit beachte ich die Punkte nur im Sichtfeld und schwebe behutsam in die schwarze Mitte, vorbei an den Punkten.

    Sobald das "vorbei schweben" anfängt, bin ich so vertieft, das es dem Halbschlaf gleicht. Kurz darauf schlafe ich jedes mal ein.


    Mache ich bestimmt ein mal pro Woche.

    Gruß

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Smylie für den sinnvollen Beitrag:

    Bertrand (26.01.2011)

  4. #3
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    29.04.2010
    Beiträge
    699
    Danke
    11
    64 mal in 60 Beiträgen bedankt

    Standard

    A Day In The Life, wenn man mit dem Meditieren anfängt, dann zieht alles Mögliche an dem inneren Auge vorbei. Bei dir sind es z.B. "Augen". Ich meditiere, wenn möglich, 2 x am Tag je 20 Min. plus 4 Min. Die 4 Min. sind dafür da, um überhaupt erst einmal mit geschlossenen Augen zur Ruhe zu kommen. Wenn du im Training bist, dann sagt dir deine biologische Uhr, wann die 4 Min. um sind. Oder du stellst dir eine Stoppuhr, legst auf sie ein Kissen, damit sie nach 4 Min. nicht so laut Alarm schlägt. Dann öffnest du kurz die Augen und schließt sie wieder. Ich denke mir dann mein Mantra, versuche es, aber nicht mit Gewalt zu halten, wenn es wieder entschwindet, dann denke ich OHNE Anstrengung wieder an das Mantra.

    Die 4 Min.: In der Zeit denke ich mir, ich liege am Ostseestrand, die Sonne spendet mir eine wohlige Wärme, ich liege auf dem Rücken und gucke zum am blauen Himmel hinauf, wo ganz gemächlich weiße Wolken dahinziehen. Ich sage mir innerlich ganz langsam und ruhig: "Die weißen Wolken ziehen dahin, wie sie wollen". Dann "sehe" ich, wie sie am Himmel langsam dahinziehen, nach links verschwinden und von rechts neue am Himmel auftauchen und gemächlich nach links vorbeiziehen. Dann sage ich z.B. "Sie (oder die Wolken) kommen und gehen, wie sie wollen". O.K., dieselben Wörter lassen sich auch umstellen, damit es nicht zu langweilig wird.

    Nach den 4 Min. bin ich dann in der Tat schon etwas entspannt.

    Am Schluss der Sitzunge reckt und streckt man sich moderat, schüttelt locker die Arme und Bein aus. Damit wäre die Sitzung beendet. Bei meiner TM-Mantra-Meditation kann ich sitzen, wie ich es will. Andere Meditationen schreiben eine bestimmte Haltung des Körpers vor. Vor allen Dingen legen die wert auf einen korrekten Sitz auf dem Stuhl bzw. auf einem Meditationskissen
    Geändert von Bertrand (26.01.2011 um 01:29 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. Drittes Auge
    Von HopelessChaos im Forum Träume
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 26.05.2010, 17:12
  2. Meditation
    Von Waris im Forum Off-Topic
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 31.03.2010, 05:09
  3. Inneres Auge blind...
    Von Blinder Hahn im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 21.02.2010, 00:33
  4. dringend -frage über`s auge
    Von SirWiwor im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 30.09.2008, 15:56
  5. Meditation - Texte und Anregungen
    Von AhThis! im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 25.09.2006, 22:36

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!