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Thema: Kommunikationstraining?

  1. #9
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    Zitat Zitat von Suppenhuhn Beitrag anzeigen
    Ich hatte nicht nach Glaubensgrundsätzen gefragt, sondern nach konstruktiven Ratschlägen.
    Das ist auch Kommunikation: Kannst du von jemandem erwarten, eine Antwort im Sinne einer Definition zu bringen, die er nicht kennt?

    Kauf dir dieses Büchlein hier:
    http://www.amazon.de/Menschliche-Kom...2670867&sr=1-6

    Dein Problem ist dort beschrieben, finde nur die Seitenzahl im Moment nicht.

  2. #10
    Neuling
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    "Die Kommunikation dient dem Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen."

    Das heißt, die Kenntnisse und Erfahrungen des anderen zu achten und zu respektieren.
    So wie dein Mann mit dir redet, ist es so, dass er deine Kenntnisse und Erfahrungen in Frage stellt.

    Wie kommen wir zu den Kenntnissen und Erfahrungen? Durch Fehler. Aus Fehlern lernen wir. Über die Kenntnisse und Erfahrungen tauschen wir uns aus
    und kommen wir zu neuen Kenntnissen und Erfahrungen.

    Fehler macht immer nur der andere. Warum ist es ein Fehler? Das Problem beginnt schon in der Erziehung. Dem Kind nicht nur einen Fehler vorzuwerfen,
    sondern ihm auch zu sagen, warum ist es ein Fehler. Dem Kind Kenntnisse und Erfahrungen mitzugeben.

    Das Problem ist, dass Pädagogik und Psychologie zwei Wissenschaften für sich sind.
    Ich habe mich von "Du musst ..." zu "Ich denke ...." um erzogen. Durch "du musst ..." wird dem Kind ständig gesagt, was es tun und lassen muss.
    Es lernt nicht: SELBST zu entscheiden, selbst aufzupassen, sich selbst und seinen Körper wahrzunehmen. Durch das Bevormunden in der Pubertät
    geht das SELBST zum Teil verloren.

    - "Da hast du mich falsch verstanden." Wut und Empörungen am Ende der Leitung. Ich hatte wie früher gewohnt, den Fehler auf den anderen abgeschoben.
    - "Da habe ich mich verkehrt ausgedrückt." sagte ich dieses mal und hatte ein leicht beklemmendes Gefühl im Hals. Ich hatte den Fehler eingestanden.
    - "Da habe ich mich verkehrt ausgedrückt." ich hatte das Gefühl, Gummis würden in meinem Kopf reißen, ein Netz würde Fallen. Nach dem Telefonat war
    mein Kopf leer und ich sagte mir, alle Menschen sind gleich.

    "Was wollt ihr? ... Wollt Ihr die anderen verändern? Die könnt ihr nicht verändern. Verändern könnt ihr nur euch selbst."
    Ich habe damit angefangen mich selbst zu verändern. "Aus Fehlern lerne ich. Plötzlich bekam ich Angst. Kampf ist angesagt.
    Der Mensch hat eine Schwäche er begeht Fehler. Der Mensch begeht Fehler. Fehler gehören zum menschlichen leben dazu. Fehler sind ein Teil des menschlichen
    Lebens. Kein Mensch kommt drumherum, auch ich komme nicht drumherum. Ich belüge mich selbst. Ich machte einen Sprung zum Himmel und ein Stein
    viel mir vom Herzen.
    "Da habe ich mich verkehrt ausgedrückt." Habe ich einen Fehler eingestanden, und den Weg frei gemacht hier zu lernen. Wörter, Ausdrucksweise usw.

    Gummis reißen: der psychische Stress mit Fehlern ist vorbei.
    Ein Netz fällt: Wie hinter dem Netz sind Kenntnisse und Erfahrungen, die ich jetzt wahrnehme. Das Bauchgefühl in Wörter auszudrücken.
    Der Kopf ist leer: Eine Phase der Entspannung nach dem Gespräch.
    Alle Menschen sind gleich. Irgendwie aus dem früheren Gefühl, mal mehr mal weniger sein.

    In "Psychologie für jedermann" von Pierre Daco wurde die Neurose von Alfred Adler beschrieben.
    Die Beschreibung passte gut auf meine Mutter. "Wunschbild der Eltern auf das Kind."
    "Man erzieht das Kind so, wie man selbst erzogen worden ist." Dadurch wird die Neurose
    von Generation zu Generation weitergegeben. Sie macht den Positionskampf mögliche.
    Herrschen und beherrscht werden.
    Der Positionskampf beginnt schon in der Familie und in der Erziehung.

    Anweisungen, Belehrungen, Vorwürfe.
    Wie mache ich einen Vorschlag, ohne dass es sich nach einer Anweisung oder Belehrung klingt?

    "Du musst es so machen." Ich hatte das Gefühl, ich erwarte was von dem anderen. Was würde ich Fühlen und Denken, wenn der andere es nicht so macht
    wie ich es erwarte?

    "Ich würde ist so machen." Ich hatte das Gefühl, ich erwarte nichts. Es würde mich nicht psychisch belasten. Der andere kann frei entscheiden.

    Ich hatte mal ein Bild gemalt. Als ich es meiner Mutter zeigte sagte sie "Es ist perspektivisch nicht richtig." Sie sagte es so, als würde es ihr gefallen.
    Als ich mal ihr Mittagessen loben wollte, ging es nicht richtig. Es kam nicht aus dem Herzen.
    Jetzt kann ich es.

    "Ich muss doch mal selbst entscheiden lernen." dachte ich auf die stetigen Anweisungen meiner Mutter.

    Beim hinsehen auf deinen Mann, wirst du sehen, das gewisse Handlungen wie zwanghaft wiederholen.
    Rechthaberei: Was gesagt wird, wird ständig wiederholt. Du wiederholst dich.

    Aus Fehlern lernt man. Daraus gewinnt man neue Kenntnisse und Erfahrungen. Um so mehr man hat,
    um so mehr nimmt man sich selbst wahr.

    Fehler?
    Warum will ich aufhören mit rauchen? vom Gefühl: warum ist es ein Fehler, dass ich rauche?

    Der Fehler ist ein Teil des menschlichen Lebens.
    Kein Mensch kommt drumherum,
    auch ich komme nicht drumherum.
    Ich belüge mich selbst.

    In Ausreden flüchten. Vor der Wahrheit fliehen.
    Sucht, Rechthaberei, Sturheit.
    Es gibt vieles, die eigenen Fehler aus dem Bewusstheit zu verdrängen.

    Ich musste an das Spielen mit dem Steinbaukasten denken, wenn ich kurz überlegte ob ich es anders mache.
    Dabei dachte ich nicht daran ob ich einen Fehler mache.
    Erst nach und nach bekam ich Kenntnisse und Erfahrungen um über mein Handeln im Leben nachzudenken, wie
    beim Spielen.

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