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Thema: Ist das ne echte Soziale Phobie?

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von Craven
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    Standard Ist das ne echte Soziale Phobie?

    Hallo erstmal.

    Direkt zu meinem Problem; Ich vermute das ich ne soziale Phobie habe, zumindest ist diese Erkrankung das was meinen Problemen am nähesten kommt. Jetzt bräuchte ich noch ein bisschen Gewissheit. Ich zähl mal n paar Symptome auf die ich selber bei mir erkenne von denen ih aber glaube das sie nicht von ner sozialen Phobie kommen.

    1.Lustlosigkeit: ich bin nicht depressiv soviel ich weiss aber sehe keinen Grund IRGENDETWAS zu machen. Werd darum öfters als Spielverdebrer abgestempelt wenn ich sage ''keine Lust''.

    2.Ein schlechtes Gefühl nachdem ich mit (meist fremden... kommt aber auch bei bekannten vor) Mitmenschen kommuniziere. Die Kommunikation kann völlig harmlos, sogar scheinbar positiv ablaufen, hinterher hab ich aber so gut wie immer ein mieses Gefühl.

    Beides können ''Nebenwirkungen'' einer sozialen Phobie sein. Ansonsten habe ich ausgeprägte Fluchtreflexe vor sozialen Situationen, bin angespannt fühl mich als wäre mein Leben bedroht, wehrlos. Wenn ich irgendwo einen Termin habe bin ich schon die ganze Woche davor nervös oder leicht angespannt (Kommt jedenfalls vor). Darum mache ich auch nie Termine fest wenns geht. Auch hab ich Ängste die ich garnicht in Worte fassen kann, das sind die am stärksten ausgeprägten. zB wollte ich wo etwas essen gehn, doch bevor ich reingehn kontne war mein Körper schon auf der Flucht und ich wär fast in Tränen ausgebrochen ohne überhaupt zu wissen was eigentlich los ist. Ich werde von meinen körperlichen Reaktionen in ein Flucht und Vermeidungsverhalten vor sozialen Situationen gezwungen. Daher glaube ich das ist ne soziale Phobie. Was meint ihr?

  2. #2
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    "Jetzt bräuchte ich noch ein bisschen Gewissheit" - Gewissheit gibt dir ein Psychologe und die findest du hier nicht. Du kannst spekulieren wie du willst, ist alles nur eine Ausrede. geh zum Psychologen oder sieh zu, dass du die Dinge selbst in den Griff bekommst

    Gruß
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  3. #3
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    Hallo Craven,

    ich hab hier eine Link für einen Selbsttest zum Thema Angst und Panikstörungen und Phobien..auch Sozialphobie wird abgefragt. Sind ungefähr 100 Fragen und die Ergebnisse kannst ausdrucken und mit zum Arzt nehmen...


    http://www.hypnopraxis.net/angst_fragebogen.htm

    Vielleicht hilft es dir ja, mit etwas in der Hand zum Psychologen oder Psychater zu gehen.

    Liebe Grüsse
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  4. #4
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    Ich habe den Test eben gemacht und ich habe anscheinend eine soziale Phobie. Ich kann ich denn so etwas selbst behandeln ohne gleich einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen?

  5. #5
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Hallo Trina,

    mit professioneller Hilfe hast halt mehr Möglichkeiten an der Psyche zu arbeiten. Und vorallen Dingen abzuklären ob nicht am Stoffwechsel was nicht stimmt.

    Alleine kannst dich nur immer wieder dazu zwingen, in solche Situationen die du vermeidest reinzugehen und dir zu sagen, die Angst ist jetzt fehl am Platz, ist doch garnichts gefährliches was passiert. Hört sich zwar doof an, aber so gehe ich auch dagegen an. Je nachdem wie gut du dich überzeugen kannst, je schneller bist sie los die Angst. Aber es geht nicht von heute auf morgen...das dauert schon seine Zeit.

    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  6. #6
    Schreibkraft Avatar von Craven
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    Laut dem Test hab ich alle möglichen Angststörungen... was ist denn eine Panikstörung? Naja Agoraphobie habe ich keine obwohls der Test vermuten lässt, nicht sehr zuverlässig. Meine Vermutung der sozialen Phobie bleibt, ich hab mir einiges darüber durchgelesen (paar einzelne Texte und den Ratgeber ''Wege aus der sozialen Phobie'') Ich wäre bereit das Programm zur Behandlung durchzuziehn aber ich bin NICHT bereit zu einem Psychologen zu gehn, weswegen ich auch auf die Medikamente verzichten muss.

    Wenn ich ne angeborene Störung im Gehirnstoffwechsel habe, kann ich trotzdem durch normale Übungen, ohne Medikamente eine dauerhafte Besserung erzielen? ich arbeite schon lange an meinen Ängsten. (Für mich) sichtbare und dauerhafte Verbesserungen zeigen sich aber nur in Jahresabständen. Ich muss aber zugeben ich bin etwas demotiviert von all der ''Sinnlosigkeit da draussen'' das verzögert eine Genesung sicher um Jahre. Mit einer positiveren Einstellung ginge das natürlich viel schneller. dh meine Frage ist; MÜSSEN Medikamente denn wirklich sein? An sowas käm ich legal nicht ran und wüsste auch nicht wie ich sie anwenden soll (individuelle Dosierung, Dauer der Einnahme für meinen INDIVIDUELLEN Bedarf) oder verkompliziere ich das? Ehrlichgesagt, ich würde fast jede Nebenwirkung (alles ausser Impotenz!) auf mich nehmen wenn es mir hilft endlich weiterzukommen.

    Aber ich befürchte dass ich ohne direkte Beratung beim Psychologen was falsch mach und so keine dauerhafte Besserung erziele... (stattdessen sogar Rückschläge erleiden muss) ich würds also gerne ohne Medikamente durchziehn (mein Übungsprogramm, was eigentlich Medikamentbehandlung voraussetzt)

  7. #7
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    Hallo Craven,

    der Test kann nur richtig von einem Psychologen, Therapeuten, Psychater ausgewertet werden. Es sind Anhaltspunkte.

    Ich habe nur keine Panikstörung, alles andere trifft auf mich zu und ist von professioneller Seite auch so erkannt. Also so falsch kann der Test nicht sein, in meinen Augen, aber ist ja meinungssache.

    Aber wenn man sich auf eine Krankheit oder Störung festgelegt hat, dann kommt man auch selten davon los.. Es ist auch möglich sich eine Krankheit einzureden, weil man sich viel angelesen hat und jegliches Symptom auf die Goldwaage legt. Wenn es bei dir so einengend ist das du dich nicht mehr frei bewegen kannst, wirst dir schon Profis holen, die dich da rausholen. Alleine ist es wie bei Münchhausen, der sich mit dem Schopf selbst aus dem Wasser zieht. Vielleicht liest mal zur Abwechslung Bücher oder Interneteinträge, wie man mit den Störungen umgehen kann. Vielleicht gibt es auch eine Selbsthilfegruppe..oder vielleicht in besonderes Forum dafür... Ist nur ein Vorschlag sich mal abzulenken von den Symptombeobachtungen. Vielleicht hast dich auch verrannt in den Infos darüber. Wie der Test schon sagt kann es auch eine andere Angststörung sein. Aber Diagnosen kannst nur vom Arzt bekommen. Dir fehlt die Ausbildung und das KnowHow dazu. Erst nach einer ärztlichen Abklärung ist es amtlich....Falschmachen an einer Untersuchung kannst nicht...aber an dir selbst rumdoktern schon...ist vielleicht ne Überlegung wert.

    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  8. #8
    Neuling Avatar von Sunrise
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    Hallo Craven,

    warst Du schon einmal bei Deinem Hausarzt dies bezüglich??
    Wenn nicht, erzähl ihm von Deinem Problem. Er kennt Dich und wird Dir sicher sagen können, an wen Du Dich wenden kannst, Dir gegebenfalls Adressen von Therapeuten mitgeben.

    Ich selbst litt jahrelang unter Sozialer Phobie. Mir war das aber erst klar, nachdem ich mit meinem Hausarzt und einem Neurologen gesprochen habe.
    Damals habe ich die Phobie selbst in den Griff bekommen. Aber Du musst selbst entscheiden, ob Du eine Therapie machen willst oder ob Du einen anderen Weg gehst.

    Was mir noch am Herzen liegt. Mir wurden damals Beruhigungstabletten verschrieben. Es war mein grösster Fehler. Ich wurde schnell abhängig und es war alles andere als schön. Versuch das bitte zu Umgehen.

    Liebes Grüssle, sunrise.

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