Hi zusammen,
mich interessiert wie Ihr über "Stolz" denkt. Mit Stolz meine ich jetzt kein albernes Stolzieren oder Angeben, sondern eben die art von Stolz, die ein normaler Mensch mit einer "runden" Persönlichkeit gelegentlich hat.
Es ist doch so, wenn jemand negativen Dingen nicht wiederstehen kann (z.B. Alkoholsucht oder ein kranker Mörder) dann spricht man hier von einer Krankheit, er kann einfach nicht anders.
Muss man dann nicht zwangsläufig anders herum genauso von einer "Krankheit" (wenigstens in Ansätzen) sprechen, nur dass sie sich auf einer positiven Ebene auswirkt?
Genau wie ein kranker Mörder nicht aufhören kann zu morden, obwohl ihm überall signalisiert wird, es ist falsch was er tut und ihm überall Steine in den Weg gelegt werden, so kann jemand der unbedingt – sagen wir – Musiker werden will, dem auch nicht nachgeben sondern verfolgt das Ziel weiter egal wie viele Steine ihm wiederum in den Weg gelegt werden.
Auf der einen Seite sprechen wir also von "nicht anders können" auf der anderen Seite ist es aber eine Eigenleistung auf die wir stolz sein können? Das macht doch keinen Sinn?
Bis dann,
Psychologieinteressierter


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Ich persönlich empfinde immer wieder auf's Neue Stolz auf das, was mich ausmacht, was ich erreicht habe und noch erreichen will. Wer meine aufrechte Haltung als überheblich wertet und sich nicht die Mühe macht, mich kennenzulernen, der darf sich gerne auf seiner Einstellung ausruhen...


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