Hallo,
Ich hänge seit kurzem an einer Entscheidung fest, die mich hin und her reißt. Meine Beschwerden haben mitte letzten Jahres angefangen mit einer Erkältung, welche sich über Umwege letztlich zu einer Gastritis entwickelt haben, die sich nun seit letztem Herbst hartnäckig hält. Sowohl meine Ärztin, als auch Therapeutin sind der Meinung, dass dies psychologische Ursachen haben muss, und Medikamente schlagen wenig bis gar nicht an.
Dazu kommt die Angst vor einer wirklich ernsthaften Erkrankung wie Krebs o.ä., selbst nach Gastroendoskopie und diversen spontanen Krankenhausbesuchen, von denen tatsählich nur eine ernsthafter Natur war, da die Schmerzen soweit angestiegen waren, dass ich das Essen verweigert habe. Eigentlich weiß ich auch, dass es nicht mehr und nicht weniger ist, als das, was es am Anfang war, jedoch ändert das nichts an der Angst vor einem schlimmeren Befund.
Meine Therapeutin nimmt sich demnächst eine "Elternauszeit", was für mich heißen würde, dass ich (nach einer überstürzten Pause von fast einem halben Jahr) wieder therapielos sein würde. Mir fehlt nur gerade die Kraft zu allem denn meine psychische Verfassung ist nicht so gut, weswegen die Suche nach einem neuen Therapeuten nur schleppend vorangeht. Ein Klinikaufenthalt käme mir recht gelegen, nur, und da liegt mein Dilemma: Ich bin Schülerin der 12. Klasse und kann mir mit Blick auf meine Noten keine längere Schulpause erlauben. Ich würde einen stationären Aufenthalt in einer psychosomathischen Klinik bevorzugen, Alternativen wären z.B. Kur oder Tagesklinik, oder eben lediglich Therapie, nur bei allen Möglichkeiten kann ich schließlich nicht frei zwischen Daten und Verfügbarkeit entscheiden. Es könnte ja beispielsweise sein, dass mir ein Aufenthalt nur mitten im Schuljahr gewährt wird.
Außerdem bin ich im Dezember 18 geworden und meine Therapeutin rät mir, eher meinem Alter gemäß nicht in eine Kinder- und Jugendlicheneinrichtung zu gehen, wo ich Unterricht bekommen könnte.
Auch wenn ich einfach nur gesund werden will, wäre ein Jahr zu wiederholen in etwa so produktiv wie komplett auf Therapie zu verzichten.
Mir ist klar, dass es letztendlich an mir liegt, was ich beantrage. Ich brauche aber doch Hilfe und Denkanstöße bei der Entscheidung, da ich in einem absoluten Dilemma stecke und Ärzte mir dabei noch keine große Hilfe waren.
Freue mich auf Antworten![]()


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