Hallo zusammen,

ich bin neu hier und bin mir auch garnicht so sicher ob mir das was bringt, das hier gleich versuche verständlich aufzuschreiben. naja ... ein Versuch ist es Wert

Zu meiner Person: Ich bin 25, bin ein sehr fröhlicher Mensch und finde mein Leben zur Zeit einfach nur toll. Ich habe letztes Jahr eine 2. Ausbildung angefangen und blicke egal ob privat oder beruflich mit Freude in die Zukunft und bin gespannt was mich noch alles so erwartet - ohne dabei jetzt Angst zu haben oder so.

naja auf jeden Fall ... bin ich heute so gegen 0 uhr wach geworden, ich glaube da habe ich so ca.1 Stunde geschlafen. Ich bin normalerweise niemand der viele Träume hat bzw. kann ich mich wenn nicht mehr daran erinnern oder manchmal weiss ich das ich etwas geträumt habe, aber kann mich an den Inhalt nicht mehr Erinnern. Heute war es anders … prinzipiell finde ich es nicht schlimm, sich an seinen Traum erinnern zu können. Den Traum den ich hatte, ist die eine Sache … das andere ist die Gedanken die ich danach hatte und das komische Herzrasen dabei. Ich versuche jetzt mal es so wieder zugeben wie ich geträumt, gedacht und gefühlt habe. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben ob und was ich damit eventuell anfangen kann …

Als ich wach geworden bin, wusste ich sofort das ich in einem halbschlafenden, halb träumenden-wachen Zustand zu mir gesagt habe „Mach jetzt die Augen auf – es ist nur ein Traum“. Als ich dann „richtig“ wach war hatte ich ein ziemlich bedrängendes Gefühl. Ein Gefühl von Enge / Beklemmtheit / Festgehalten / Angst … Dieses Gefühl hatte sich schon im halbwachen Zustand ausgebreitet und ich konnte es dann immer noch wahrnehmen. Dann war mir schlagartig ziemlich warm und das Engegefühl wollte zunächst nicht weggehen.

Im Traum war ich in einem abgedunkelten Raum, mit einer männlichen Person die glaube ich nicht sehr gut sehen konnte und eine Art Gehstock hatte. Aber keine bekannte Person aus meinem Umfeld. Von der Farbgebung her empfand ich den Raum als schwarz mit rötlichem Hintergrund. Der Mann stand zunächst an der Wand, wo eine Art Lampe oder Kerze befästigt war, dann ging er in die Mitte des Raumes, wo eine Art Tisch – könnte es gewesen sein – stand. Ich bin ihm gefolgt und hebe selbst einen Krümmel auf und sage zu ihm „da ist doch nichts!“ Der Mann sagt „ Ich höre JETZT nichts mehr … !“ Dann nimmt er mich in den Arm, das finde ich sehr merkwürdig. Und ab da bekomme ich diese Angst / Engefühl etc. Ich versuche mich zu lösen aber das geht nicht, mein linker Arm hängt zwischen seinen Beinen fest. Ich fühle mich am Arm / Gesicht / Rücken irgendwie gestreichelt. Das ist mir sehr unangenehm und dann ist der Punkt erreicht wo ich ganz aufwache.

Im ersten Moment war ich einfach nur verwirrt und konnte meine Gedanken gar nicht richtig fassen. Dann fiel mir sofort ein Traum ein, den ich als Kind sehr oft hatte. „Ich war ein neugieriges Kind und bin einer relativ freundlichen Hexe – die nicht schön aussah – ins Haus gefolgt … sie führte mich über eine Wendeltreppe in Ihren Keller mit Kessel und ganz vielen Löffeln an der Wand – ein kalter Raum“ In dem Traum habe ich mich damals immer sehr belästigt gefühlt – hatte auch Angst und hab es dann immer irgendwie geschafft aus diesem Haus zu entkommen und dann war wieder alles gut. Denn Traum hatte ich eine Zeitlang regelmäßig, ich weiss leider nur nicht mehr wie alt ich da war.

Dann hab ich mich gefragt warum ich da gerade jetzt dran Erinnere und mir liefen ein paar Tränen. Im nächsten Moment, fällt mir Günter der Patenonkel meiner Schwester (Cousin meiner Mutter) ein. Zu ihm und seiner Familie besteht allerdings seit jahren kein Kontakt mehr … so etwa mind. 15 Jahre! Seit dem habe ich ihn weder gesehen noch gesprochen. Ich frage mich wieder warum der Gedanke da ist. Als nächstes Denke ich, ich konnte Günter als Kind schon nicht leiden. Dann fällt mir die Situation in einem Sommer ein , da war ich vielleicht 5 Jahre alt, da stand ich im Wohnzimmer und er im Garten … für einen kurzen Moment haben wir uns angeschaut und ich hab ihm den Mittelfinger gezeigt. Keine Ahnung warum, ich glaube, ich wollte ihm nur zeigen das ich ihn wirklich überhaupt gar nicht mochte!

Naja ich bin dann nach dem ganzen Gedanken-Chaos aufgestanden, beim Aufstehen hatte ich dann noch Blitzartig den Gedanken dunkler Nadelstreifenanzug. Und weil sich das für mich schon alles so kurios anfühlt, habe ich mir was zu schreiben geholt und das alles aufgeschrieben. Wo ich dabei war mein Zettel und Stift zu holen, fiel mir noch ein das ich als Kind panische Angst vorm Keller hatte. Wir hatten früher immer den Wasserkasten in einem Schrank im Keller stehen und jedes mal wenn ich Wasser holen musste, wollte ich nicht, weil ich Angst hatte … musste ich aber dennoch… ich habe dann die leeren Flaschen mitten in den Weg gestellt, den Schrank nur aufgerissen und mit der neuen Flasche wieder ganz ganz fix nach oben gerannt.

Ich habe über die Angst vor dem Keller, über Günter, über den Kindertraum schon eine ewig lange Zeit nicht mehr nachgedacht. Und was mich einfach nur so verwirrt ist, das es für mich alles keinen Zusammenhang ergibt. Wieso komme ich durch einen Traum von Höcksen auf Stöcksen??? Wäre es nicht mitten in der Nacht gewesen, hätte ich wohl direkt meinen Dad angerufen um zu Fragen warum zu Günter und Familie der Kontakt nicht mehr besteht … soweit ich weiss, ist der Kontakt auch von jetzt auf gleich abgebrochen … wobei man sich die Jahr vorher immer regelmäßig gegenseitig besucht hat.

Das hört sich glaube ich alles ziemlich durcheinander und kurios an …. Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee, einen Gedanken den er dazu beitragen kann …

Ich sag jetzt schon mal Danke dafür!!!