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Thema: Internetneurose-Achtung Frust !

  1. #1
    Loewenzahn
    Gast

    Ausrufezeichen Internetneurose-Achtung Frust !

    In naher Zukunft werde ich wahrscheinlich eine Therapie brauchen nur um meine Interneterfahrungen zu verarbeiten .

    Wie oft habe ich in den verschiedensten Foren für die Allgemeinheinheit interessante Themen aufgemacht ,die mir nur aus Spass an der Freude von Leuten kaputt gemacht wurden .

    Ich habe bereits alle Strategien ausprobiert ,habe mich sachlich mit ihnen auseinandergesetzt ,habe sie ignoriert ,habe Foren und Benutzernamen gewechselt um Feindschaften aus dem Weg zu gehen .

    Natürlich kann das Internet auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft sein und gerade deshalb finde ich die Situation auch so erschreckend .

    Ist diese Gesellschaft wirklich so primitiv ,feindselig ,gleichgültig ,solidaritätslos ?

    Das Internet ist ein sehr wichtiges aus dieser Zeit nicht mehr wegzudenkendes Medium .
    Wollen wir wirklich ,dass es von der falschen Art von Leuten übernommen wird und was tun wir dagegen ?
    Ist Passivität die richtige Lösung ?

    Wieviel Schaden wurde nicht schon durch Facebbook und Seiten wie Isharegossip angerichtet .
    Internetmobbing ist ja kein vereinzeltes Phänomen mehr .
    Jugendliche werden dadurch zu Schulabbrechern oder bringen sich um ,weil sie die öffentliche Demütigung nicht mehr ertragen können .

    Und vielleicht ist es jetzt an der Zeit ,dass sich auch die Politik etwas mehr einklinkt und gesetzliche Massnahmen ergreift ?
    Wenn Hetze und Verleumdung im realen Leben strafbar sind ,warum sollten sie denn im rechtsfreien Raum des Internet möglich sein ?

    Es muss einfach mal ein öffentliches Exempel statuiert werden um den "Tätern" klarzumachen ,dass es sich hierbei um kriminelles Verhalten handelt ,was dementsprechend geahndet wird .
    Oft fehlt ja sogar schon das moralische Bewusstsein für Gut und Böse .

    Man redet sich heraus mit Meinungsfreiheit .

    Nein -Die Freiheit des einen hört da auf ,wo der Schaden des anderen beginnt .
    Natürlich weiss ich selber ,dass es nicht einfach ist neue rechtliche Regelungen zu finden .
    So ein Prozess dauert oft Jahre und die Übeltäter,die spezielle Verleumdungsplatformen anbieten sitzen oft im Ausland .

    Im Moment kann man nur versuchen öffentlich darüber zu reden ,im Internet ,in Zeitschriften ,in Talkshows um überhaupt in breiten Schichten der Bevölkerung ein entsprechendes Problembewusstsein zu schaffen .

    Und wenn das alles nichts helfen sollte ,werde ich eben selber zum Internetmobber ,zum virtuellen Raubtier .
    Schliesslich möchte ich auch mal auf der Seite der "Stärkeren"stehen .

    Warum muss ich immer nur versuchen vernünftig zu sein und tolerant und mir ein dickeres Fell zulegen ,wenn viele andere ihre ihre aggressiven Impulse unkontrolliert ausleben ?

    Ich habe doch auch aggressive Impulse und Frust in meinem Leben .
    Aber ich bin ja oft genug so dumm gewesen ,diese einfach herunterzuschlucken und lieber ausgeprägte depressive Phasen zu entwickeln .
    Gut -jetzt ist meine Wut wieder etwas verraucht und ich bin in der Lage zu verstehen ,dass ich auch viele interessante ,liebenswürdige Menschen übers Netz kennengelernt habe ,die mir im realen Leben nie über den Weg gelaufen werden .

    Und gerade deshalb werde ich dem Cybermobbing ab heute den gnadenlosen Kampf erklären und wenn noch andere dasselbe tun ist es bald ein Problem von gestern.

  2. #2
    Schreiberling
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    Standard

    Was stört es die Eiche, wenn sich das Schwein dran schubbert?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei amonda für den sinnvollen Beitrag:

    Mindsiege (07.12.2011)

  4. #3
    Sandsturm
    Gast

    Standard

    TE, da ich Deinen Namen auch aus einem anderen Forum kenne, sage ich mal, ich finde Deine Themen nicht interessant.
    Habe ich gestern übrigens auch bei 37 Grad gesehen.

    So, das zur Meinungsfreiheit, die nirgendwo gilt, wenn man manche Pathologien anprangert.

    Meine Daten wurden in dem größten Lesbenforum (wahrscheinlich der Welt) veröffentlicht.
    Da wurde ich von den immer gleichen Trullis gemobbt, weil sie voller Frust sind und ihrer ehemaligen Tätigkeit nicht mehr io nachgehen dürfen, denn es gibt keine Bezahlung mehr.

    Man drohte mir mit dem Baseballschläger vor meiner Tür zu stehen.
    Man drohte mir mit Schlägen, wenn ich da und da auftauche.
    Einmal hatte ich sogar 2 weibliche Bodyguards bei, als ich da auftauchte, wo ich nicht auftauchen durfte.

    Lesben wollen Frauen sein und bedrohen andere Frauen, die eine andere Meinung und einen anderen Geschmack haben.

    Leider habe ich eines dieser Wesen angezeigt, leider das Wesen, das mir sehr viel bedeutet, statt die wirklichen Täterinnen anzuzeigen. Aber an die kommt man nicht ran, das ist eine Clique, die lügt und zusammen hält gegen den bösen, kapitalistischen Westen.

    Freie Meinungsäußerung geht manchmal eben nicht ohne Beleidigung vonstatten, somit wird sie gelöscht oder der User bzw. die Userin wird eliminiert.
    Geändert von Sandsturm (07.12.2011 um 15:19 Uhr)

  5. #4
    Schreibkraft Avatar von Mindsiege
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    Tja ich gebe zu, dass die Umstände als solches nicht schön sind, aber mal ehrlich, was tut ihr so überrascht?
    Die Moral und die Tugend des Menschen sind nur Begriffe und eine Illusion. Tut mir Leid euch das sagen zu müssen, aber freundlich und nett sind wir im echten Leben nur aus Gefälligkeit oder wegen des Selbsterhaltungstrieb. Sobald man im Internet unter dem Deckmantel der Anonymität steht, ist man keiner Bedrohung mehr ausgesetzt und alle, die sich nicht selbst was vormachen nutzen das auch dementsprechend aus. Denn unfreundlich und gehässig zu sein, andere fertig zu machen, diese Triebe liegen in der Natur des Menschen, das hat etwas mit dem eigenen Ego zu tun, denn indem man andere erniedrigt, kann man sich selbst erhöhen. Alles eine Frage von sozial Darwinismus.
    Wenn sich also jemand über solche Menschen im Internet beschwert hat meiner Meinung nach irgendetwas falsch verstanden. Ich verhalte mich zwar auch nicht wie dieser Pöbel, da Leute wie ihr und ich vielleicht Prinzipien haben, diese vor sich auch im Internet vertreten möchten, sich quasi selbst beschränken, aber wir können nicht erwarten, dass sich andere an diese halten, das ist einfach nicht natürlich.
    Entsprechende Strafgesetze gegen Internetmobbing wären trotzdem schon angebracht, aber solange man die Privatsphäre im Internet noch aufrecht erhalten will, wäre eine Kontrolle der Einhaltung dieser Gesetze kaum möglich.

    Ich jedenfalls werde dem Cybermobbing aus obrigen Gründen nicht den Kampf erklären, das scheint mir einfach zu unsinnig. Aber wenn ihr euch gerne noch weiter über "Gut" und "Böse" austoben möchtet, nur zu, dann könnt von mir aus auch gleich an einen Gott glauben.

  6. #5
    Loewenzahn
    Gast

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    Hmm ,jetzt versetzt Euch doch mal in die Lage einer Mutter ,die ihr Kind durch Cybermobbing verliert und die um Aufklärung und Bestrafung der Täter kämpft und die Polizei erklärt ihr lapidar ,dass das doch eigentlich alles nur ein Dummerjungenstreich wäre .

    Wenn es einem meiner Kinder so erginge ,würde ich wahrscheinlich an der Situation zerbrechen .

  7. #6
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    Cybermobbing ist schlimm. Eigentlich sind die meisten Dinge über Internet viel schlimmer als Real, weil die Psyche es nicht so gut verarbeiten kann. Fängt schon mit "Schluss machen über Internet" an.

    Als Mutter ist man aber auch verantwortlich dafür wie es der Tochter geht. Wenn man merkt, dass ihr das Internet nicht gut tut, würde ich ihr es nicht mehr erlauben.

    Wer nicht mit der harten Welt des Internets klarkommt sollte sich lieber fernhalten. Ich mein das nur gut.

  8. #7
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hi,

    wieder ein etwas verwickeltes Thema
    Vielleicht eines vorweg: auch wenn diese Vorstellung immer noch sehr weit verbreitet ist - das Inet ist kein rechtsfreier Raum.
    Alles, was dort stattfindet, ist den gleichen Gesetzen unterworfen, wie eine gleichartige Handlung im RL.
    Der Unterschied zwischen Inet und RL besteht also nicht in der Strafbarkeit einer Handlung in sich, sondern in den Möglichkeiten, diese Handlung dann auch einem konkreten Täter zuordnen zu können.
    Und das ist im Inet eben wesentlich komplizierter - man hat wesentlich mehr Möglichkeiten, seine wahre Identität verschleiern zu können.
    Und: die Täter kommen eben (bei sozialen Plattformen) oft nicht mehr nur, wie es im RL i.d.R. der Fall ist, aus dem mehr oder weniger unmittelbaren Umfeld eines Opfers, sondern können sonstwo leben - das weitet den Bereich, in dem gesucht werden muss, fast schon ins Uferlose aus.

    Dem alleine mit technischen Mitteln beikommen zu wollen (also, im Endeffekt, einer Art "Internetzensur") halte ich nicht nur für sinnlos, sondern auch für den falschen Ansatz: es "bekämpft" mehr die Symptome, indem es sie zu unterdrücken sucht, statt an deren Ursachen zu gehen.
    Wenn der Wasserhahn an meiner Badewanne aufgedreht ist und, weil ich durch Besuch, den Fernseher etc. abgelenkt bin, die Wohnung überschwemmt wird - was mache ich dann? Nach immer "besseren" Mitteln suchen, um das Wasser nur schneller aufwischen zu können als es nachläuft? Verbiete ich Badewannen oder Wasserhähne oder gar das Wasser? War der Besuch "schuld", der Fernsehsender?
    Normalerweise drehe ich erst einmal das Wasser ab, lege dann die Bude trocken - und schaue dann, was ich ändern könnte, damit das nicht noch einmal passiert.

    Beim Thema Mobbing sieht es da doch auch nicht anders aus: ob das Inet nun weiter existiert oder nicht, ob es jetzt stärker zensiert werden würde oder nicht - gemobbed würde weiterhin werden.
    Solange jedenfalls, wie sich an dem nichts ändert, was Mobbing erst entstehen lässt.
    Die Frage wäre dann: wodurch entsteht Mobbing erst? Wo liegen die Ursachen hierfür, wie wirkt es, was begünstigt es? Was ist also der Nährboden für solch ein Verhalten?
    Es sollte in meinen Augen also darum gehen, wie ich bereits im Vorfeld Rahmenbedingungen beeinflussen kann, so dass es erst gar nicht zum Mobbing kommt.

    Was kann jeder tun, gerade wenn er nicht persönlich von einer solchen Handlung betroffen ist, um es zu stoppen, wenn es vor seinen Augen stattfindet?
    Denn ohne einen Raum zu bekommen, in dem es sich dann zu lange ungestört entfalten kann, bevor (vielleicht) einmal eingegriffen wird, kann es auch nicht wirken.

    Wie kann ich erkennen, wann (und ob) wirklich gemobbed wird?
    Es ist nunmal leider auch so, dass inzwischen der Begriff des Mobbings reichlich inflationär gebraucht und auf Vorgänge angewendet wird, die eben nichts mit Mobbing zu tun haben, sondern viel eher im Bereich der normalen sozialen Interaktionen angesiedelt sind, wie sie zum normalen Entwicklungsprozess eines Menschen dazugehören.

    Es bringt auch nichts zu sagen "der Mensch ist nun mal so, also muss jeder zusehen, wie er damit zurecht kommt".
    Es stimmt, dass ein solches Verhalten ein Teil des möglichen Verhaltenssprektrums ist, das zum Menschen dazu gehört.
    Es stimmt auch, dass auch ein Opfer über Möglichkeiten verfügt, sich diesem Verhalten zu entziehen oder es zumindest abzuschwächen (ob es diese Möglichkeiten in genau diesem Moment auch erkennen und nutzen kann, ist eine andere Sache - man kann es aber lernen, um in Zukunft weniger empfänglich zu sein. Auch eine Opferrolle ist nicht bis in alle Ewigkeit vorbestimmt.).
    Die Aussage oben geht aber weit darüber hinaus: es ist ein Wegsehen und den Dingen ihren Lauf lassen.
    Eigentlich reduziert es den Menschen auf ein zwar etwas "intelligenteres" aber dennoch ausschließlich triebgesteuertes Wesen - Sozialdarwinismus durch die Hintertür ...
    Und: es schiebt jede eigene Verantwortung dafür, ob sich bestimmte Dinge, wenn ich ihr Entstehen schon nicht selbst verhindern kann, ausbreiten oder entfalten können, weit von sich selbst weg - auf andere (die Polizei, die Politiker, die Gesellschaft ... die Gene, die Natur ... ).

    "Es muss etwas getan werden - wir tun etwas ... mach Du es zuerst ..."???
    Damit nicht wieder gleich Missverständnisse aufkommen: nicht jeder kann auch selbst in einer konkreten Mobbingsituation etwas unternehmen (also: selbst aktiv einschreiten). Verlangt ja auch niemand. Aber wegsehen und auf "unbeteiligt" machen, das Problem und dessen Lösung anderen überlassen, ist auch ein Teil dessen, was dem Mobbing erst den Raum zur Verfügung stellt ...

    Nur mal so am Rande: nehmt ein Forum wie dieses hier ...
    Es gab immer schon (und wird es immer geben) User mit einem Auftreten, das zumindest grenzwertig und verletzend für andere war.
    Wie wurde damit von den "restlichen" Usern umgegangen (wir bezeichnen uns immerhin gerne als "Community" = Gemeinschaft ...)?
    Die Masse interessiert es nicht - sie schweigt und widmet sich lieber anderen Dingen (ihren eigenen). Solls doch die Moderation richten ...
    [Wie die das machen soll, wenn sie das vielleicht gar nicht mitbekommen kann, wenn unter den Hunderten täglichen Posts, die einer alleine gar nicht alle lesen kann, ein oder zwei die Grenzen überschreiten - interessiert nicht. Deren Problem. Dass es da ein Knöpfchen gibt, auf das man unauffällig und gefahrlos drücken könnte - sollen es doch andere machen ...]
    Bezieht dennoch mal jemand Stellung dagegen - die Masse schweigt weiter. Es hat sich ja ein Dummer gefunden ...
    Bezieht der dann Prügel dafür - die Masse schweigt weiter. Ist ja sein Problem, damit klar zu kommen ...
    (Auf)geschrien wird aber dann sofort, wenn es die eigene Person betrifft - und von jedem verlangt, da dann einzugreifen ...
    ... und die Masse, zu der man selbst einmal dazu gehört hat - schweigt weiter.

    Dies geschieht im kleinsten persönlichen Umfeld ebenso regelmäßig, wie im größten ("der Gesellschaft") und auf jeder Stufe dazwischen.
    Wenn niemand damit anfängt, in dem Bereich etwas anderes vorzuleben, auf den er auch Einfluss hat, sondern immer nur darauf wartet, dass sich die "Erkenntnis" bei anderen von alleine einstellt und diese dann mit dem Handeln beginnen - wird lange warten müssen.
    Lernt der Mensch nicht gerade auch durch Vorbilder, die das auch leben, was sie propagieren?

    Viel sinnvoller erscheint mir daher auf Dauer, ein Bewusstsein dafür schaffen, was Mobbing ist und wie es wirkt, welche Prozesse dabei bei den Beteiligten (Täter und Opfer plus Umfeld - alle sind auf die eine oder andere Weise in diese Prozesse verwickelt) am Laufen sind: wie will ich etwas "bekämpfen", wenn ich nicht weiß, was da überhaupt stattfindet? Ich könnte nie sinnvolle von sinnlosen Ansätzen unterscheiden. Haben wir denn nicht schon zu viele Alibi-Maßnahmen, die sich toll anhören, aber entweder nichts an den Auslösern (die für den ständigen Nachschub sorgen) ändern können oder, schlimmer noch, auf anderen Gebieten dann mehr Schaden anrichten, als sie hier Nutzen schaffen?

    Mobbing "bekämpfen", indem man am Ende zu den gleichen Mitteln und Werkzeugen greift ...
    Das macht es nicht besser, sondern legitimiert das dann sogar noch. Ich würde mich damit auf die gleiche Stufe stellen wie der eigentliche Täter - was würde ihn dann noch von mir unterscheiden? Wie kann mein Handeln "legal" sein und seines, das ja das gleiche wäre, dann nicht?
    Das gibt nur einen Teufelskreis, aus dem noch viel weniger ausgebrochen werden könnte als aus dem momentanen.
    Außerdem ist die Gefahr viel zu groß, dabei selbst mal über das Ziel hinauszuschießen, weil man eine Situation falsch interpretiert hat - man würde selbst zum (Erst-)Täter werden.

    Welche sozialen Kompetenzen sollten bei allen Beteiligten vorliegen, damit sich ein solches Verhalten (und die dann folgende Spirale des sich gegenseitig Aufschaukelns) möglichst selten nur (oder gar nicht erst) entwickeln kann?
    Wie stärke und/oder vermittele ich diese dann - und wer sollte sie primär vermitteln?
    Wie schaffe ich welche Rahmenbedingungen, damit dies dann nicht gleich wieder ins Leere laufen muss, weil es von anderer Seite aus konterkariert wird?




    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  9. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Maeggie (09.12.2011),Sonnenkraut (15.12.2011)

  10. #8
    Schreiberling
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    zitat: Ich habe bereits alle Strategien ausprobiert ,habe mich sachlich mit ihnen auseinandergesetzt ,habe sie ignoriert ,habe Foren und Benutzernamen gewechselt um Feindschaften aus dem Weg zu gehen .

    Natürlich kann das Internet auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft sein und gerade deshalb finde ich die Situation auch so erschreckend .

    Ist diese Gesellschaft wirklich so primitiv ,feindselig ,gleichgültig ,solidaritätslos ? zitat ende

    hast du mal darüber nachgedacht, dass die begegnungen, die du so im internet hast, ein spiegel deiner seele sein könnten? hast du mal geklärt, was in dir steckt, bevor du auf andere los gegangen bist? das einzige, was du ändern kannst, bist du. wenn du also ständig solchen menschen begegnest, wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass in dir das gleiche steckt wie in den anderen? meiner erfahrung nach liegt sowas immer in einem selbst. wenn man das klärt, hört man auf, sich darüber zu ärgern und fängt an zu akzeptieren, dass die dinge sind, wie sie sind. je mehr leute das tun, desto besser wird diese welt werden und wo kann man besser anfangen als bei sich selbst...

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