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31.07.2008, 23:26
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #1 (permalink)
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Neuling
Registriert seit: 08.07.2008
Beiträge: 6
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe
Hallo an alle hier,
ich bin schon viele Jahre verheiratet. Nun ist es so, dass mein Mann jeden Respekt, bzw Achtung vor mir als Mensch verloren hat. Er macht mich nieder, wo er nur kann, nur um selber sich größer zu fühlen. Sein Selbstwert ist äußerst gering, schon immer, wohl auch aus der Ursprungsfamilie resultierend. Sein Vater war Alkoholiker und dem entsprechend belastend war es in seiner Stammfamilie.
Jahrlang habe ich gekämpft um ein bisschen Anerkennung, ein bisschen Zuwendung von meinem Mann. Nachdem ich nie auch nur ansatzweise Zärtlichkeit bekommen habe, hab ich mir das anderweitig, heimlich, geholt.
Nur ist es so, dass ich finanziell mein halbes Leben in seine Firma investiert habe, und nun selber keinerlei Absicherung mehr habe.
Nun ist er der King, der alles bezahlt, der mich unterhalten muss, der selber stets nur an Mangel denkt.
Ich bin eine bequeme Projektion für alle seine Fehler.
Finanziell geht es uns so lala.....
Heute nun hat er mich wieder mal nieder gemacht, micht übel beleidigt. Er fühlt sich im Recht.
Wie kann man mit so einem Mann Gemeinsames haben, wie ihn auch nur annähernd noch mögen.
Würde ich gehen, wäre ich Hartz IV Empfänger und den Triumpf will ich ihm nicht gönnen.
Gespräche fruchten in keiner Weise......er ist immer im Recht.
Was tun?
liebe Grüsse von der Zigeunerin
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31.07.2008, 23:42
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #2 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 25.11.2007
Ort: Schlaraffenland
Beiträge: 426
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hu zigeunerin,
ja das klingt nicht gut...
hsat du mit deinem mann schon einmal darüber geredet, ihm vorgeschlagen wegen seinem geringem selbstwert -gefühl zum arzt zu gehen?
eine partner-therapie wäre ja auch möglich, wenn du den noch was daran retten willst.... würde mich nicht wundern, wenn nicht...
Zitat:
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Jahrlang habe ich gekämpft um ein bisschen Anerkennung, ein bisschen Zuwendung von meinem Mann.
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war das schon von anfang an so?
Zitat:
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Nachdem ich nie auch nur ansatzweise Zärtlichkeit bekommen habe, hab ich mir das anderweitig, heimlich, geholt.
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vlt. gibt es ja wenn in deinem leben der dich bei diesesm schritt unterstützt?
Zitat:
Nun ist er der King, der alles bezahlt, der mich unterhalten muss, der selber stets nur an Mangel denkt.
Ich bin eine bequeme Projektion für alle seine Fehler.
Finanziell geht es uns so lala.....
Würde ich gehen, wäre ich Hartz IV Empfänger und den Triumpf will ich ihm nicht gönnen.
Gespräche fruchten in keiner Weise......
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vlt. sollte es dir egal sein, was er vomn dir denkt - denn immerhin trennst du dich von ihm, aufgrund dessen wie er denkt und handelt... wenn du aus solch einer lieblosen beziehung gehst und den Mut dazu aufbringst, dann ist das dein Triumph!!!
wenn du es soalnge noch aushältst kannst du dich ja notfalls jetzt schon - vor der trennung - bei anderen firmen bewerben und wenn du einen hast gehen... ?!
grüßend Oligo
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01.08.2008, 07:15
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #3 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Hauptstadt des Nebelreichs a.d. Donau
Beiträge: 7.209
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Hallo Zigeunerin,
erkundige Dich doch mal bei nem Rechtsanwalt, ob das wirklich so ist, dass Du aus der Fa leer ausgehst, wenn Du so viel reininvestiert hast und ihr verheiratet seit. bzw. lass Dich mal drüber aufklären, wie Du diesen Status ändern kannst und versuch entsprechend einen Vertrag mit Deinem Mann durchzukriegen. So lange es noch einigermaßen mit euch geht. Vll kannst Du ihm das dann schmackhaft machen mit einem steuerlichen Leckerli für ihn, oder so was in der Art. Ein Fachmann kann Dir das sagen.
Oder wende Dich an einen Frauenverein, die können Dich bei praktischen Schritten auch unterstützen und haben ein Netzwerk von Spezialisten für solche Fälle.
Das rechtliche ist natürlich nicht alles, aber es könnte ein wichtiger Schritt sein, aus Deinem Opferdasein rauszukommen. Damit Du Dich nicht so hilflos und allein in Deiner Situation fühlst. Manchmal muss man sein Lehrgeld bezahlen und einen großen Schaden hinnehmen, um aus der Kacke zu kommen, aber manchmal kämpft man auch einfach nur zu wenig und gibt zu früh auf.
Wer weiß, wenn Du dadurch an Selbstvertrauen gewinnst und einen Weg siehst zu gehen, dann schwenkt er vll sogar um und macht Zugeständnisse zu einem Arztbesuch/Therapie usw., weil er vll von Dir viel abhängiger ist als Du von ihm. Und wenn er bei Dir nicht mehr den dicken Max machen kann, ist bei ihm vll nix mehr da. Die Dinge sind sehr oft nicht so, wie sie scheinen
viel Kraft
lg Gaby
Geändert von Gabiannarele (01.08.2008 um 07:18 Uhr)
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02.08.2008, 00:01
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #4 (permalink)
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Neuling
Registriert seit: 28.09.2007
Beiträge: 95
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@Zigeunerin
Falls du es tatsächlich in Betracht ziehst dich von ihn zu trennen, besteht die Möglichkeit, dass dein Mann Unterhalt an dich zahlen muss.
Anderenfalls, wenn er dazu verpflichtet wurde und er dieser nicht nachkommt steht man meist ziemlich mittellos mit Titel dar. Alle Sozialkassen werden darauf verweisen, dass du Ansprüche auf Unterhalt hast und daher hast du keinen Anspruch auf Leistung dieser Kassen.
Wird jedenfalls am Anfang ziemlich hart.
Ich würde davor aber erstmal schauen was du willst. Es retten zu versuchen oder nicht. Das dein Beitrag in dieser Kategorie landet ist schon mal Indiz, wie deine Entscheidung in der Wahrscheinlichkeit aussieht.
Ich wünsch dir viel Glück.
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02.08.2008, 09:33
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #5 (permalink)
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Neuling
Registriert seit: 08.07.2008
Beiträge: 6
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@ all,
danke für eure Ideen und Beiträge. Es ist so, dass ich mich aus genau diesen Gründen scheue, mich zu trennen.
Ich bin für den Arbeitsmarkt zu alt und somit kann ich mir ausmalen, wie ich in Zukunft wohl " leben " könnte. 
Ich möchte versuchen, trotzdem einigermassen friedlich zu leben, in meiner Ehe. Manchmal klappt das auch ganz gut. Ich habe viele Hobbys und auch gute Freunde, die viel auffangen.
Aber der Frust bleibt natürlich, wenn man in der eigenen Familie so einen " Holzklotz " neben sich hat. Es ist so, dass er absolut Angst hat, Schwäche zu zeigen, muss immer der Beste und Wichtigste sein, dann geht es mit ihm.
Tja, mal sehen, vielleicht habt ihr noch ein paar Tips, wie man mit einen emotional total verschlossenen Menschen umgeht?
frustriete Grüsse
Zigeunerin
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02.08.2008, 09:59
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #6 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 25.02.2007
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Zigeunerin
Es ist so, dass ich mich aus genau diesen Gründen scheue, mich zu trennen. Ich bin für den Arbeitsmarkt zu alt und somit kann ich mir ausmalen, wie ich in Zukunft wohl " leben " könnte. 
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Bedauerlich, immer wieder, dass auffällig viele Frauen bereit sind, ihr Seelenheil und oft auch ihr physisches gegen wirtschaftliche Sicherheit zu tauschen! Man wünscht ihnen ein bisschen mehr Mut, Gottvertrauen und etwas weniger materiellen Anspruch - auch von Hartz IV kann man leben und allemal besser, als in der von Dir beschriebenen Art. Nicht denken, handeln - mitten hinein ins Ungewisse! Eine Zigeunerin sollte wohl Sinn dafür haben.
*Gruß*
Harlequin
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02.08.2008, 22:44
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #7 (permalink)
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Neuling
Registriert seit: 08.07.2008
Beiträge: 6
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hallo Harlequin und all,
du hast schon Recht, mit deinem " Kopfschütteln "  Hätte man mir vor vielen Jahren gesagt, dass ich in so eine Situation komme, hätte ich gelacht, und genau deine Argumente gebracht....: was soll´s, was kostet die Welt, Geld ist nicht alles, nur die Liebe und die Freiheit ( auch im Geiste ) zählt.
Das war das Zigeunerblut in mir *gg*
Ich bin die letzten Jahre sehr oft enttäuscht worden, so ist z.b. meine Chefin, bei der ich meinen Traumberuf ausüben durfte, einfach über Nacht abgehauen, hat die Praxis geschlossen, und obwohl wir sehr sehr gut befreundet waren, hab ich nie wieder eine Zeile von ihr gehört.
Zurück in der Fa. meines Mannes wurden mir daraufhin alle Geldmittel versagt, nicht mal Haushaltsgeld hab ich bekommen. Mein Mann finanzierte die nötigen Fixkosten, aber für mich blieb nix. Hab mich dann mit Nachhilfestunden so schlecht und recht etwas aufgebessert.
Danach Firmencrash, Kündigung aller Kredite, bis hin zur Androhung der Zwangsversteigerung des Hauses. Lebensvers. weg, alles ersparte weg.....Nullstand.
Das Haus gehört nun meinem Sohn, die Firma hat mein Mann alleine wieder im kleinen Rahmen aufgebaut, erfolgreich, trotz der widrigen Umstände.
Nur für mich ist eigentlich kein Platz mehr, ich bin die Projektionsfläche für all diese schlechten Erfahrungen. Und Geld ist die Macht, die mein Mann ausüben kann über mich. Ich habe keinerlei Reserven mehr, könnte so auf die Schnelle nicht mal 200 € locker machen, da ich nicht zeichnungsberechtigt bin von seimem Konto. Ich bin der Buhmann.
Ich habe das finanzielle Desaster bis zum Letzten auskosten dürfen, mit all den Ängsten und schlaflosen Nächten. Obwohl immer ich es war, die Wege gefunden hat, entsprechend verhandelt hat, um wieder Fuss zu fassen.
Mein Mann versank bei diesen schwierigen Zeiten in Selbstmitleid und Depression.
Nun soll ich alles hinschmeissen, von Luft und evtl. noch im Universum vorhandener Liebe zehren? Die übrigens auch sehr wechselhaft mich bescheint - so hat ein, wie ich dachte mein bester Freund, mich einfach abserviert. Ihm ist nach 4 Jahren eingefallen, dass er das wohl seiner Frau nicht zumuten kann.....
Mir reichts........
die Zigeunerin wird leben......und ihre Träume nicht verraten, aber es werden nur Träume bleiben........leider.
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03.08.2008, 07:00
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keine Achtung, kein Respekt, keine Liebe Beitrag #8 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 25.02.2007
Beiträge: 0
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...Du hast hier einige praktische Tipps und Hinweise bekommen, wie Du beginnen kannst, Dich aus Deiner scheinbar fatalen Situation zu befreien. Wenn Du das in Angriff nimmst, sieht die Welt sicher nicht so düster aus, wie Du sie malst. Die Situation wird sich nicht verbessern, wenn Du hier lamentierst und auf das virtuelle "Mitgefühl" der Menschen spekulierst - das ist wenig ergibig, nur von kurzer Dauer und lenkt Dich von dem ab, was Du eigentlich zu unternehmen hättest.
*Gruß*
Harlequin
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