Mein Sohn ist 32 Jahre alt, höchst intelligent, Senkrechtstarter im Beruf, Finanzplatz London. Im Oktober stürzte er ab, hat sein Job, Auto und Wohnung verloren, seine persönlichen Gegenstände alle weggeworfen und wurde dann vom Chef eingewiesen. "Burn out?"
Nach Wochen der Beobachtung wurde er ohne Behandlung entlassen, Diagnose Hypomanie. Seit Wochen lebt er in meinem Elternhaus in der Nähe von London mit meinem Bruder (68 J) völlig zurückgezogen, hat den Kontakt zu mir (Vater 64 J), seinem Bruder und allen Freunden abgebrochen. Weil ich in D lebe, ist es nicht möglich, häufig vor Ort zu sein. Er hat minimalen Kontakt zur kranken Mutter gehabt.
Es scheint, er will die Vergangenheit komplett radieren. Freunde werden am Telefon schroff abgewiesen. Mit mir schimpft er nur und zeigt viel Wut. Therapie kommt noch nicht in Frage, denn er behauptet, er hat keine Probleme. Zwei Komplikationen. 1. Trennung als er 6 war / friedliche Ehescheidung 3 Jahre danach. Ansonsten eine liebevolle Kindheit. 2. Mutter ist schwer depressiv.
Es ist alles recht frisch und ich weiß, man braucht Geduld. Wenn ich nicht weiterkomme, dann suche ich gerne jemand, der mehr Ahnung hat. Deshalb bin ich hier und frage: soll ich ihn in Ruhe lassen? Kommen solche Symptome nach einem "Burnout" häufig vor? Wird er eines Tages aufwachen und fragen, was ist los? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.


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