Gegenfrage: warum etwas immer nur auf einer abstrakt-"rationalen" Schiene erklären wollen?
Mit Logik alleine kommt man bei sowas nicht weit, mit Emotionen alleine auch nicht - der Mensch ist nicht das eine oder das andere: beide Seiten wechselwirken.
Sogar dann, wenn die eine die andere zu unterdrücken scheint (gerade dann ist die Wechselwirkung noch viel evidenter).
Zum "rationalen" Verstehen sollte da auch immer ein emotionales Verstehen (etwas "nachfühlen können") hinzukommen, sonst bleiben sehr leicht relevante Faktoren unberücksichtigt und die "Lösung" klingt zwar originell und schlüssig, ist aber nur eine halbe ..
Die Distanz, die es beim Betrachten des Verhaltens Dritter erfordert, hat auch nichts mit dem Reduzieren des Beobachteten auf rein rationale Aspekte (bei diesem) zu tun.
Diese Distanz bezieht sich auf die eigenen Anteile des Beobachters an einer Sache
Und eine wie auch immer geartete "Lösung" sollte auch immer die Anteile desjenigen berücksichtigen, für den sie bestimmt ist.
"Konstruierte Beispiele" können daher zu völlig falschen Schlussfolgerungen führen - es werden ja auch die "Anteile" des Modells konstruiert.
Nach den eigenen Vorstellungen des Modellierers ...
Solche sythetischen Modelle sagen daher ja oft auch viel mehr über denjenigen aus, der sie erstellt, als über die Thematik dahinter![]()


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