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Thema: Keine Freunde

  1. #9
    Neuling
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    Was haltet ihr den von Brieffreundschaften? Schreiben kann ich gut nur halt nicht reden. Ich mache mir immer mehr Gedanken wie ich mehr unter die Leute komme. Das ist schonmal positiv. Was auch wichtig ist ich muss mir auch im klaren sein, was ich will und was ich nicht will. Was sind meine Ziele im Leben . Auf diese gillt es hinzuarbeiten. Eine eigene Wohnung habe ich jetzt auch, da hat sich was getan. Ich habe ja meiner Mutter gesagt ich möchte ausziehen. Ich muss erstmal mit dem alleine Leben da klar kommen und dann das nächste Schritt für Schritt.

  2. #10
    Roo
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    Lächeln

    Hallo zeppelin71,


    habe mich hier einfach mal registriert. Hatte diesen Thread nur zufällig gelesen und wollte fragen wie es dir mittlerweile ergeht ?

    Du meintes ja du wärest in eine eigene Wohnung gezogen!? Ein großer Schritt in dir richtige Richtung. Bei Mutter daheem lässt sich zwar gut leben, doch mit 22 sollte man vielleicht doch langsam mal die Nabelschnurr einwenig verlängern. Du scheinst ein netter Kerl zu sein, also mach dir keine sorgen um die Zukunft. Auf jemanden zuzugehen den man nicht kennt, ist nur im allerersten Moment eine Überwindung. Gemeinhin sagt man, Freunde findet man nie wenn man sie sucht. Doch in heutiger Zeit trifft dies nicht mehr ganz den Nagel auf dem Kopf. Du bist bei weitem nicht der einzige mit den gleichen Sorgen und Nöten, sei dir gewiss. Du musst einfach unter Leute. Besuche Veranstaltungen, suche dir ein Hobby ( ausserhalb von den eigenen 4 Wänden ), betätige dich ehrenamtlich in einem Verein oder schreibe einfach, frech wie du bist, fremde Menschen im worldwideweb an, von denen du positiv angetan bist. Manchesmal muss man sich eben zu seinem Glück zwingen und es heraus fordern.

    Selbstvertrauen ist übrigens etwas, was man nicht von Geburt an besitzt, oder eben nicht. JEDER war irgendwann einmal in seinem Leben schüchtern und geriet schnell aus der Fassung. Es ist eine Eigenschaft die man sich zulegen und wie einen Anzug überstölpen kann. Die meisten Menschen assoziieren ihr Selbstwertgefühl allerdings mit dem eigenen Aussehen. Diesen Menschen fällt es in der Tat ziemlich leicht Selbstvertrauen zu gewinnen, beziehen sich dabei jedoch allein auf ihr Äußeres. Sobald das altern beginnt, bröckelt oftmals auch ihr Selbstvertrauen.

    Viele berufen sich auch auf ihre Bildung, ihre Erfolge im Leben, auf ihre wirkung auf andere usw.. Doch viel unkomplizierter ist es, sein Selbstwertgefühl nicht von solchen " Banalitäten " diktieren zu lassen. Nicht denken, machen !


    Lege einen Schalter um, verdränge alles um dich herum und denke nicht darüber nach was du tust, oder wie jemand über das was du tust, wohl denken mag. Egal was auch geschieht, tue es einfach und lächel dem Echo entgegen. Den Hemmschuh legen nicht die anderen, sondern nur du selbst. Man spielt sicherlich eine Rolle und kommt sich vielleicht auch erst einmal schrecklich unnatürlich vor. Doch genau das ist es, was du brauchst ! Eine Veränderung. Ein anderes Auftreten. Eine Verhaltensweise die dir selbst das Gefühl gibt, das der Rest der Welt dich mal kreuzweise kann! Doch eines darfst du nie verändern und das ist dein Wesen.

    Positive Gefühle entstehen durch positive Gedanken. Negative, durch negative.

    Achja. Frauen stehen zwar im Frühling auf Muskeln, im Winter jedoch auf Hirn und Verstand. Und wie du ja weißt, wollen sie reden und plaudern über gott und die Welt. Da wäre man gut beraten wenigstens zuhören zu können und dann und wann etwas gescheites ( am besten noch witziges ) hinzuzufügen.

  3. #11
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    Ja ich bin jetzt in eine eigene Wohnung gezogen! In eine Einzelwohnung. Das war auch ein guter Schritt für mich Habe jetzt auch Freunde gefunden durch Internetforen mit denen ich mich auch getroffen habe und etwas zusammen unternommen habe. Es geht mir wirklich besser Vorallem habe ich nach Gleichgesinnten gesucht
    und ich habe sie auch wirklich gefunden. Der einzige Hacken, wo ich mir noch Gedanken mache ist, dass ich noch am Wochenende zu meiner Mutter komme, dort arbeite und noch sozusagen ein Stück meiner Vergangenheit erlebe. Ich weiß es nicht, ich erahne nur, dass ich mich komplett von meiner Mutter lösen muss. Wie denkt ihr darüber? Ich meine das gar nicht böse, weil ich meine Mutter mag. Aber ich denke es würde mir noch mehr Helfen, wenn ich gar nicht mehr zu meiner Mutter am Wochenende komme und mir dort wo ich wohne mir ein neues Leben aufbaue.
    Mir dort eine Arbeit suche neber dem Studium. Ich muss sie jetzt mal ne Zeit komplett alleine lassen. Das muss mal sein, um mich weiterzuentwickeln. Ich muss immer mehr mein eigenes Leben anfangen zu Leben. Ja und ein Partner habe ich jetzt auch noch nicht, aber ich finde es jetzt noch nicht so schlimm.
    Um das Problem kümmere ich mich auch noch. Ich bin erstaunlicher Weise optimistisch eingestellt was das Problem Partner betrifft. Ich gebe der letzten Nachricht Recht. Heutzutage darf man nicht warten bis alles vorbei kommt. Man muss selber aktiv werden und suchen, dann wird man finden. Auch wenn man mal hinfällt sollte man wieder aufstehen und irgendwann wird man es auch schaffen.

  4. #12
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    Zitat Zitat von zeppelin71 Beitrag anzeigen
    Ja ich bin jetzt in eine eigene Wohnung gezogen! In eine Einzelwohnung. Das war auch ein guter Schritt für mich Habe jetzt auch Freunde gefunden durch Internetforen mit denen ich mich auch getroffen habe und etwas zusammen unternommen habe. Es geht mir wirklich besser Vorallem habe ich nach Gleichgesinnten gesucht
    und ich habe sie auch wirklich gefunden. Der einzige Hacken, wo ich mir noch Gedanken mache ist, dass ich noch am Wochenende zu meiner Mutter komme, dort arbeite und noch sozusagen ein Stück meiner Vergangenheit erlebe. Ich weiß es nicht, ich erahne nur, dass ich mich komplett von meiner Mutter lösen muss. Wie denkt ihr darüber? Ich meine das gar nicht böse, weil ich meine Mutter mag. Aber ich denke es würde mir noch mehr Helfen, wenn ich gar nicht mehr zu meiner Mutter am Wochenende komme und mir dort wo ich wohne mir ein neues Leben aufbaue.
    Mir dort eine Arbeit suche neber dem Studium. Ich muss sie jetzt mal ne Zeit komplett alleine lassen. Das muss mal sein, um mich weiterzuentwickeln. Ich muss immer mehr mein eigenes Leben anfangen zu Leben. Ja und ein Partner habe ich jetzt auch noch nicht, aber ich finde es jetzt noch nicht so schlimm.
    Um das Problem kümmere ich mich auch noch. Ich bin erstaunlicher Weise optimistisch eingestellt was das Problem Partner betrifft. Ich gebe der letzten Nachricht Recht. Heutzutage darf man nicht warten bis alles vorbei kommt. Man muss selber aktiv werden und suchen, dann wird man finden. Auch wenn man mal hinfällt sollte man wieder aufstehen und irgendwann wird man es auch schaffen.
    Hallo zeppelin71,

    es ist schön, dass es Dir (nun) so prächtig geht. Schön, dass Du einige neue Freunde gefunden hast und in einer Wohnung lebst, wo Du Dich selbst um die Dinge kümmern musst; ich denke, dies ist ein wichtiger Schritt im Leben eines Jeden.

    Wenn Dir Dein Herz sagt, dass Du es unterlassen solltest, wochenends zu ihr zu gehen, dann probier es doch aus und beobachte, wie es Dir dabei ergeht. Dafür kenne ich Dich zu wenig, um wirklich einen guten Rat erteilen zu können. Ich kann Dir nur auch von einer Auf-Distanz-Situation berichten.
    Auf Grund der Tatsache, dass mein Vater schon immer bestimmerisch war und der Druck auch seinerseits wuchs, als ich damals in der Probezeit schlecht dran war und danach auch rausflog, habe ich mich für eine solche Situation entschieden. Es ist zwar nicht die gleiche, aber sowas wird sich wohl schwer finden. Jedenfalls hatte ich während gut einem Jahr keinen Kontakt zu ihm; habe jegliche Telefonate und Klingel-Aktionen unterbunden, die er versucht hatte. Naja. Es kam dann Besuch von seinem Bruder und Eltern, er wollte da natürlich Genaueres wissen. Ich habe halt nur das Nötigste erwähnt, damit er weiss, ich MUSS einfach mal Abstand haben zu ihm.

    Ich kann also jedem raten: Wenn es mit einer Person zuviel wird, einfach mal Abstand halten, und nicht (re)agieren. Was sind schon 1 Jahr gesehen auf 70-90 Jahre, wenn sich danach die ganze Lage entspannt?

    Vielleicht hat Dir der Beitrag ja geholfen und Du probierst Dein "neues Leben" einfach mal für eine Weile aus?! Du kannst ja bestimmt wieder zurück, falls Du an irgendwas scheitern würdest. (<= Konjunktiv!) Das Gehirn braucht jedenfalls eine gewisse Zeit, um sich an neue Dinge zu gewöhnen. Es wird Dir bestimmt in den ersten paar Tagen/Wochen/Monaten seltsam vorkommen, doch es wird sich garantiert ändern.

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du Dich gut einlebst in das neue Leben.
    Geändert von dasLoch (30.08.2011 um 19:32 Uhr)
    Wir wollen, das einzig Volk von Brüdern, in keiner Not und Gefahr uns trennen.
    Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als die Knechtschaft leben.
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  5. #13
    Neuling Avatar von LittleFlake
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    Standard Tiefes Loch

    Hallo zusammen.

    Ich hab mir einige Beiträge durchgelesen und sehr viele Gefühle und Empfindungen kann ich gut nachvollziehen.
    Ich selbst muss gestehen, dass ich mich noch nie so einsam gefühlt habe, wie es dieses Jahr der Fall ist. Ich hatte noch nie viele Freunde und ich bin auch noch nie großartig ausgegangen doch jetzt stelle ich fest dass mir diese Einsamkeit überhaupt nicht gut tut.
    Ich versuche immer wieder neue Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden, doch es nimmt immer denselben Ausgang. Ich stehe am Ende alleine da und denke immer dass die andere über mich sprechen.
    Ich habe in der Schulzeit die Pausen alleine verbracht, weil meine angeblichen Freunde mich immer stehen gelassen habe. Das änderte sich auch nicht in der Berufsschule. Ich saß alleine irgendwo rum und hab Musik gehört. Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache und was ich ändern muss.
    Ich würde gerne mal zu Feiern eingeladen werden, aber das ist vor 4 Jahren das letzte Mal der Fall gewesen. Ich habe in der nächsten Zeit Geburtstag, doch freue ich mich überhaupt nicht auf den Tag. Ich habe Einladungen an die Leute geschickt mit denen ich Kontakt habe, aber keine einzige Antwort erhalten. Wie in den letzten Jahren auch wird es wieder nur eine Familienfeier werden.
    Ich habe große Angst davor, dass ich meine Geburtstage irgendwann ganz alleine verbringen muss, weil ich einfach niemanden habe mit dem ich mein neues Lebensjahr feiern könnte, denn meine Familie ist nicht unsterblich.
    Ich bin ein sehr schweigsamer Mensch, der sein Vertraun nicht leichtfertig verschenkt. Ich bin jedoch hilfsbereit und blicke keinesfalls weg, wenn irgendwo Unrecht geschieht. Ich habe schon einige negative Erfahrungen machen müssen, doch will ich diese Einsamkeit nicht länger spüren. Ich merke immer mehr dass ich einfach an meine Grenzen stoße.

  6. #14
    Neuling
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    Jaja... mir gehts leider ähnlich

    Hmm... Mir ist mal aufgefallen, wenn ich darüber nachdenke wie mein Leben ist und ich alles verpasse usw. das ich, wenn ich auf andere gucke, das diese dann glücklich sind und wieviel spaß diese haben, aber auch diese diese Menschen müssen nicht unbedingt glücklich sein, villt für den Moment, ja! Aber könnt ihr hinter die Kulissen gucken?!

    ...so nochmal zu der selbstbewusstsein's geschichte zurück zu kommen, ich bin selbst bewusst, habe trotzdem nicht viele Freunde!
    ..habe nur 2 BESTE freunde die ich schon ewig kenne, mehr aber auch nicht... Ich frage mich auch wodran das liegt und sehe nur glückliche menschen... leider. Ich bin viel unter Menschen, habe mehrere Hobbies wo ich viel menschlichen Kontakt habe, gehe zur Berufsschule, wo ich über 20 Kamerdaen habe... -trotzdem keine Freunde?!

    Unter Menschen zu sein, muss noch garnichts heißen wie man sieht!

    Außerdem verstehe ich es nicht! man sagt: Wenn man Freunde/Freundin sucht findet man sie nicht... Wenn man sie nicht sucht findet man!
    Nein! Ich habe gesucht und nicht gesucht, trotzdem keinen Erfolg!
    ich verstehe nicht was ich falsch mache

    Also, Prost!

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