So,
nachdem ich nun von Nikotin und Alkohol befreit bin, dachte ich mir heute, warum nicht auch auf die letzte Droge verzichten: Koffein.
Ich flöße mir das Zeug seit meiner frühen Jugend bereits morgens in Form von Kaffee ein, hab mal schlimmere und mal weniger schlimme Suchtphasen gehabt.
Inzwischen ist es so, dass mir eine Tasse Kaffee (die erste morgens nach dem Aufstehen) völlig reicht, oft kommen ein- zwei Tassen Kaffee oder Tee im Laufe des Tages dazu, aber nicht immer.
Heute also: Umstieg auf koffeinfrei (ich weiß dass auch in koffeinfreiem Kaffee Koffein enthalten ist, ist aber nicht der Rede wert). Befindlichkeit: Nachdem ich gestern einen Super-Tag hatte, heute Gereiztheit, Verwandte und Kollegen treiben mich fast bis zur Weißglut, mich ko**t alles an, Gefühl beginnender Depri macht sich breit.
Die Recherche im I-Net über die Symptome beim Entzug ergibt u.a.: Kopfweh, Gereiztheit, Mattheit, Depression. Außer dem Kopfweh sind das Dinge, die ich zur Genüge kenne. Also der Entschluss: Eine Tasse Kaffee am Tag bringt mich nicht ins Grab. Ich mahle meinen fair gehandelten koffeinhaltigen Bio-Kaffee, brühe ihn frisch auf, bin schon bald total super drauf und lustig wie ein Flummi.
Meine Frage: Ist jemand, der Kaffee oder Tee wirklich geliebt hat, von dem Zeug endgültig runter? Gibt es nennenswerte Gründe, warum sich das lohnt? Außer der Gewissheit, seinen Organismus nicht künstlich zu manipulieren?
Es gibt gewiss schlimmere Drogen als Kaffee, aber mich interessieren ein paar Meinungen dazu![]()


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