Abend,
ich bin 16 Jahre alt (m) und in letzter Zeit habe ich sehr häufig Depressionen. Vor ungefähr einen Monat hatt meine Freundin mit mir Schluss gemacht. Ich weiß, dass es nach einer Trennung Depressionen nicht unnormal sind. Doch leider übersteigen diese Trennungsschmerzen alles Vorstellbare. Die Trennung kam durch die Erkenntnis von Bindumngsschwirigkeiten meinerseits zustande. Ich wollte etwas mehr Distanz durch angst mich zu verletzten und Eifersucht und beleidigte meine Freundin andauernd. Und wer macht das schon lange mit? Am Wochenende habe ich meist keine Lust mehr etwas zu unternehmen. Und sitze meist alleine zu hause vor dem Rechner. Meine große Angst ist jetzt wieder computersüchtig zu werden. Ich hatte eine zweijährige Nerdphase in der ich keine Freunde hatte und mein Leben quasi nur aus Computer, Schlafen, Essen und Schule bestand. Anfang Februar hatte ich mit dem Entzug begonnen und arbeite nun ständig daran weniger vor dem Computer zu sitzen. Das habe ich auch ganz gut geschafft. Doch dadurch hab ich mir zwei Ängste angeeignet: Die Angst vor dem Rückfall in die Sucht und die Angst alleine zu sein und sich zu langweilen. Ich habe ein echtes problem damit mich alleine zu beschäftigen. Zu weihnachtem bekam ich zwei Hanteln geschenkt und trainiere nun regelmäßig aber man kann ja auch nicht jeden Tag trainieren. In letzter Zeit steigen die Süchte exponentiell an. Inzwischen gehören Alkohol, Kaffee, Zigaretten und seltener auch drogen wie Gras zum Alltag. Ich habe keine Ahnung mehr wie mein Leben weitergehen soll. Ich habe keine Ziele mehr und keine Werte. Mein Leben ist nurnoch von Stimmungsschwankungen geprägt. Meine Freunde können meine depressiven phasen nichtmehr aushalten und nehmen Abstand zu mir, weil ich nurnoch vom Gleichem rede. In der Schule sitze ich inzwischen nurnoch im Unterricht denke mit aber nehme nicht aktiv am Unterrichtsgeschehen teil. Diese Trennung hat verdammt viele Selbstzweifel und Ängste aufgedeckt. Zusammengefasst komme ich mir wie ein Borderliner vor. Meine Fragen: Stimmt meine Vermutung mit Borderline oder steiger ich mich da in etwas rein? Und wie schaffe ich es die Trennungsschmerzen zu vermindern und das Leben optimistischer zu sehen und nach vorne zu sehen? Ich kann mit meinen Eltern ganz schlecht über so etwas reden aber wäre doch ein Gang zum Psychologen ratsam?
Das ist so die grobe Zusammenfassung meines jetzigen daseins. Wer noch detailliertere Infos braucht, braucht nur danach zu Fragen.
Danke für Hilfe im Voraus
carbon


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. In letzter Zeit steigen die Süchte exponentiell an. Inzwischen gehören Alkohol, Kaffee, Zigaretten und seltener auch drogen wie Gras zum Alltag. Ich habe keine Ahnung mehr wie mein Leben weitergehen soll. Ich habe keine Ziele mehr und keine Werte. Mein Leben ist nurnoch von Stimmungsschwankungen geprägt. Meine Freunde können meine depressiven phasen nichtmehr aushalten und nehmen Abstand zu mir, weil ich nurnoch vom Gleichem rede. In der Schule sitze ich inzwischen nurnoch im Unterricht denke mit aber nehme nicht aktiv am Unterrichtsgeschehen teil. Diese Trennung hat verdammt viele Selbstzweifel und Ängste aufgedeckt. Zusammengefasst komme ich mir wie ein Borderliner vor. Meine Fragen: Stimmt meine Vermutung mit Borderline oder steiger ich mich da in etwas rein? Und wie schaffe ich es die Trennungsschmerzen zu vermindern und das Leben optimistischer zu sehen und nach vorne zu sehen? Ich kann mit meinen Eltern ganz schlecht über so etwas reden aber wäre doch ein Gang zum Psychologen ratsam?
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