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Thema: Kinder im Kreuzfeuer! Vater Narzisst?

  1. #1
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    Standard Kinder im Kreuzfeuer! Vater Narzisst?

    Vater: narzisstische Persönlichkeitsstörung, nicht diagnostiziert. ich bin mir aber sehe, sehr sicher, ich war 5 Jahre mit ihm zusammen und habe so ungefähr alles durch. Von Abhängigkeit über Unterstellungen bis Beschimpfungen. Ständiger Versuch der Isolation was ihm auch Großteils gelungen ist weil ihn niemand wollte. Er hat die Wahrheit verdreht und die Leute beschimpft. Er warf mir ständig vor ich wäre unfähig zu lieben....

    Zu mir: normal, zumindest meistens , Starke Persönlichkeit

    Zum Problem: aus dieser Beziehung gibt es zwei Kinder, 12 + 14 beides Jungs und gut am pubertieren.

    Ihr Vater war 4 Jahre weg. Neues Mädchen, neues Städtchen. Er sagte mir er hätte endlich die Richtige gefunden und auf die Frage was mit seinen Kindern ist antwortete er: du gönnst mir nur meine Liebe nicht.

    Seit 2 Jahren ist er wieder da und scheint seine Sucht nach glamouröser Selbstbestätigung bei seinen Kindern stillen zu wollen. Wie krankhaft das eigentlich ist war mir nie klar, der hatte für mich immer einen Lattenschuss und ich war froh das er weg war. Nix desto trotz, er provoziert mich wo er nur kann, er erzählt den Kindern barmherzige Samariter-Geschichten (die sie ihm glauben) und ich bin sehr ratlos. Ich glaube er hat die Wirklichkeit wie es war komplett ausgeblendet. Meine Jungs lieben ihren Vater und wollen den Kontakt, das JA ist im Boot aber auch überfordert, als es Gegenwind gab hat er aufgehört zu kommunizieren.

    Ich bin mir sicher das er die Kinder kaputt macht. Sie sind ihm ja mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert.

    Was kann ich tun um die Situation in den Griff zu bekommen?

  2. #2
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    Hallo Hermine
    Vater: narzisstische Persönlichkeitsstörung, nicht diagnostiziert. ich bin mir aber sehe, sehr sicher, ich war 5 Jahre mit ihm zusammen und habe so ungefähr alles durch.
    Also nach dem Kontext zu urteilen geht es um Deinen Mann?
    Nix desto trotz, er provoziert mich wo er nur kann, er erzählt den Kindern barmherzige Samariter-Geschichten (die sie ihm glauben) und ich bin sehr ratlos.
    Einen Nachbarn mit derselben Beschreibung hatte ich in der Kindheit erlebt. Der hat blanken Psycho-Terror verbreitet - hauptsächlich in seiner eigenen Familie. er hatte eine "selbstgestrickte" Weltanschauung, die sich unveränderbar ins Gehirn eingebrannt haben musste. Alles, was sich nur ein wenig anders darstellte, hat er abgelehnt - wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Er hatte immer recht. Eine häufige Frage war denn auch: "Habe ich nicht Recht?" Ich hatte jedes Mal ein Gefühl des starken Unwohlseins, wenn ich ihn nur sah.
    Und noch was, das mir auffiel: Hinter dem Rücken der von ihm beschuldigten/misskreditierten Person erzählte er Geschichten in einem für ihn passenden Kontext.
    Gruß Sonnenkraut

  3. #3
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    Hallo,

    ich denke das es wichtig ist das eure streitigkeiten nicht auf den köpfen eurer kinder ausgetragen wird.

    Wenn ich du wäre würde ich den geschichten die er erzählt erstmal neutral gegenüber stehen und nicht gleich sagen das stimmt nicht, du verletzt deine kinder auch immer ein kleines stückchen wenn du ihren vater den sie lieben beleidigst.

    Du könntest dich beim jugendamt melden und um ein gespräch beten, vielleicht erstmal alleine ohne deinen ex und dann mit.damit ihr einen gesunden umgang zustande bekommte.

    liebe grüße licht

  4. #4
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    Hallo Sonnenkraut, vielen Dank für deine Antwort.

    Er ist nicht mein Mann, es war mein Freund und das ist 10 Jahre her.

    Das eigentliche Problem ist nicht das er mich provoziert, das Problem sind die Kinder. Da habe ich mich leider unklar ausgedrückt.

    Die Jungs, explizit der Große ist Weltmeister im Kritisieren, ich bremse ihn oft aus und erkläre ihm das er nicht das Recht hat alle Fehler von anderen an den Pranger zu stellen.

    Seinen Vater hingegen sieht er durch eine Brille, er lässt ihn ständig hochleben, er trommelt ohne Aufforderung rum wie toll sein Vater ist, alle tollen Supergeschichten wie es war und sein wird nimmt er ohne Nachdenken an. Wenn mal wieder etwas doch nicht so kommt wie Papi es erzählte sucht er sofort nach Ausreden und Erklärungen um seinen Vater zu schützen. Er ist zu Hause total aggressiv, in der Schule abgesackt und verliert seine Freunde.
    Ich hatte erst den Verdacht das mein Sohn auch erkrankt, ich glaube aber das er dem Narzissmus seines Vater schutzlos ausgeliefert ist. Die Erfahrung wie es sich anfühlt wenn man umgetopft wird hat er leider schon oft machen müssen. Ich befürchte meine Kinder sind in einer Spirale die sie vernichten wird.

    Ich weiß nicht was ich tun kann/soll. So geht es nicht weiter.
    Geändert von Hermine (29.10.2011 um 10:52 Uhr)

  5. #5
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    Hallo
    Seinen Vater hingegen sieht er durch eine Brille, er lässt ihn ständig hochleben, er trommelt ohne Aufforderung rum wie toll sein Vater ist, alle tollen Supergeschichten wie es war und sein wird nimmt er ohne Nachdenken an.
    Er "idealisiert" also seinen Vater? Ich habe in der Schule auch schon mal von meinem Vater als "übermächtig/unbesiegbar" gesprochen. Um die Klassenkameraden zu beeindrucken. Ich vermute, dies könnte er zur Zeit für sein Selbstbewusstsein nötig haben.
    Hier möchte ich Dir die Aussage von lichthand noch mal ans Herz legen.
    ich denke das es wichtig ist das eure streitigkeiten nicht auf den köpfen eurer kinder ausgetragen wird.
    Denn Kinder ahmen unbewusst die von ihnen beobachteten Verhaltensweisen ihrer Eltern nach: Könnte dies nach der folgenden Aussage so zutreffen? (Das weißt natürlich nur Du selbst)
    der Große ist Weltmeister im Kritisieren, ich bremse ihn oft aus und erkläre ihm das er nicht das Recht hat alle Fehler von anderen an den Pranger zu stellen.
    Ich weiß nicht was ich tun kann/soll.
    Also nachdem der Vater der Kinder sich professionelle Hilfe geholt hatte, stünde Dir das doch auch zu, oder wie denkst Du darüber?

    Gruß Sonnenkraut

  6. #6
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    Hallo Lichthand, das Jugendamt ist im Boot.

    Sie sind der Ansicht den kann man nicht mehr ändern, sehen es aber nicht als Krankheit. Als er dort Gegenwind bekam hat er den Kontakt abgebrochen.

    Ich kritisieren ihren Vater nicht, zumindest nicht bei ihnen. Die Fäden werden aber auf der anderen Seite gezogen. Man redet meinen Kindern bei allen möglichen Dingen ein das ich das jetzt tun werde.

    Das ich das mache denken aber alle. Ich habe mich zwei Jahre gerechtfertigt und werde das nun nicht mehr tun. Es bringt nichts wenn ich immer erkläre das ich gar nicht so viel falsch mache.

    Diese Waagschale die ich immer versucht habe zu halten ist kräftig übergeschwappt und sie wird kippen. Das kann ich hier nicht abfedern wenn auf der anderen Seite jemand alles gibt.

  7. #7
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    Hallo,

    wie meinst du das der kontakt würde unterbreochen?

    Hast du das gefühl,dass er dich vor den kindern schlecht macht?

    liebe grüße licht

  8. #8
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    Zitat Zitat von Sonnenkraut Beitrag anzeigen
    Also nachdem der Vater der Kinder sich professionelle Hilfe geholt hatte, stünde Dir das doch auch zu, oder wie denkst Du darüber?

    Gruß Sonnenkraut
    Lach, der holt sich keine Hilfe, ich renne von A nach B. Er brauch keine Hilfe, wieso auch. Auf das JA habe ich bestanden, ich wollte Zeugen für Sorgerecht- und Umgangsgeschichten.

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