Ich will es nicht zu ausführlich machen.
Mein Problem ist, dass ich es nicht geschafft habe eine dauerhafte Beziehung zu führen...so langsam wird mir das klar, auch wenn ich es lange so nicht wahr haben wollte.
Als ich noch sehr jung war habe ich mich regelmäßig nach einem Jahr innerlich verabschiedet. Meist war ich dann aber noch länger mit dem jeweiligen Partner zusammen...und zwar genau so lange, bois ich einen anderen traf, das konnte ein halbes Jahr oder sogar mehrere Jahre sein.
Die längste Beziehung dauerte über 10 Jahre, es gab aber Gründe zusammen zu bleiben die eigentlich nichts mit Liebe zu tun hatten.
Mit meinem Mann bin ich jetzt fast 8 Jahre verheiratet und was ich lange nicht wahr haben wollte, es ist vorbei mit der Liebe.
Von außen betrachtet bin ich die Böse, die sich immer wieder trennt, die immer wieder einen anderen hat etc., aber wie sieht es in mir aus?
Niemand kann sich vielleicht vorstellen, dass ich am meisten leide, dass ich jedes mal gehofft habe, dass es "dieses" mal anders wird und ich es schaffe, jemanden "für immer" zu lieben oder wenigstens bei ihm bleiben zu können. Ich hab mich ja sogar deshalb entschlossen zu heiraten, weil ich dachte, vielleicht schweißt das enger zusammen, vielleicht gibt es dadurch eine festere Bindung, aber nix ist. Es ist wie es immer war, die Liebe ist weg (meinerseits). Es war dann immer so, dass ich mich trennen musste, mit viel Schmerz auf Seiten des Mannes und es scheint ja, dass mir das nun wieder bevor steht und davor habe ich einen großen Horror (Es hängt auch sehr viel dran, auch materielle Dinge etc.). Ich will es eigentlich nicht und könnte es theoretisch einfach so weiter laufen lassen, vielleicht fremd gehen (was ich hassen würde). Das fände ich aber wirklich auch unfair. Es ist aber auch unfair so zu tun, als ob alles gut wäre.
Hat jemand eine Meinung dazu? Vielleicht Tipps? Ob eine Eheberatung helfen würde?


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