Bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen.
Mein Sohn hatte schon von klein auf einige Probleme. Fragte manchmal 10 mal nach den selben Sachen, behauptete der Thomas in seinem Kopf wolle das wissen. Eine Zeit lang mußte er alle 5 Minuten aufs WC usw. Bei einem Kind nimmt man das nicht so tragisch. Auch der Arzt nicht.
Inzwischen ist er erwachsen. Jetzt finde ich es nicht mehr so lustig.
Er hat sein Leben allerdings gut im Griff. Aber so Reste aus seiner Kindheit sind geblieben. Er geht 10 mal an ein Auto, schaut hinein, er will wissen, wenn er den Kopf schief legt, ob man dann die 0 am Tacho sehen kann.
Ob an dem Türschild zwischen dem 1. und dem 2. Buchstaben eine Lücke ist.
Ob die eine Kante genauso lang ist wie die andere. Usw. Lauter banale, unwichtige Sachen. Ich riet ihm 1mal nachzuschauen und es sich aufzuschreiben. Kann er alleine diese Zwänge überwinden? Wie? Es nervt ihn, sagt er. Er meint es beschäftigt ihn 2 Tage, dann ist es unwichtig, bis das nächste kommt. Werden solche Sachen mit Tabletten behandelt?
Es ist nicht so, dass ihn das rund um die Uhr beschäftigt, aber es ist schon recht störend auch für ihn.


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