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Thema: Inneres Kind Trauma

  1. #1
    Neuling
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    Standard Inneres Kind Trauma

    Hallo zusammen ,

    ich hatte eine nicht so tolle Kindheit und habe erst vor kurzem von der Inneren Kind arbeit erfahren.
    Ich war auch schon bein einer Therapie Stunde jedoch konnte ich keine Kontakt zu meinem inneren Kind erstellen.
    Ich versuche es zu Hause auch via meditation jedoch kann ich mein inneres Kind nicht finden bzw. fühlen.
    An was kann es denn liegen?Habt Ihr Erfahrungen in der Art gemacht?


    Vielen Dank!

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    gittissima (04.01.2017)

  3. #2
    Bestseller Autor Avatar von Mirjam
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    Hallo,

    woran es liegt, dass du keinen Kontakt zu deinem inneren Kind bekommen kannst, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht versuchst du es zu krampfhaft?

    Ich habe von der “inneren-Kind-Arbeit“ das erste Mal vor ein paar Jahren in meiner Yoga-/Meditationsgruppe gehört. Mir viel es ganz leicht einen Kontakt zu meinem inneren Kind knüpfen können.

    Ich hatte mir damals auch die CD zu der wir geübt hatten gekauft“Songs for the inner child“. Muss man aber mögen, bringt sonst nichts.

    Vielleicht kannst du auf irgendwelche Hilfsmittel zurückgreifen (Lieblingsessen als Kind, alte Fotos....?), einen Versuch wäre es wert.

    Was ich noch erwähnen wollte: Manchmal (nicht oft) meldet sich mein inneres Kind von ganz alleine.
    Geändert von Mirjam (01.01.2017 um 22:03 Uhr)

  4. #3
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    Wie findest du es, dass da ein 5 jähriges Kind in dir steckt?

  5. #4
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    Zitat Zitat von three Beitrag anzeigen
    Wie findest du es, dass da ein 5 jähriges Kind in dir steckt?
    Meinst du mich?

    Wie ich es finde? Hilfreich. Es hilft mir liebevoll, verständnisvoll und fürsorglich in Bezug auf mich selbst zu sein.

    Es ist nicht so, dass ich mich ständig mit dieser Thematik beschäftige....

  6. #5
    Schreibkraft
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    Eigentlich meinte ich Atova. Ich dachte dass seine Probleme vielelicht daherkommen, wenn er die Idee ablehnt.

  7. #6
    Neuling Avatar von Deus Ex
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    Vielleicht passt das Konzept vom inneren Kind nicht zu dir? ... Persönlich verstehe ich zwar, was damit gemeint ist, aber für mich weckt diese Bezeichnung und dieses Konzept andere Assoziationen, sodass ich selbst damit nichts anfangen kann.

    Wirklich befremdlich finde ich es, wenn andere so Sätze sagen wie "mein inneres Kind will dieses und jenes" ... so als wären sie in mehrere Persönlichkeiten zersplittert mit der Folge, dass sie von ihrem früheren Ich in der 3. Person reden. Einen therapeutischen heilungserfolg vermag ich darin nicht zu sehen, eher neue problemfelder. (Und nö, ich weiß, dass die keine multiple Persönlichkeit im pathologischen Sinn haben ... Nur warum redet man dann so über sich selbst )

  8. #7
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    Bei meiner Arbeit mit meinem inneren Kind habe ich durch ganz simple Fragen meiner Homöopathin Zugang gefunden. Auf die Frage "Wie alt ist Dein inneres Kind?" war eine ungefähre Zahl in meinem Kopf. Was hat es an? Was fühlt es? Das sind keine blendenden Visionen und grellen Bilder. Wenn Dir nichts zum Alter einfällt, dann rate einfach. Vielleicht kennt Dein inneres Kind noch keine Zahlen? Das ist jetzt kein Scherz.

    Dieses Konzept des inneren Kindes ist dann geeignet, wenn Du in jungen Jahren traumatische Erlebnisse (Verlassen sein, Gewalt, große Enttäuschungen, einschneidende Erlebnisse) hattest, bei denen Du Hilfe und Unterstützung gebraucht hättest, aber es kam niemand, es war niemand da. Oder Du wurdest "abgeschoben", lächerlich gemacht, nicht ernst genommen. Kinder ziehen sich dann oft innerlich zurück, schließen diese Gefühle ein und fällen Entscheidungen, die lange, lange Zeit Gültigkeit haben können: ich vertraue niemandem. Ich flüchte, wenn sich etwas so ähnlich anfühlt wie ... Ich bin es nicht wert, dass man auf mich hört. Ich darf nicht schwach sein, sonst kann mich niemand lieben. Ich tue so, als ob ich Hilfe brauche und verstelle mich, dann wird jemand aufmerksam. Usw. Es gibt viele solcher "Glaubenssätze", die auch im Erwachsenenleben weiterhin "blind" befolgt werden.

    Man kann die Vergangenheit nicht rückgängig machen. Heute bist Du selbst erwachsen und kannst da ansetzen, wo die Erwachsenen von damals versagt haben. Manchmal sind es ganz profane, ganz einfache Dinge, die man erst nicht glauben will. Bei mir war es als Kind die Tatsache, dass mich irgendwie niemand gesehen hat. Ich war immer nur dabei, aber nicht wirklich da und war als Kind furchtbar einsam, hätte Nähe gebraucht und Zuwendung, aber immer kam etwas dazwischen. Irgendwann hatte ich aufgegeben zu hoffen, dass einmal nur jemand für mich da ist, sich mir zuwendet und bei mir sein will. Im Grunde war es doch nichts! Und genau dieser Glaubenssatz ließ mich verstummen, ließ mich zum Beobachter meines eigenen Lebens werden.

    In einer weiteren Sitzung habe ich dann wieder die Augen geschlossen und der keine Kerl (Ja, wieder ich weiß, die dritte Person, seltsam ist das, aber auch hier trifft es wieder den Punkt! Dieser kleine Kerl war weggeschlossen, war in mir eingekapselt und hat sein einsames Leben in mir weiter geführt und hat mir seine Gefühle in mein Leben weitergegeben und ich war immer einsam) schaute mich von unten an, als ob ihn die Sonne blenden würde. Es ist ganz egal, ob Du Dir das nur einbildest oder aus Fotos Deiner Kindheit zusammensetzt. Schau Dir dieses Kind einfach an und sprich (das ist ganz wichtig, nicht nur denken, wirklich aussprechen, deswegen sollte jemand dabei sein, dem Du vertrauen kannst. Für mich war es sehr hilfreich) einfach aus, was es wohl denken könnte. Wenn Dir wieder nichts einfällt, dann rate! Sieh in sein Gesicht, schau, wie es da steht, achte auf seine Haltung. Was dann mit mir geschah, gehört nicht mehr hier her.

    Wenn Du Deine Gefühle von damals wieder fühlen kannst, und das wird gewaltig oder ganz leise sein, dann ist dies der erste Schritt von vielen. Dann musst Du überlegen, was Du und NUR DU für Dein inneres Kind tun kannst. Es ist ein Zwiesprache zwischen Dir und Dir von damals und ich bin mir sicher, dass Du es fühlen wirst, was zu tun ist.

    Dieses Gedankenkonstrukt ist normalerweise nur eine Anleitung, um den Zugang zu Deinen verschütteten Gefühlen zu erhalten, Deine Erinnerung aufzufrischen. In manchen Fällen kann es sich auch um abgespaltene Persönlichkeitsanteile handeln und das solltest Du dann Profis überlassen. Der Umgang mit dem inneren Kind ist brutal anstrengend und fördert manchmal Dinge zu Tage, die einen umwerfen und über Wochen beschäftigen können. Für einen spielerischen Zeitvertreib ist diese Methode nicht geeignet. Zumindest kenne ich niemanden, dem danach noch zum Lachen gewesen wäre. Erst wenn sich die schwarzen Stellen durch Licht und was auch immer bei Dir angesagt ist, erhellt haben, dann kamen wir manchmal aus dem Kichern nicht mehr heraus. Ich habe wunderbare Erinnerungen an dieses befreite Lachen.

    Es geht darum, dass Du diese verschütteten Anteile wieder in Dich aufnimmst, dass Du diesen kindlichen Anteilen so viel Aufmerksamkeit, Liebe und Güte schenkst, bis es einfach gut ist. Kinder sind manchmal mit so wenigem zufrieden, wenn es das ist, was sie brauchen. Das sind Aufgaben der Eltern: Liebe, Aufmerksamkeit, Schutz, Nahrung, Lernen und Geborgenheit. Was brauchst Du? Wonach sehnst Du Dich, sehnt sich Dein inneres Kind? Eine spannende Reise, deren Ende Dich ein wenig ganzer, ein wenig heiler machen wird.

    Und nein, ich höre seither keine Stimmen und laufe auch nicht in Lederhosen rum, alles gut

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    Lilly_01 (05.01.2017)

  10. #8
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    Zitat Zitat von Deus Ex Beitrag anzeigen
    Vielleicht passt das Konzept vom inneren Kind nicht zu dir? ... Persönlich verstehe ich zwar, was damit gemeint ist, aber für mich weckt diese Bezeichnung und dieses Konzept andere Assoziationen, sodass ich selbst damit nichts anfangen kann.

    Wirklich befremdlich finde ich es, wenn andere so Sätze sagen wie "mein inneres Kind will dieses und jenes" ... so als wären sie in mehrere Persönlichkeiten zersplittert mit der Folge, dass sie von ihrem früheren Ich in der 3. Person reden. Einen therapeutischen heilungserfolg vermag ich darin nicht zu sehen, eher neue problemfelder. (Und nö, ich weiß, dass die keine multiple Persönlichkeit im pathologischen Sinn haben ... Nur warum redet man dann so über sich selbst )
    Die Idee des inneren Kindes ist einem bestimmten Teil der Persönlichkeit einen Körper zu geben, so wie ich es sehe, den ich mit meiner "erwachsenen" Hülle sozusagen beschütze. Ich habe auch eine Weile gebraucht dieses Bild nicht mehr als spirituellen Quatsch anzusehen und mich darauf einzulassen, als ich das erste mal davon hörte. Wenn mir aber jemand ungefragt von seinem inneren Kind erzählt, will ich aber auch heute nichts davon hören.

    Ich sehe es nicht als Abspaltung, eher der Teil meiner Persönlichkeit, der seine Gefühle zeigt ohne sie nach Außen zu tragen, zumindest nicht unmittelbar.
    Sich auf das innere Kind einzulassen und mit ihm zu beschäftigen, kann aber eine gute Form sein, sich selbst zu verstehen und anzunehmen.
    Mein inneres Kind steht häufig ziemlich trotzig da, was meiner Persönlichkeit auch absolut entspricht. Oft bin/war ich leicht reizbar oder beleidigt und ich wusste nicht warum. Das hat sich deutlich gebessert, nachdem ich mich mit diesem Kind beschäftigt habe.

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    Mirjam (02.01.2017)

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