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Thema: Kopf kaputt ?! Wie kann man ihn reparieren ?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Kopf kaputt ?! Wie kann man ihn reparieren ?

    Hallo an alle,
    bin neu hier und hoffe das vll jemand einen guten Rat für mich hat.
    ich bin 24, und studiere im 6ten Semester.
    An sich wahr ich immer vielseitig interessirt und hab,zwar nicht viel, aber regelmäßig Sport gtrieben.
    Vor allem in Mathe war ich eig. immer stark und auch so fiel mir logisches Denken
    eigentlich einfach weshalb ich durch die ersten Semester gut durchgekommen bin, z.T sogar mit die besten Noten hatte.
    Doch seit über einem halben Jahr hab ich das Gefühl, als ob mein Gehirn immer mehr verstopfen würde.
    Als ob es sich einfach ausschaltet. Bei Gesprächen krieg ich meist nur den Anfang mit und dann fliegen die Worte nur noch an mir vorbei. Wenn ich in der Vorlesung sitze ertapp ich mich immer häufiger, wie ich aufeinmal "aufwache" und mich einfach nicht erinnern kann was der Dozent die letzen Minuten erzählt hat bzw. um was den jetzt eig. geht.
    Auch sitz ich immer häuiger bis Abends noch in der Bibo um den Stoff nach zu arbeiten und bin dann früh müde und hab deswegen die lezten Wochen dieses Semester die Vorlesungen gar nicht mehr besucht.
    Manchmal erledige ich etwas und ertippe mich dann aufeinmal dabei etwas dummes oder unüberlegtes zu tun.
    Auch wenn ich Aufgaben löse, fählt es mir immer schwere einfache Lösungen zu finden.
    Es ist so, als ob meine Gedanken wie gegen eine Wand laufen und ich einfach nicht weiter komme.
    Am schlimmsten ist es in Prüfungssituationen.
    Es ist dann als ob ein riesiger Strom sich versuch durch eine kleine Öffnung zu zwengen und darauf hin mein Gehirn sich einfach abschaltet. Dann werden eig. ganz einfache Aufgaben zu einem unlösbaren Problem und ich hab immer das Gefühl mich verrechnet zu haben.
    Eigentlich hatte ich bis ins 4te Semester hin auch kaum bedenken was meine Studiumswahl betrifft oder motivations Probleme. Und seit diesem Semester hab ich mein Vertiefungsgebiet und find es eigentlich auch recht interessant.
    Mir fehlt noch eine Vordipl.-Prüfung, durch die ich schon einmal durchgefallen bin, ich hab sie dieses Semester nachgeschrieben, aber die Ergebnisse sind nich nicht veröffentlicht. Und mitlerweile glaub ich, wieder durchgefallen zusein, da mir schon so viele Fehler mitlerweile aufgefallen sind, die ich gemacht habe.
    Wenn ich ins Bett gehe, hab ich immer kurz vor dem einschlafen richtig kleine Geistesblitze. Ich schreib sie mir dann auch auf, aber wenn ich diese dann früh lese, kann ich gar nichts mehr damit anfangen.
    Auch heul ich in letzer Zeit häufiger. Es kommt dann schubweise und auch eigentlich ohne Grund, meistens wenn ich von der Uni nach hause gekommen bin und eig erstmal abschalten will.
    Ich weiß mitlerweile nicht mehr was ich tun soll, da es so scheint als ob ich mich dadurch selbstdorpediere und es mich einfach aufreget, wenn ich darüber nachdenke mein Studium in den Sand zu setzen wegen Dingen, die ich eig. kann, nur weil mein Gehirn nicht mehr will.
    Und da frag ich mich ob das ein Daurtzustand ist. Das mein Gehirn jetz für immer den geist aufgegeben hat oder ob es sich wieder einkriegt ?
    Ich hab schon überlegt ob ich zu unsere Psycholog.-Beratung gehe. Ich saß auch schon im Warteraum, allerdings ist mir dann nicht eingefallen was ich sagen soll und bin wieder gegangen.


    Hatt vll jemand auch solche Erfahrungen gemacht ?
    Bzw kann jemand Tipps gegeben, wie man sein Gehirn wieder "aktievern" kann ??

    Vielen Dank

  2. #2
    Neuling
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    Hallo acheloos,

    in einem gewissen Rahmen kann ich dich verstehen. Ich glaube du bist nicht der einzige, der während seines Studium solche Probleme hat. Von Konzentrationsstörungen usw. habe ich schon oft gehört. Bei mir ist es so, dass ich an manchen Tagen viel mehr verstehe als an anderen. Leider fällt mir nichts weiter ein... aber ich glaube das was du beschreibst ist gar nicht mal so selten.

    Vielleicht machst du zu viel mit dem Kopf und forderst immer Leistung von dir und irgendwann "rennst du gegen die Wand"?

    Wie geht es dir denn sonst/Was machst du in deiner Freizeit?

    Leider habe ich keine Lösung.

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei mino für den sinnvollen Beitrag:

    acheloos (14.08.2011)

  4. #3
    Neuling Avatar von Lavender
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    Hallo acheloos,

    das kling aufs erste lesen so, als hättest Du Dich über die letzten Jahre ziemlich stark gefordert, kann das sein?

    Auch, wenn Du regelmäßig Sport getrieben hast und Dein Studienfach magst, es Dir leicht fällt - wieviel Zeit hast Du 'außerhalb' der Uni verbracht?
    Damit meine ich nicht nur die Institution an sich - ich meine Beschäftigungen, die wirklich einen komplett anderen Inhalt hatten als Deine Studienfächer, und die nicht komplett zweckgebunden (studiums- oder lebensunterhalts- oder gesundheitserhaltungs-bezogen) waren?

    Und, wie stark hast Du Deinen Stundenplan vollgepackt? Wieviele Stunden waren reine Anwesenheit, wieviel hast Du anschließend noch nacharbeiten müssen?

    Und wie sieht es mit 'familiären Belastungsfaktoren' aus? Inwiefern gibt es da Personen, die Dich, wie auch immer, unter Druck setzen? Oder ist es Deine eigene innere Stimme, die Dich antreibt?

    Du hast geschrieben, Du wüsstest nicht, was Du in einem Erstgespräch sagen solltest - Mein Rat wäre folgender: Druck' den Text aus, den Du hier eingestellt hast, und gib' ihn der Person zu lesen, mit der Du sprichst. Sag' ruhig, dass Du keine verbale Ausdrucksmöglichkeit für das findest, was Dich bewegt.

    Falls Du zur psychologischen Beratungsstelle Deiner Hochschule gehst - dort findest Du Personen, die das kennen. Und die Dir helfen können!!!

    Glaub' mir, Du bist kein Einzelfall! Und es ist ein riesiger, guter, heilsamer Schritt, wenn Du Dich jetzt entschlossen hast, Hilfe zu suchen und auch anzunehmen. Auch, wenn die Wartesituation vielleicht hart ist.

    Auf jeden Fall: Super und einen riesigen Glückwunsch dafür, dass DU diesen ersten Schritt wagen willst.

    Alles Gute und viel Mut,
    Lavender

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Lavender für den sinnvollen Beitrag:

    acheloos (14.08.2011),mino (13.08.2011)

  6. #4
    Neuling
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    Danke für die Antworten..

    Naja in meiner Freizeit les ich mal ein Buch oder geh mal Abends weg. Allerdings ist das im letzem halben Jahr eher seltener geworden.

    Deswegen kann man auch nicht wirklich sagen, dass ich etwas nicht "zweckgebundenes" mache. Entweder sitzt ich in Uni, oder bin auf arbeit um das Studium zu finanzieren.
    Wenn ich dann Abends nachhause komme, hab ich meist keine Lust/Kraft mehr noch etwas zu machen und geh dann meisten glei ins Bett.
    Das Problem ist halt, dass seit dem ich in den Vorlesungen nicht mehr alles mibekomm, länger in der Bibo sitze. Ich hab auch letzens mit einem Kommilitonen darüber gesprochen und er hat auch gemeint, ich solle mal richtig abschalten. Allerdings kann ich das nicht ohne dabei das Gefühl zu bekomm durch die Prüfung zu fallen, bzw den Stoff nicht verstanden zu haben.

    in den vorhergehenden Semester hab ich schon oft versucht, mehr Vorlesungen zu besuchen, auch Voreslungen die erst ein oder zwei Semester später angelegt wahren. Somit konnt ich z.B ein Vordipl.Prüfung schon im 3ten Semester mitschreiben und bestehn.

    Also Direkt Familiaren Druck gibt es eig. nicht.
    Allerdings hat mein Bruder sein Studium in der Regelstudienzeit geschafft, und bei mir sieht es zur Zeit so aus, als müsste ich wohlmöglich ein bis zwei Semester hinten dran hängen.

    Aber ich werde versuchen diese Woche nochmal zu unsere Psychol. Beratungsstelle zu gehen.

    Danke nochmal für die Hilfe.. ^^

    Viele Grüße
    Geändert von acheloos (14.08.2011 um 20:33 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler beseitigt. Noch etwas hinzugefügt.

  7. #5
    Neuling
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    Hallo acheloos,

    ich glaube das interessiert hinter keinen Arbeitgeber so sehr, ob du 1-2 Semester länger studiert hast.

    Ja, Freizeit ist wichtig - ich kriege es auch nicht richtig hin .
    Aber im Endeffekt ist man viel leistungsfähiger, wenn man alles etwas gelassener sieht und sich auch regelmäßig ausruht um aufzutanken.

  8. #6
    Neuling
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    Standard

    Nein, Du bist nicht allein.

    Bin ein ganzes Jahr jünger als du und Dein Text könnte von mir sein.
    Mathe war einmal meine größte Stärke. Hatte Aufgaben immer selbstbewusst und mit Freude angenommen. Heute wehrt mein Hirn jegliche Art von Information ab und empfinde nurnoch Angst und Zweifel, ganz gleich welche Dinge ich mir vornehme.

    Wie Du beschreibst, habe das Gefühl ein Fropf steck in meinem Kopf.
    Bin vergesslich, habe (nicht immer, mir aber dennoch neu) leichte Sprachstörungen und im allgemeinen das Gefühl
    das mir alles zu viel ist. Dieses zufrieden entspannt sein, dieses zurücklehen und "aahh" Gefühl kenne nurnoch aus der Vergangenheit. Ebenso wenig habe ich keinen Sinn mehr für Nostalgie und "die gute alte Zeit".

    Mein Kopf fühlt sich hin und wieder morgens besser an. Direkt nach dem aufstehen, als ob dieser "Knoten" für eine Weile locker ist und sich im laufe von minuten, maximal 1-2 Stunden wieder zuschnürt.

    Wünschte ab und zu ich würde mal kräftig auf die Birne fallen und hoffen nach 1-2 jahren Koma tritt Besserung ein.

    Wahrscheinlich eine Art Burnout, sicher ist nur das es kein akuter Zustand ist.

    Fing alles vor einem Jahr an, als sich ein paar Dinge stapelten, Freundin, Arbeit, Führerscheinentzug, mein Auszug und nicht ganz wenig Alkohol.

    Hatte Phasen in denen es mal besser war und wieder schlechter. So leid es mir tut, aber hoffe nicht, dass Du von allein gesund wirst!

    Vieleicht hast Du mehr Glück.
    Alles Gute
    Geändert von xilef (29.11.2011 um 21:45 Uhr)

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