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Thema: Koleriker macht leben schwer

  1. #1
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    Unglücklich Koleriker macht leben schwer

    halloo
    ich hab seit jahren ein ernstes problem. meine mutter hat sich nach der scheidung meines vaters einen neuen mann ins haus geholt der total kolerisch ist. am anfang hatten meine geschwister und ich angst vor ihm. wir gingen noch in den kindergarten, und es war für uns ungewohnt, dass ein mann uns anschrie. aber bei jedem kleinen fitzel. irgendwann ist ihm auch öfter die hand ausgerutscht.

    Anfangs war sich meine Mutter noch dazwischen. Aber nach dem Tod eines Familienmitglieds hat sich unsre Mutter irgendwie ... gehn lassen. Sie hat Depressionen, das sieht man ihr an. Ich geb zu das ich gerne meine Meinung sage und auch mal gerne das letzte Wort behalten möchte Bin aber weder frech noch rechthaberrisch. Besser gesagt ich lass mich ungern unterdrücken.

    Ich hab zu meinem leiblichen Vater kein Kontakt. Mein Stiefvater ist schlimmer geworden. In meiner Pupertät, fing er an mir Dinge vorzuschreiben. Ich glaube das nennt man Demütigung oder Mopping. Wenn ich mich darauf gefreut habe länger raus gehn zu dürfen, wollte er plötzlich das ich daheim bleibe. Ich war immer brav und anständig. Bin bis ich 16 Jahre alt war um 9 uhr daheim gewesen.

    Als ich meinen ersten Freund hatte (ein Russe) hat er mich angespuckt und gesagt: "Du russische kleine Nutte!"
    Ich war oft beim Jugendamt. Wollte eine eigene Wohnung. Hab auch in der Schule völlig versagt. Die vom Jugendamt sahen meine blauen Flecken - obwohl Schweigepflicht war - riefen sie meine eltern an. Mein Stiefvater hat mich am selben Abend noch grün und blau geschlagen u.a. hat er mich und meinen Bruder gewürgt. Es sind wirklich Dinge vorgefallen die mir keiner glauben würde. Am nächsten tag wie gesagt bin ich dann zum Jugendamt hin und hab dene erzählt ich sei von der Treppe gefallen natürlich saß er neben mir....

    Mit 17 bin ich dann von daheim abgehaun, meine Eltern haben schön brav Kindergeld kassiert. Ich lebte bei einem Kumpel, wenn das Essen und Geld knapp wurde, wollte meine Mutter mir selten Geld geben (obwohl sie ja keine Unkosten hatte, da ich ja aus dem Haus war). Im nachhinein hab ich erfahren dass sie ihm das Haus, das Grundstück und das Auto überschrieben hat. Das Geld was sie ihm ständig gibt, kauft er sich irgend einen ******.

    Ich weiß nicht ob die Frau noch selber denken kann oder ob sie es liebt sich unterdrücken zu lassen. Mittlerweile ist sie genauso komisch wie er. Sie rastet schnell aus wenn ich sie etwas harmloses frage.

    Ich hab mir alle möglichen Tipps geben lassen wie man mit kolerikern umgeht - fehlanzeige. Bleib ich ruhig heißt es: "los antworte!!!"
    Schau ich ihn nur an heißt es: "Was schaust du so bescheuert!!!"
    Wenn ich grinse hab ich schon eine drin, oder er sagt: "Für dein freches Verhalten kassierst du eine!"
    Und ich bin immerhin schon längst volljährig, da ich aber in der Lehre stecke, hab ich nicht die finanziellen möglichkeiten für eine Wohnung.

    Er weiß auch alles besser. Du hast keine eigene Meinung. Beispiel:
    Du siehst der Himmel ist dunkel draußen - du hast es ja live miterlebt.
    Er aber, saß die ganze Zeit nur vorm Fernseh oder PC, und behauptet felsenfest der Himmel ist STRAHLEND BLAU!!!
    Und ER HAT JA RECHT NICHT DU!
    Die frage ist wie reagiert man da bitte noch???
    soll ich ihn anzeigen???
    ich war beim jugendamt die können mir nicht mehr helfen!!
    meine mutter wirft mich wieder raus!
    aber ich kann das auch nciht so einfach aufgeben
    hab hier meine sachen, meine tiere...
    Geändert von yohenna (02.11.2010 um 19:58 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Hallo yohenna,

    bis wann ist denn deine Ausbildung beendet? Ich fände es gut,wenn du darauf hinarbeiten würdest, so bald wie möglich dein eigenes Geld zu verdienen und auszuziehen. Deinen Stiefvater kannst du nicht ändern und deine Mutter ist eine erwachsene Frau. Wenn sie sich von dem Choleriker unterdrücken lässt, ist das ihr Problem. Wenn dir das Jugendamt nicht helfen kann, könntest du dich mal beim sozialen Dienst deiner Stadt erkundigen, welche Möglichkeiten es in deinem Fall gibt, finanzielle Unterstützung für einen Auszug zu bekommen. Du solltest einfach sehen, dass du da so schnell wie möglich die Kurve kriegst. Darauf zu hoffen, dass sich irgendwas ändert, ist vergebliche Liebesmüh.
    Ich wünsch dir viel kraft.

    LG
    Anna

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