Hallo,
fange mal an zu erzählen also ich war immer ein Opa Kind und war mit meiner Schwester in den Ferien immer bei der Oma und Opa.
Es war eine sehr schöne Zeit, die ich niemals missen möchte und die Zeit fehlt mir sehr.
Als ich dann 12 war hatte mein Opa den 4. Herzinfarkt und er kam ins Krankenhaus ist ja logisch.
Dort lag er einige Wochen auf Intensiv und später auf Normal Station. Auf Intensiv durften meine Schwester und ich damals nicht zu ihm man hat uns erzählt Kinder dürfen dort nicht hin. Als er dann aber auf Normal Staion lag durften wir ihn endlich sehen und ich war überglücklich und habe ihn alles erzählt was in der zwischen Zeit alles passiert ist.
Nach einigen Wochen dann auf Normal Staion wurde er in die Reha Entlassen wo er sich von seinem Herzinfarkt erholen sollte was er Anfangs auch tat und wir waren mit unseren Eltern jedes Wochenende bei ihm in der Reha.
Doch eines Tages hat uns Oma Angerufen und gesagt, das Opa Wasser in den Beinen hat und zurück ins Krankenhaus verlegt wurde.
Nort lag er dann wieder einige Wochen bis es ihn wieder besser ging und er wieder zur Reha kam.
Im Krankenhaus durften meine Schwester und ich nie zu ihm erst als er wieder in der Reha war.
So ging es dann noch zweimal hin und her also Klinik und Reha bis er aus der Klinik nicht mehr raus kam und auch von der Intensiv nicht mehr runter kam.
In der Zeit wo mein Opa auf der Intensiv lag war meine Mama sehr oft bei ihm und auch um meiner Oma zu Helfen.
Es vergingen einige Wochen als Morgens gegen fürtel nach 6 das Telefon klingelte, ich hatte das Telefon im Halbschlaf gehört und hatte Angst, dass was passiert ist und als meine Mama uns um halb 7 weckte da sagte sie uns das unser Opa Tot ist und hat uns getröstet. An dem Tag brauchten wir dann nicht in die Schule.
Meine Mama ist dann im Laufe des Tages zur Oma gefahren um ihr zu Helfen unser Papa war Arbeiten und kam erst am Abend so blieben meine Schwester und ich bei unserer Nachbarin, die so gut wie es ging versuchte uns abzulenken.
Als dann einige Wochen später die Beerdigung war haben meine Eltern meine Schwester und mich nicht mit genommen sie meinten, wir wären noch zu Jung dies zu verkraften, so blieben meine Schwester und ich bei unserer Nachbarin, die mit uns Kekse gebacken hatte und Videos gekuckt hatte.
Seit dem Tod von meinem Opa war ich erst einmal auf dem Freidhof wo er liegt und es war schrecklich für mich.
Wollte danach nie wieder dort hin. Ich weiß nicht ob es Angst ist aber ich schaffe es nicht über meinen Schatten zu springen.
Ich habe das gefühl am Anfang bin ich mit dem Tod besser zu recht gekommen oder ich hatte es einfach verdrängt, denn ich habe nie davon geredet oder über die Zeit bei Opa und den Spaß den wir hatten.
Aber seit einigen Jahren nun kann denke ich fast Täglich an meinen Opa besonders an den Tagen bevor ich meine Periode bekomme, das war früher nie so.
Als ich nun letztes Jahr für ein Jahr in Karlsruhe lebe um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen wurde mein Hund Eingeschläfert.
Dieser Hund war mein ein und alles, das Tier hat mich 16 Jahre begleitet.
Und wieder bin ich nicht da gewesen und konnte mich nicht verabschieden weder von meinem Opa als ich 12 war und letztes Jahr auch nicht.
Ich komme mit beiden Tots nicht klar und es tut schrecklich weh und ich weiß nicht wie ich das jemals verarbeiten soll.


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( Wenn privat reden willst kannst du mir auch gerne ne PN schicken ) . Ich hoffe, dass du den Verlust irgendwann verdauen kannst . Vielleicht würde es dir wirkliche helfen , wenn du über deinen Schatten springen könntest und noch einmal auf den Friedhof gehen könntest und einfach nochmal Abschied nehmen könntest . 

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