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Thema: Kann meine ehemalige Lehrerin nicht vergessen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Kann meine ehemalige Lehrerin nicht vergessen

    Hallo ihr da draussen,

    ich habe ein Problem, welches mich seit 10 Jahren begleitet. Ein Problem, das seitdem ist, als ich aus der Schule ging. Aber zuvor muss ich noch etwas weiter ausholen.

    ---------------

    Alles begann glaube Ende der siebten oder anfang der achten Klasse. Es gab da eine Lehrerin (heute ca. 63 Jahre alt), die ich - aber nur aufgrund ihres Faches - nicht mochte. Ich habe damals etwas echt Dummes getan und weiß auch heute noch nicht ganz genau, ob es der Drang nach Aufmerksamkeit war oder ob ich ihr in irgendeiner Art und Weise schaden wollte. Noch heute ist es mir unangenehm, und wenn ich könnte würde ich es ungeschehen machen wollen. Ich habe sie damals beklaut - es war Geld aus der Klassenkasse. Es blieb auch nicht lange unbemerkt und unser schlechtes Gewissen - es war noch eine weitere Schülerin involviert - war so stark, dass wir es nicht länger verheimlich konnten und so gestanden wir, jeder einzeln, unser Vergehen.

    Als ich ihr gestand, dass ich auch daran beteiligt war, war sie sehr enttäuscht darüber. Sie sagt irgendetwas vonwegen, dass sie das nicht von mir gedacht hätte. Aus lauter Scham und Ärgernis über mich selber, brach ich in Tränen aus, aber sie ignoriert es nicht und es tat ihr in dem Moment wahrscheinlich zu sehr leid, dass sie mir nicht weiter böse sein konnte und nahm mich daraufhin in den Arm. Ich habe keine Ahnung, was in dem Moment passiert war, aber der Tag bzw. alles, was da noch so kam, vor ca. 12 - 13 Jahren, verfolgt mich heute noch und hat mein Leben doch irgendwie sehr verändert.
    Die nächsten Tage freute ich mich total, sie zusehen und mit ihr Unterricht zu haben. Es machte mir Freude, sie zu sehen, sie zu riechen und ihre Stimme zu hören. Unser Verhältnis zueinander wurde durch diese dumme Sache zu etwas ganz Besonderem. Wir schenkten uns, wann immer wir uns sahen ein Lächeln und redeten auch regelmäßig miteinander.

    Nachdem ich dann schon paar Wochen in die 8. Klasse ging, wurden Mittagsaktivitäten angeboten, und zu meinem Glück führte auch sie eine Aktivität, dem "Mädchentreff" oder so ähnlich - das war für mich wie ein Sechser im Lotto! Klar, dass ich da jede Chance nutzte um bei ihr sein können. Ich war nach der letzten Schulstunde, bevor die Mittasgspause war, die Erste, die da war und die Letzte, die ging. Es war das Highlight des ganzen Tages für mich! In dieser halben Stunde redeten wir eigentlich nicht viel miteinander. Ich versuchte eher, meine Augen sprechen zu lassen und beobachtete sie viel - was nicht heißt, dass ich sie begafft habe oder dergleichen. An manchen Tage spührte ich, das irgendwas nicht in Ordnung sei. Ich vermisste das Strahlen in ihren Augen, sie war desöfteren sehr nachdenklich und in stillen Momenten sehr insich gekehrt. Zumindest wirkte das so auf mich. Aber weiter...

    Als es dann auf Weihnachten zu ging, schrieb ich ihr eine Weihnachtskarte mit einem Diddlmaus-Bleistift drin. Als wir uns dann 2 Unterrichtsstunden auf den Gängen begegneten drückte sie mir eine Umschlag in die Hand, es war ebenfalls eine Weihnachtskarte, mit einem Kugelschreiber, den ich heute noch besitze. Mit den Monaten wurde mir immer mehr klar, dass ich mich sehr stark in sie verliebt hatte...
    Kurz vor den Weihnachtsferien, da war ich sehr betrübt, denn es hiess: Abschied nehmen, wenn auch nur für 2 Wochen. Für mich waren den Ferien und die Wochenenden immer die schlimmsten. Als wir uns an dem letzten Tag sahen, überreicht sie ein Geschenk. Das Geschenkpapier war goldbraun und erinnerte mich sehr an ihren Kleidungsstil. Ich liebte die Art, wie sie sich kleidete. Sie bevorzugte Erdfarben. Das umschmeichelte ihren Typ sehr. Damals mit ihren ca. 50 Jahren war sie wirklich sehr modebewusst und achtete sehr auf ihr Erscheinungsbild. Sie war keine typische "alte" Lehrerin in ihren Graue-Maus-Kostümen. Nein, sie hatte auch mal andere Frisuren und färbte sich die Haare, war ihre Augen schön zur Geltung brachte. Aber wieder zurück zum Thema: Es erstaunte und freute mich total! Zumal ich ihr gar nichts geschenkt hatte, das kam aus freien Stücken. Es machte mich irgendwie stolz.

    In den weiteren Monaten schrieb ich ihr unzählige kleine Briefchen, in den sowas stand, wie z.B. wie toll ich sie doch fand. Sie freute sich über jede noch so kleine Geste von mir und nahm sie dankend an. Ob ihr es zuviel wurde, weiß ich leider nicht. Entweder konnte sie es gut überspielen und sie freute sich ehrlich darüber und hatte nichts über die Bögen an Blätter, die ich ihr schrieb, oder sie sagte nur nichts in der Angst/Vorahnung, es könnte mich verletzten. Einmal bat sie sie sogar darum, mir zu antworten. Aber es war keine Antwort in diesem Sinne. Sie schrieb mir auch , aber sie antworte auf keinerlei Gefühle, die mich immer mehr übermannten. Aber es war ein erster wunderschöner Brief, aber es folgten noch weltere...
    Als dann die Sommerferien ins Haus standen, lud sie mich und meine damalige Schulfreundin für einen Tag zu sich nach Hause ein. Sie hatte Pferde, und die Spezies faszinierte mich schon immer. Woraufhin sie mir anbot, mal auf eines reiten zu können, wenn ich mag. An Tag X war ich natürlich sehr aufgeregt, probierte stundenlang verschiedene Sachen an, schminkte mich und bereitete mich moralisch darauf vor - zumindest so gut es ging. Als wir dann mit dem Fahhrad zu ihr fuhren, sie wohnte, so wie auch heute noch, 6 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt. Angekommen war mir übel, flau im Magen, ich zitterte am ganzen Körper und mir schwitzen die Hände. Aus dem Reiten wurde leider nichts. Sie sagte mir auch warum, erinnere mich aber nicht mehr daran und habe es aber auch als nicht so tragisch angesehen, denn es war der mitschönste Tag in meinem Leben! Wir aßen ihren selbstengemachten Zitronenkuchen - obwohl ich Zitronenkuchen hasste, aber ihrer war komischerweise lecker! Wir spielten mit ihren süßen Katzen, die uns allesamt umzingelten, lachten viel, unterhielten uns über Gott und die Welt - und in dem Moment, schien die Welt für mich in Ordnung...

    Es gab aber auch einen sehr komischen, aber zugleich wundervollen Tag. Sie nahm mich, nach der Schule, mit ihrem Auto mit und fuhr mich nach Hause. An diesem Tag regnete es wie aus Eimern, gewitterte und es war dunkel wie die Nacht - alles im Allen, ein wunderschöner Tag für Verliebte, denn denen ist das Wetter egal. Denn sobald sie die Angebetete/den Angebeteten sehen, geht die Sonne auf! Sie bot es mir glaube 2 Tage vorher an, denn an dem Tag, Donnerstag, haben wir beide gleich Schluß und so müsste ich nicht solange auf den Bus warten, der die Hortkinder nach Hause fuhr. Ich schreibe es offen und ehrlich: Ich hatte vor gehabt, sie zu küssen. Mir ging in diesen Tagen nichts anderes durch den Kopf und vertraute mich mit dem, was ich vor hatte, keinen an. Es waren meine Gedanken, mein Plan, meine Lehrerin!! - so dachte ich jedenfalls bis zu dem Moment...

    Also fuhren wir los, sie musste aufgrund des starken Regens sehr langsam fahren. Bis nach Hause sind es ca. 15 Monaten, an dem Tag dauerte es aber 30, denn man konnte so gut wie nichts sehen. Zu meinem Glück gingen auch noch die Schranken runter, was mir noch ein bisschen mehr Zeit mir ihr gab. Während dieser Fahrt redeten wir nicht sonderlich viel, wir hörten Radio und als ich so, mir war das so unangenehm, aus mir raus haute: "Das Lied ist voll cool!", drehte sie es lauter, was die Stimmung merklich auflockerte. Aber ein paar Sekunden später drehte sie es wieder leiser, man konnte die Musik kaum noch hören, da sie mir was sollte wollte, aber sie wurde durch einen so lauten Knall des Gewitters unterbrochen, das wir beide nur zusammenzuckten und wir hinterher so herzhaft lachten, weil wir das so affig fanden. Sie hatte wohl genauso solche Angst vor Gewitter wie ich. Es lag in genau diesem Moment soetwas Romantisches in der Luft, mein Herz wurde mir warm. Sie schaute mir nur kurz, aber intensiv in die Augen. Jetzt, wo ich darüber schreibe, sehe ich es wieder klar und deutlich vor Augen. Sie wirkte so gelassen, entspannt und so glücklich - vielleicht sogar so glücklich wie ich? Aber warum? Bei mir in der Nähe der Eingangstür angekommen, ich wollte nicht, dass sie unmittelbar davor parkte, hielt ich kurz inne, schaute sie an und lächelte. Sie lächelte zufrieden zurück. Zu guter letzt sagte ich noch zu ihr: "Vielen lieben Dank, das Sie mich mitgenommen haben.", nahm sie in den Arm und dies war zugleich die längste Umarmung zwischen uns. Ich konnte ihr Herz spühren, wie es schlug, mein Hand strich liebevoll über ihren Kopf und meine Nase wurde von ihrem lieblichen Duft gekitzelt.
    Danach stieg ich aus dem Auto, drehte mich nochmal kurz um und winkte ihr nach...

    Im zweiten Post geht es weiter.

  2. #2
    Neuling
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    Zu guter letzt, die Abschlussfeier:

    Sie war für mich eher wie eine Beerdigung, denn ich musste die Schule verlassen und somit auch sie. Als wir unsere Abschlusszeugnisse bekamen, gingen wir alle wieder zu unseren Familien. Zu alledem muss ich noch sagen, dass sie mir gegenüber saß und mich sehr oft beobachtete. Als es zum Ende zuging, stand sie plötzlich auf, ich bekam einen Schreck und stand urplötzlich mit auf, da ich dachte, sie wolle aufbrechen, bis ich bemerkte, dass sie was aus ihrem Beutel holte. 4 Geschenke, wie sich im nachhinein herausstellte. Erst war ich ja der Meinung die wären für die Lehrer, die uns all die Jahre über unterrichtet hatten, aber nein, die Geschenke waren für unsere 4 Mädchen aus dem Mädchentreff. Sie ging erst zu den anderen drei, bevor sie zuletzt auf mich zukam, ich war sowas von überfordert, denn zwischen mir saßen meine Mutter und Großmutter - es war irgendwie unangenehm, denn die beiden wussten schon irgendwie, dass ich sie besonders mag. Sie überreichte es mir, wünschte mir für die weitere Zukunft viel Glück und nahm mich sehr liebevoll in den Arm. Amliebsten hätte ich das Geschenk sofort aufgerissen, denn ich war so neugierig, was da drin war. Es war mit Abstand das größte Geschenk von allen vier. Die anderen Mädels aus der Klasse beobachteten mich, als ich es auspackte, wollte nicht unnötig das wertvolle Papier zerstören. Der Inhalt war einfach nur "WOW". Sie schenkte mir eine Tasse mit meinem Sternzeichen, ein Kuschelkissen und eine Tüte Schokoladen-Bären. Die Tasse und das Kissen bewahre ich noch heute auf wie mein Augapfel! Vollkommen überwältigt von dem grandiosem Geschenk, rannte ich auf sie zu und bedankte mich bei ihr.

    Sie blieb danach nicht mehr lange auf der Feier, denn wir wollten/sollten auch langsam aufbrechen. Und da gab ich mir einen Ruck und gestand ihr meine Gefühl. Ich sagte ihr, dass ich mich in die verliebt hatte. Leider war es in dem Gang zu dunkel, so dass ich ihr Gesichtsausdruck nicht sehen konnte. Sie sagte nichts, blieb einen Moment stehen, und sagte dann:"Ich muss jetzt wirklich los.". Ich zog sie noch kurz zu mir ran, bevor sie verschwand und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Sie fühlte sich temperaturmäßig sehr heiß an. Warum auch immer. War es die Temperatur, die aufgrund der Menschenmenge in die Höhe schnellte? War mein Geständnis der Auslöser? Ich weiß es bis heute nicht - ich weiß bis heute nicht, was sie darüber denkt.

    ---------------

    Ich hoffe, ihr versteht, was ich Euch damit sagen will. Es war eine so wunderschöne Zeit, mit einer so wunderschönen Frau, die mich bis heute noch regelmäßig in meinen Träumen besucht, in denen ich mit ihr rede. Immer das Gleiche, wir reden, sehen dabei nicht glücklich aus, aber verflucht, ich weiß, nachdem ich aufgewacht bin, nicht mehr, worüber wir gesprochen hatten! Ich denke regelmäßig, eigentlich jeden Tag mindestens einmal an sie. Nicht mehr, weil ich noch Gefühle für sie habe, sondern einfach, weil ich spühre, das da noch etwas ist, was uns verbindet, etwas, was mich immer wieder zu ihr hinführt. Es belastet mich sehr, damit nicht abschliessen zu können.

    An einem Juli-Tag, es war kurz vor ihrem 60.Geburtstag, bat ich meinen guten Bekannten, mich zum nächsten Blumenladen zu fahren und daraufhin direkt zu ihr, bevor mich der Mut wieder verließ. Ich konnte mit ihrem Geburtstag also drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
    Ihr zum Geburtstag gratulieren, mich für alles das, was sie mir gab, zu bedanken und sie mal wieder zu sehen. Wir unterhielten uns nicht lange, aber sie sagte zu mir:"Ich freue mich, dass Du Deinen Weg gefunden hast." und das sie auch immernoch meine Briefchen hat. Wir schwelkten eigentlich nur in alten Erinnerung und wollten uns mal zum Kaffee treffen. Bisher wurde leider nichts daraus. Wir machten auch aus, zu telefonieren, aber man(n) - ihr Mann - machte mir am Telefon schnell klar, dass es unerwünscht ist. Sie persönlich sagte es mir aber nicht. Ich hatte ihr letztes Jahr Weihachten noch eine Karte mit meiner aktuellen Adresse inkl. Nummer gesendet, aber seitdem ist Kontaktstille, bzw. eigentlich schon vorher.

    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. In regelmäßigen Abständen die Träume von ihr. Manchmal beeiflusst mich das sogar so sehr in meinem Handeln und Tun, werde traurig, nachdenklich und vermisse sie auch. Manchmal kommen mir aus krasse Gedanken, wie beispielsweise, dass ich wohl nie mehr mit ihr reden kann und sie eines tages von uns geht.

  3. #3
    Sandsturm
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    Zitat Zitat von Häschen Beitrag anzeigen

    ....ihr Mann - machte mir am Telefon schnell klar, dass es unerwünscht ist. Sie persönlich sagte es mir aber nicht. Ich hatte ihr letztes Jahr Weihachten noch eine Karte mit meiner aktuellen Adresse inkl. Nummer gesendet, aber seitdem ist Kontaktstille, bzw. eigentlich schon vorher.

    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. In regelmäßigen Abständen die Träume von ihr. Manchmal beeiflusst mich das sogar so sehr in meinem Handeln und Tun, werde traurig, nachdenklich und vermisse sie auch. Manchmal kommen mir aus krasse Gedanken, wie beispielsweise, dass ich wohl nie mehr mit ihr reden kann und sie eines tages von uns geht.
    Komisch finde ich ja, dass sie sich trotzdem so auf Dich "eingelassen" hat. Zum Glück ist sie keinen Schritt weitergegangen.

    Wenn ihr Mann sagt, es ist unerwünscht, dann wird sie ihm davon erzählt haben. Entweder sie will es wirklich nicht, oder ihre Mann ist eifersüchtig.

    Du solltest endlich loslassen.
    Suche Dir eine andere Frau, die Du lieben kannst und die Deine Gefühle erwidert.

  4. #4
    Neuling
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    Hallo Sandsturm, danke für Deine Antwort!

    Ob es Eifersucht ist? Hm, vielleicht möglich, weiß es allerdings nicht ganz genau.
    Ich habe jedenfalls immer das Gefühl gehabt, dass er mich nicht mag. Vom erstes Moment an. Hatte ihn damals mal gesehen, also ihre und unsere Klasse noch Schulausflug gemacht hatten, da war er dabei. Aber das beruhte sofort auf Gegenseitigkeit, warum auch immer.

    Ich muss da aber was klarstellen, es ist definitiv keine Liebe mehr, die ich für sie empfinde - es ist mehr so einer Art Verbundenheit. Es ist schwer es in Worte zu fassen. Ich bin in einer glücklichen Beziehung mit einer Frau und bei der ich mir sicher bin, dass ich sie, wenn sie mich fragen sollte, ob ich sie heiraten möchte, gar nicht lange überlegen bräuchte. Es passt einfach alles zwischen uns, wir ergänzen uns super. Wir lieben und respektieren uns, es ist der beste Sex (für beide), den wir je hatten und ich liebe diese Frau wahnsinnig doll!

    Ich habe auch viel mit meinem Bekannten über diese Lehrerin gesprochen, sie sind ehemalige Kollegen. Er erzählte mir mal, dass sie es bei ihm nicht einfach hatte und er ihren Mann auch nicht besonders mag. Und aus einer anderen sicheren Quelle weiß ich auch, dass sie auch schon mal geschieden waren. Tut zwar eigentlich hier jetzt nichts zur Sache. Aber zu wissen, dass es ihr in ihrer Ehe womöglich nicht gutgeht, macht mich traurig. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los sie ist bei ihm gefangen.

    Du solltest endlich loslassen.
    Was meinst Du, was ich all die Jahre schon über versuche? Ich würde mich nicht an ein Psychologieforum wenden, wenn es mir dabei gut gehen würde und sagen könnte: "Es war eine tolle Zeit, sie half mir einige Jahre, aber das ist Vergangenheit." - für mich ist es keine Vergangheit.

  5. #5
    Sandsturm
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    Wenn sie eingesperrt wäre in ihrer Ehe, wäre das ihre Sache und sie ist erwachsen genug, sich zu trennen.
    Vielleicht ist sie auch bi oder lesbisch und lebt die Norm und deshalb ist ihr Mann auch eifersüchtig.
    Jeder lebt das Leben, das er braucht und wenn man immer Gründe vorschiebt sich nicht trennen zu müssen, ist es auch das Problem der "Betroffenen" selbst.

    Ich glaube auch, da schwingt bei Dir was anderes als Verbundenheit mit.
    Willst Du sie retten, aus der ach so schlimmen Ehe?
    Oder war sie ein Mutterersatz?

    Läuft es in Deiner Beziehung doch nicht so gut wie Du schreibst?
    Und alles was Du aufgezählt hat, sollte auch so sein in einer Beziehung.
    Aber warum betont man das so?

  6. #6
    Neuling
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    Hallo

    Ich kann Dich gut verstehen.Ich bin auch in so einer Lage und weiß ehrlich gesagt nicht weiter. Die Ratschläge die man immer List, nicht hier, hilft einen nicht weiter, da viele in uns nicht hinein versetzten können. Das wir,leiden, das wir die schmerzen los haben möchten usw. Es kann leider keine nachvollziehen und das ist das schreckliche an diese Misen lagen.

    glg

  7. #7
    Neuling
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    Ich glaube auch, da schwingt bei Dir was anderes als Verbundenheit mit.
    Willst Du sie retten, aus der ach so schlimmen Ehe?
    Wenn ich das könnte, ja.

    Oder war sie ein Mutterersatz?
    Sie war auch ein Stück weit Mutterersatz für mich ja, denn sie hörte mir zu.
    Wenn ich so vergleichen würde. Ich habe meine Mutter am Telefon und ich hätte die Lehrerin am Telefon, würde mir Letzteres viel mehr bedeuten.
    Ich weiß, das klingt böse meiner Mutter gegenüber, aber soviel Herzenswärme wie mir die Lehrerin gab, bekomme ich von meiner Mutter mehr oder weniger "nur" materiell.

    Läuft es in Deiner Beziehung doch nicht so gut wie Du schreibst?
    Und alles was Du aufgezählt hat, sollte auch so sein in einer Beziehung.
    Aber warum betont man das so?
    Ich betone es nicht. Geschriebene Worte sind schweigsam und man kann da viel hinein interpretieren. Ich liebe meine Freundin innig, aufrichtig und ehrlich, das kannst Du mir glauben.

    Habe auch schon darüber nachgedacht, mir einen Psychologen zu suchen, aber was soll ich dem Arzt sagen, von dem ich erst eine Überweisung brauche? Ich möchte nicht belächselt werden, denn für mich ist das eine sehr wichtige Angelegenheit und nur weil evtl einige das nicht nachvollziehen können, muss man mich aber aufgrund dessen nicht belächeln - das ist so mein Problem. Mag für einige vielleicht kein Problem sein, für mich allerdings schon.

    @last hope: Danke für Deine Worte! Ich habe Deine Posts auch gelesen und es ist erschreckend und erfreulich zu gleich, zu wissen, dass man nicht der/die Einzigste ist, die/der das durchmacht. Tja, da begeht man einmal soetwas Dummes in der Jugend/Kindheit und wird die nächsten Jahren mit Fragen und endlosen vielen Gedanken geplagt...

  8. #8
    Sandsturm
    Gast

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    Zum Psychologen braucht man keine Überweisung, sondern nur seine Versichertenkarte.

    Wer kommt schon wirklich klar mit seiner Mutter?

    Du solltest Dir nicht weiter einen Kopf um die Lehrerin machen, Du kannst sie nicht retten, doch Du kannst für Dich da ansetzen und gucken, wo das Helfen und Retten wollen herkommt.

    Und dann unterscheiden, was es ist, was Du für sie fühlst, trotz Freundin.

    Einen Mutterersatz kannst Du auch lieben, rein platonisch und das nicht verwechseln.

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