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Thema: Konstruktiver Umgang mit Weihnachten

  1. #17
    Roman Verfasser
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    Zitat Zitat von Grenzgebiet Beitrag anzeigen
    Ja, so schauts aus. Ich denke dass hat mit wollen nicht viel zu tun. Wollen und können sind zwei Paar Schuhe. Und ich kann einfach nicht. Nicht aufgrund von äusseren Umständen, sondern ich kann einfach nicht, weil ich nicht weiß was sonst wäre.
    Ok, zumindest kannst Du gerade nicht, aber auf Dauer wäre es gut für Dich, Dich zu trauen.

    Wenn man den Bruch vollzieht geht es am Ende nicht darum, den Eltern die ganzen Dinge vorzuwerfen die falsch liefen. Das sind alles Gedankengänge die man auch für sich behalten kann. Aber den Abstand, zumindest bis man sich abgenabelt hat, braucht man um zu sich zu finden. Das bringt erstmal Unsicherheit mit sich, das stimmt. Es kann auch sein daß die Eltern einem das noch zusätzlich schwer machen indem sie einem ein schlechtes Gewissen bereiten oder vielleicht gar verstoßen, das ändert aber alles nichts an der Notwendigkeit zur eigenen Position zu finden.

  2. #18
    Nachwuchs Autor
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    Hallo Grenzgebiet,

    ich kann dich gut verstehen, da ich in einer ähnlichen Situation bin... mit meinen Eltern verbinde ich vor allem die Misshandlungserfahrungen von früher und meine Mutter ist auch nach wie vor psychisch krank. Dennoch halte ich den Kontakt zu meinen Eltern, da ich sie ja grundsätzlich schon liebe.
    Was dir vielleicht auch etwas bringen könnte, ist eine Veränderung deiner Einstellung... das dauert aber sehr lange und ist wesentlich leichter, wenn du es im Rahmen einer Therapie machst. Nach einer jahrelangen Auseinandersetzung fahre ich jetzt z. B. relativ ruhig an Weihnachten nach Hause mit der Einstellung "Meine Mutter ist ein psychisch kranker Mensch, ich mag sie zwar, weil sie zumindest meine biologische Mutter ist und ich mit ihr viel Zeit verbracht habe, aber ich erwarte von ihr nichts". So lässt es sich ganz gut aushalten - aber wie gesagt... ich habe auch eine fast dreijährige Therapie hinter mir.

    Und ich gebe den Vorrednern Recht: Es kann auch eventuell erforderlich sein, dass du deine Mutter Mal eine lange Zeit gar nicht siehst - auch nicht an Weihnachten. So kannst du viel eher die nötige Distanz bekommen, die jetzt ja noch fehlt. Und solche Aussagen wie "lass dich nicht von gesellschaftlichen Werten leiten usw." könnte ich an deiner Stelle auch nicht annehmen - es ist nun Mal traurig, wenn an Weihnachten viele bei ihren Familien sind, man selbst aber keine hat. Es gibt allerdings Wege, da eine Denkweise zu lernen, mit der man zufriedener leben kann und seinen Fokus auf andere Werte zu richten (Freundschaften etc.).

    Liebe Grüße

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei SirWiwor für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (18.12.2011),Erwin (18.12.2011)

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