Ich lerne in letzter Zeit immer häufiger Menschen kennen die sagen sie hätten oder hatten Burnout (einige wohl weil sie die Frühpension anstreben).
Früher gabs das nicht .
Mal abgesehen von mir selbst, die ja wirklich viel durchgemacht hat, und trotzdem nie ein Burnout hatte hab ich die Briefe meines vaters und seiner Brüder gelesen.
Mit 18, 24, und 30 in Schützengräben vor Stalingrad (gut einer war in Finnland). Kälte, Hunger, Todesbedrohung ..Verzweiflung ja aber Burnout nein.
Dann Kriegsgefangenschaft , Heimkehr in ein zerbomtes Land . Aber kein Burnout.
Und heute, jeder 2. jammert wegen nichts. Zuviel Stress. Ja dann muß man halt Prioritäten setzen und Unwichtiges beiseite legen. Oder eben mal "nein" sagen.
Sich Tod stellen, Burnout rufen, und die Verantwortung anderen überlassen kanns doch nicht sein?
Warum gibts in den armen Ländern Afrikas und Südamerikas kein Burnout? Haben die es leichter? Wohl kaum, oder irre ich mich?


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