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insektenphobie
hey ihr ich hab ein großes problem.
ich ibin 15 jahre alt und habe eine panische angst vor ALLEN insekten..
es fing alles an mit einer kleinen angst vor spinnen..dann wurde es immer mehr ich habe selbst angst und ekel vor schmetterlingen und marinkäfern! ich will keine angst mehr haben..sobald draußen mir eine wespe begegnet..bin ich 10m weiter und eine spinne in meinem zimmer löst bei mir einen schrei krampf aus..ich muss nur ein bild von irgendeinem instekt sehen dann kommen mir schon die tränen und der ekel..ich habe so einen ekel, dass mein bauch sich dann mmer ganz voll anfühlt und ich das gefühl habe mich gleich übergeben zu müssen.. ich habe keine angst dass mir die kleinen dinger was tun..eifnach dieser ekel und ich weiß einfach nicht..es kam heute soweit dass eine motte in meinem zimmer war und ich angefangen habe zu weinen vor widergefühl. ich glaube irgendwie, dass die phobie ein ernsthaften hintergrund hat..weil sowas wird ja meist von erlebnissen ausgelöst, welche nicht mal was mitder phobie zu tun haben müssen. gibt es therapien dagegen die angeboten werden? also z.b in köln? gibt es therapien dagegen in ganz normalen therapeuten? ich hoffe ihr könnt mir helfen!
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Schreiberling
hallo
ich bleib irgendwie an dem satz hängen, dass du jedes mal, wenn du sie siehst, einen vollen bauch hast und dich gleich übergibst. vielleicht ist es ja wirklich mal so zustande gekommen. möglicherweise hast du was gegessen, warst schon ziemlich satt und hast dann ein insekt, einen wurm oder sowas darin entdeckt. frag doch mal deine eltern, ob du nicht als kleines kind irgendso ein erlebnis gehabt hast.
vielleicht ist aber dieser volle bauch auch ein sinnbild für irgendwas anderes. dass du übervoll bist von erlebnissen, von gedanken, irgendwas anderes in dieser richtung. hast du mal probiert, mit wachen gedanken und aufmerksamkeit dieses gefühl zu fühlen und zu schauen, was dir dabei in den sinn kommt? vielleicht sind aber die insekten auch ein sinnbild für kleinigkeiten, die dir über den kopf wachsen.
ich habs schon ein paar mal hier erzählt. eine zeitlang hab ich recht regelmässig bilder von abgeschnittenen sexualorganen im kopf, was mich sehr schockiert hat. dann habe ich festgestellt, dass sie einfach nur ein sinnbild für die totale verneinung von sex bei mir waren, vom sex abgeschnitten. ich wollte eine zeitlang nichts von sex hören oder sehen und mein unterbewusstsein hat mir auf diese weise gezeigt, dass etwas, das man ablehnt, mit viel macht wiederkommt. denk mal drüber nach, was du total ablehnst.
lg
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Neuling

Hallo simalv,
ich kann dein Problem gut nachvollziehen, weil ich selber Angst vor Spinnen habe, auch schon vor den kleinsten... bei anderen Krabbeltieren ist das bei mir unterschiedlich, viele sind mir auch "unangenehm", aber bei keinem ist es so schlimm wie mit Spinnen.
Jedenfalls weiß ich, wie sehr einen sowas einschränkt. Man begegnet ja nunmal draußen Bienen, Käfern, Spinnen... und diejenigen, die keine solche Phobie haben, können es meistens überhaupt nicht verstehen warum man sich "denn so anstellt", finden es manchmal sogar noch amüsant. Dabei ist das für uns echt ne Belastung 
Ich wollte das auch schon mal in Angriff nehmen. Soweit ich weiß, wird bei so einer Phobie aber eher selten nach Hintergründen geforscht (weil du ja sagst, du vermutest, bei dir gibts dafür tiefere Gründe). Zumindest bei Spinnenphobie wendet man oft die Konfrontationstherapie an und lernt mit der Zeit, mit der Angst umzugehen bzw sich an Spinnen zu gewöhnen, Schritt für Schritt.
Wenn man weiß, dass es das ist, was einen in der Therapie erwartet, ist es natürlich schwierig sich dazu zu überwinden - also mir gehts zumindest so.
Vielleicht gehst du mit deinem Anliegen einfach mal zu deinem Hausarzt und lässt dich an einen geeigneten Therapeuten überweisen? In Köln gibt es solche auf jeden Fall.
Liebe Grüße,
sorrows
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Hallo,
ich würde an deiner Stelle auf jedenfall eine Therapie machen.
Ich bin selbst Spinnenphobiker, habe mir aber zum großen Teil selbst weiterhelfen können, da ich biologisch doch recht interessiert und neugierig bin. Ich hab mich halt mehr oder weniger intensiv mit dem Thema Spinne beschäftigt.. mehr vom wissenschaftlichen Standpunkt aus und habe meine Grenzen auch immer weiter ausgetestet und -gelegt.
Meiner Meinung nach, hat man oft vor dem Angst, was man nicht versteht und wo man das Gefühl hat, man verliert die Kontrolle in einer Situation. Vor allem bei Spinnen und auch bei Insekten hat man diesen Kontrollverlust, weil man die Tiere und deren Verhaltensweisen nicht nachvollziehen kann. Sie wirken auf und fremd und unnatürlich.
Früher hab ich wegen der kleinsten Spinne geschrien(selbst gemalte Bilder in einer Enzyklopädie konnte ich nicht anschauen, habe immer schnell drübergeblättert), jetzt ist es nicht mehr so und ich kann mir selbst helfen, zuerst von anderen totmachen/entfernen, jetzt kann ich es selbst und ich schaffe es sogar, bei einigen, diese per Glas etc. rauszusetzen.. eine bestimmte Spinnenart, von der ich total fasziniert bin, die fasse ich ohne Probleme an und freue mich sogar, wenn ich eine sehe! Das geht halt alles nur, weil ich in den Situationen weiß, das ich die Kontrolle habe. Bei anderen Spinnen ist es halt einfach nicht so, aber ich hab halt mit der Zeit gelernt, das sich die Tiere so und so verhalten und mir keine Gefahr droht.
Natürlich muss das nicht bei jedem klappen und ich weiß auch nicht, ob es bei dir etwas helfen würde, weil du halt schon eine wirklich sehr starke phobie hast.
Man muss seine Grenzen halt von selbst immer wieder ein Stück aufbrechen und erweitern und das wird auch ein therapeut mit dir machen und dich da unterstützen.
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