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Thema: Inneres Kind Trauma

  1. #17
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    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Wenn du ein Trauma hattest, dann empfehle ich dir nur mit Hilfe deines Therapeuten mit der Arbeit am "inneren Kind" anzufangen. Hast du und dein Therapeut nur in einer Stunde daran gearbeitet? Das braucht nämlich Zeit. Meistens ist es so, das du deinem inneren Kind in einem geschützen Raum, den du erst mal erschaffen musst begegnest. Ich kenne Leute die da sehr lang für gebraucht haben. Sie mussten erst mal die sichere Umgebung schaffen, bevor sie mit dem Kind anfangen. Was hat dein Therapeut gesagt?
    Wir haben bei der ersten Stunde so eine Familienaufstellung mit Stühlen gemacht .Ich sollte die Stühle so aufstellen wie ich meine Familie sehe,danach sollte ich auch einen Stuhl für mein inneres Kind mit aufstellen.Als ich dann auf verschiedenen Stühlen saß,wie auf dem meiner Zwillingsschwester,Schwester,Bruder, meiner Frau oder meines Vaters und inneres Kindes geschah nichts.Keie besondere Gefühle.Als ich dann auf dem meiner Mutter saß fingen die Emozionen an und ich fing an bedingunslos zu weinen.
    Es war ein Gefühl der Sorge meiner Mutter gegenüber,traurigkeit Ihr gegenüber .Als ich klein war wurde ich des öfteren geschlagen(von meiner Mutter),ich war bis zum 14 Lebensjahr Bettnässer.Ich musste vor lauter Angst eines Wutanfalls meiner Mutter die Nassen Kleider verstecken...Unsere Eltern haben uns auch im Alter von 6 Jahren für ca. ein halbes Jahr zu unseren Großeltern nach Sizilien abgegeben.Wie Ihr lesen könnt ist vieles in der Kindheit passiert ,was ich wahrscheinlich noch heilen muss.Dies alles erzählte ich meinem Therapeuten und er war sichtlich betroffen.Er meinte meine Mutter wäre psyschich Krank und ich hätte wahrscheinlich als Kind die Rolle meines eigenen Opas gespielt (d.h. Der Vater meiner Mutter).Als Kind war ich dann sehr schüchtern und hatte immer das Gefühl ich wäre nicht wirklich in meinem Körper,so wie wenn ich neben mir stehen würde.Natürlich gab es auch schöne Momente aber die meiste Zeit bis ich dann ca 16 Jahre alt war ist eine schwehre kindheit gewesen.Er meite auch da ich ein Zwilling bin,das dies auch mit Günde habe könnte.Wir waren eine frühgeburt und kahmen dann für eine Zeit in den Brutkasten.Wenn ich das hier so alles aufzähle empfinde ich jedoch nichts.Wie gesagt hatte ich einen enormen Emozionsausbruch als ich auf dem Stuhl meiner Mutter saß....

  2. #18
    Roman Verfasser Avatar von Ibwh1968
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    Zitat Zitat von atova17 Beitrag anzeigen
    Wie gesagt hatte ich einen enormen Emozionsausbruch als ich auf dem Stuhl meiner Mutter saß....
    Konnte dein Therapeut dich wieder auffangen?
    Gefühle sind nur Gefühle.
    Gefühle entstehen und vergehen,
    sie sind veränderbar und sie
    machen sich wichtig.

  3. #19
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    Hallo,

    Irgendwie kann ich das nachvollziehen.
    Bei mir war folgendes als kleiner Schuljunge passiert. "Mach bald das Licht aus und grüble nicht mehr so lange. Schlaf gut mein kleiner. Gute Nacht!"
    Abends beim Grübeln kam ich zu dem Schluss:
    "Der Mensch regt sich über alles und nichts auf! Jeder regt sich über jeden auf! Ich rege mich auf. Nah und! Aufregen gehört zum menschlichen Leben dazu!"
    Vieles machen wir unbewusst. So wurde mir bewusst, gerade vorher wurde ich müde und habe daher das Licht ausgemacht. Wie eine Entscheidung treffen: "Höre ich auf mit lesen oder nicht?" Mir vielen jetzt die vielen kleinen Entscheidungen auf, die ich auf dem Weg zur Schule mache.
    Im Deutschunterricht wurde ein neues Wort erwähnt, was ich noch nicht kannte. "Ich lerne ja noch Sprechen!" Das ich mit dem Sprechen lernen noch nicht fertig bin.
    Fast so, ich hatte Stress, weil ich das Wort fürs Schreiben behalten muss und fürs Sprechen nicht vergessen darf. Womit zuerst. Ich entschied mich für das "Sprechen lernen"


    Ich bekam jetzt häufiger und bewusster mit, wenn ich aufgeregt wahr. Ich kam auf die Idee mich selbst zu beruhigen. Ich stellte mir eine Person vor die außerhalb meines Blickfeldes wahr:
    "Komm beruhige dich wieder. schön ruhig bleiben, beruhige dich wieder. Versuche dich wieder zu beruhigen" Ich erreicht nach und nach durch das mir selbst zureden eine Beruhigung. Durch das Wiederholen der Gedanken wurden andere Gedanken verdrängt.
    Ich bekam mit, welchen Einfluss die Sprache auf unsere Psyche hat.

    Aufgeregt vor Wut
    Aufgeregt vor Freude

    Wie weit kann das mit dem inneren Kind ähnliche Effekte haben?


    gruss mops

  4. #20
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    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Konnte dein Therapeut dich wieder auffangen?
    Was meinst du mir wieder auffangen?Er ließ mich weinen und dann machter er weiter und meinte ich sollte die Stühle richtig stellen,so wie meine wahre Familie richtig stehen sollte.,d.h.meine Frau und unsere 3 Kinder in einem engen Kreis.Ich vergaß natürlich mein inneres Kind dazu zu holen.
    Ich kann nicht wirklich sagen das der Therepeut mich auf irgendeinerweise zurückgeholt hat ,ja ok er hat das Thema gewechselt.
    Meinst du das damit?

  5. #21
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    Führt die Arbeit mit dem Inneren Kind (das schlimme Erfahrungen gemacht hat) bzw. die Therapie eigentlich dorthin, wie man ohne schlimme Erfahrungen war oder geworden wäre?

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