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Thema: Jemanden wie Luft behandeln...Warum so schlimm?!

  1. #9
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Jemanden "wie Luft" zu behandeln kann ... auch ein legitimer Selbstschutz sein ...

    ... desjenigen, der jemand anderen ignoriert ... ein letzter Akt der Abgrenzung gegnüber dem Ignorierten ...

    Kann, muss nicht ... ist aber vor dem Hintergrund des hier bekannten ebenso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich, wie alles andere auch ...

    Aber alles, was hier bisher an "Gründen" aufgeführt wurde, beinhaltet auch eine Wertung: es wird diese Frau gewertet und bewertet (negativ, was ihre "Motive" betrifft) - über ihr aus jedem Kontext gerissenes und singulär betrachtetes Verhalten werden, wenn auch ungewollt und indirekt, Aussagen über ihr Wesen und ihren Charakter indiziert.

    Wir sehen nur die Oberfläche ...

  2. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Krümel (01.02.2011),So Ham (02.02.2011)

  3. #10
    Schreiberling Avatar von Neroli
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    Hallo Dark,
    jetzt finde ich aber gerade, dass Du projezierst

    In den anderen Beiträgen ging es ja in erster Linie um das empfundene Verhalten. Da sehe ich es wie So Ham.
    Bislang kam es mir noch gar nicht im Sinn, das Verhalten der Frau zu kritisieren oder auch nur zu hinterfragen, da gäbe es ja eh keine Antwort.

    Wertung nützt ja auch erstmal nichts. Mattes Freund wird es aushalten müssen, dass die Situation nun so ist wie sie ist. Manchmal ist das einfach so, da verletzt uns ein Verhalten und wir haben zwei Möglichkeiten: Wir entziehen uns diesem Verhalten und schützen uns oder wir halten es aus. Leider rennen wir häufig extra noch mal in die gleiche Situation um uns davon zu überzeugen, dass es sich vielleicht geändert hat oder anders anfühlt. Die Hoffnung stirbt ja oft zuletzt.

    Zum Glück sind wir nicht mehr ganz so existentiell auf den anderen angewiesen wie zur Steinzeit.
    LG Neroli

    Some people feel the rain. Others just get wet.

  4. #11
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    hallo Mattes,

    wir können es einfach nicht wissen, ob Dein Freund generell mit Ablehnung schwer umgehen kann, oder ob er einfach doch nicht so fertig ist mit ihr, wie er sich selbst vormacht.

    Mit Ablehnung generell tun sich sehr viele Menschen schwer. Die Ursachen dafür sind allerdings auch sehr komplex. Es mögen Faktoren in uns als "Rudel-Spezies" begründet liegen, da wir als solche auf Austausch und Akzeptanz überlebenstechnisch angewiesen sind bzw waren. Und es gibt viele kulturelle und soziale Faktoren. z.B. haben sehr viele von uns als Kinder die nonverbale Botschaft bekommen, sich Liebe und Akzeptanz verdienen zu müssen. Ablehnung kann bei der Botschaft schnell den Selbstwert treffen.

    Vll gehts hier auch um Stolz und ums Recht haben. Vll dachte er lange, er hätte die Oberhand und jetzt zeigt sie ihm, was Sache ist. Und das gefällt seinem männlichen Ego nicht Manchmal sind die Gründe viel simpler, als wir glauben.



    Allein, dass Du diese Vorstellung als Bestätigung brauchst, zeigt, dass Du demjenigen all Deine Energie in Form von Aufmerksamkeit gibst und Dir damit letztlich nur die Blöße gibst. Denn auch negative Aufmerksamkeit in Form von Hass, Rache etc ist eine Zuwendung.

    was bist Du für ein armer Wurm, dass Du das auch noch bis zur Perfektion üben musst?
    Hallo Gaby

    Ich habe es nicht geübt,sondern so ausgeführt,war vielleicht dumm von mir ausgedrückt,aber ich
    glaube das die meisten User mich schon richtig verstanden haben und bitte in Zukunft erstmal
    richtig lesen!

    Danke für die Mühe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Jeder Wurm hat mal klein angefangen,um ein grosser Lindwurm zu werden!!!!!!!!!!!!!!!!!

    lg raskowitz
    Geändert von raskowitz (01.02.2011 um 12:14 Uhr)

  5. #12
    Verleger Avatar von Darkstar
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    jemanden "wie Luft behandeln", ihm seine "Liebe entziehen" ist nach wie vor die schlimmste Strafe die es gibt.
    Nur das der Entzug von Liebe, Beachten die für die Psyche tiefste Form der Strafe ist.
    Weil dies eigentlich die ganze Verachtung ausdrückt
    Es wird hier über potentielle Motive hinter dem Verhalten dieser Frau geredet: sie straft, sie verachtet ...
    Die Begriffe "Selbstschutz" oder "Abgrenzung" dagegen zu stellen ist Projektion?
    Nicht mehr und nicht weniger als die Aussagen vorher

    Wo bleibt da der Anteil des Freundes, wo bleibt der Anteil des Wir in der gescheiterten Beziehung (die Vorgeschichte eben)?

    Selbst wenn dies jetzt Projektion sein sollte: wenn sich etwas auswirkt, dann gibt es immer zwei Beteiligte - eine, die wirkt, und eine, auf die dies dann einwirkt. Und das auch noch interdependent ... es gab ja auch eine (oder viele?) "Vorgeschichten" ...

    Das einzige, was man hier wertneutral den Beteiligten gegenüber sagen kann, ist doch: es wirkt sich deswegen so negativ auf ihn aus, weil es etwas anstößt/berührt, mit dem er nicht klar kommt.

    Was das jetzt ist (und: warum dies so ist), liegt doch auch in seiner eigenen Struktur, in seinen Triggern und Mechanismen etc. begründet ...

    "Verachtung", "Strafe" ... sind das etwa nicht bewertete, angenommene, "Motive" desjenigen, der da ignoriert?
    Also nur einer der beiden Seiten ...

    Der Ausgewogenheit halber sollte man dann aber auch mögliche Hintergründe im Ignorierten (BTW: hat das Wort "ignorieren" im landläufigen Gebrauch nicht selbst schon einen negativen Beiklang?) aufzählen.
    Das läge sogar näher, als sich über die "Absichten" des die Signale Sendenden auszulassen, oder?

    ... ganz abstrakt und generell erklären könnte, was dieses Verhalten des "wie Luft behandeln" aussagt ...
    "Generell" geht, IMHO, schon mal gar nicht - es ist kontextabhängig!

    ... und vor allem auch beim Betroffenen bewirken kann.
    Zu dem Was gehört auch das Warum ...
    ... und das ist nicht alleine vom Sender abhängig - und auch nicht "generell" zu beantworten

    Mal ein Bild:
    Habe Zoff mit Personen A und B gehabt ... beide behandeln mich danach wie Luft.
    Bei A trifft mich dies bis ins Mark und wirft mich aus der Bahn - bei B juckt es mich nicht im geringsten, im Gegenteil: bin sogar richtig stolz auf mich ...

    Die "generelle Aussage" über die Wirkung auf mich, wenn ich von beiden gleich behhandelt werde?

  6. #13
    Schreiberling Avatar von Neroli
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    Dark,
    also irgendwie denke ich gerade, dass wir vielleicht das gleiche meinen, aber unterschiedlich ausdrücken?

    Ob ich etwas als Strafe empfinde, hängt ja im Wesentlichen auch von mir selbst ab, wenn es um solch ein Verhalten wie "Ignorieren" geht. Das beschreibst Du ja auch in Deinem letzten Absatz.

    Und wenn ich etwas als Strafe empfinde, dann habe ich die Möglichkeiten damit umzugehen, die ich oben beschrieben habe.

    Muss ich denn dann auch noch groß hinterfragen, was in meinem Wesen wohl ist, dass ich nun genau auf diese Situation so reagiere? Wäre es nicht manchmal besser, sich einfach zu vertrauen und zu schützen?

    Hmm, klingt wahrscheinlich gerade blöd, aber manchmal bin ich des Hinterfragens müde...
    LG Neroli

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  7. #14
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    Hallo Neroli,

    also irgendwie denke ich gerade, dass wir vielleicht das gleiche meinen, aber unterschiedlich ausdrücken?
    Kommt sehr gut hin
    Bin halt etwas verquer und um die Ecke ...
    Ist es nicht beruhigend, dass man auch auf unterschiedlichen Wegen aufs gleiche Ziel zusteuern kann?

    Hmm, klingt wahrscheinlich gerade blöd, aber manchmal bin ich des Hinterfragens müde
    Machen wir nen Club auf?
    Mal ne neue, etwas "egoistischere" Haltung von mir: Hinterfragen - ja, wenns um Dinge geht, die mich selbst betreffen oder berühren, die mir wichtig sind. Wenn nicht: nun, dann nehme ich mir die Freiheit heraus zu prüfen, ob sich das jetzt okay für mich anfühlt, wenn ich mir die Zeit nehme und Mühe investiere ...

    Muss ich denn dann auch noch groß hinterfragen, was in meinem Wesen wohl ist, dass ich nun genau auf diese Situation so reagiere? Wäre es nicht manchmal besser, sich einfach zu vertrauen und zu schützen?
    Wenn Du Deinem Gefühl vertraust, dann geschieht dieses Hinterfragen doch eigentlich schon ganz unbemerkt und unbewusst im Hintergrund - wer sagt denn, dass nur der Verstand fürs Hinterfragen zuständig ist ...
    Der muss sich doch nur dann die Arbeit (alleine) machen, wenn die eigene Balance und innere Sicherheit angeschlagen oder noch nicht stabil erreicht ist ...

    Ist sie es aber erst einmal, reicht doch auch ein kurzes "Nachprüfen", ob noch alles weiter im Lot ist - die grundlegende (anstrengende) Arbeit ist ja bereits gemacht.

  8. #15
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    @Dark,

    Du nimmst Zitate aus meinem Post und drückst aus, dass ich sie gegen die Frau gerichtet habe. Das ist falsch. Ich habe lediglich ausgedrückt, was meine Interpretation zu dem Thema (nach einem Gespräch darüber) ist. Nichts davon war auf eine bestimmte Person gerichtet, sondern auf die oben gestellte Frage, wie man so etwas in der Psychologie sieht.
    Das ich als Laie nur einen kleinen Teil reflektieren kann, sollte klar sein.

  9. #16
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo So Ham,

    sorry, da haben wir wohl etwas aneinander vorbei geredet
    Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass Du Dich jetzt wertend gegen diese Person geäußert hast - das hätte auch nicht zu dem gepasst, was Du in Deinen bisherigen Posts an Gedanken gezeigt hast.

    Imgrunde ist dies jetzt sogar ein passendes Beispiel für das, was ich mit meinem Post eigentlich ausdrücken wollte

    Nur: das würde diesen Thread jetzt sprengen und in den OT treiben.


    lg

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