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Thema: Kostenübernahme

  1. #1
    Neuling
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    Standard Kostenübernahme

    Hallo zusammen,

    ich habe folgendes Problem:

    nun habe ich mich nach Jahren dazu entschlossen einen Psychologen aufzusuchen und eine Therapie gegen meine Platzangst zu machen, da macht mir die Krankenkasse einen Strich durch die Rechnung.

    Ende Mai war ich bei einem nicht zugelassenen Therapeuten zum Erstgespräch. Daraufhin habe ich bei meiner Krankenkasse um Kostenübernahme gebeten. Die KK hat sich erst vor ein paar Tagen bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, das eine Kostenübernahme nicht möglich wäre, da ich erst auf zugelassene Ärzte zurückgreifen muss.

    Die Kasse hat mir mitgeteilt, das sie einen freien Platz für mich hätte und dieser wäre in 2-3 Wochen frei. Aber wer sagt mir, das ich dort eine Therapie anfange? Es muss halt passen.

    Da aber inzwischen schon gut 2 1/2 Monate vergangen sind und ich nun wieder 2-3 Wochen auf einen Termin warten muss, bin ich mit dieser Sache nicht einverstanden. In dem Schreiben des Psychologen stand auch die Dringlichkeit der Behandlung und ich finde es unzumutbar, das ich nun noch länger warten soll.

    Hat hier jemand einen Tipp für mich wie ich weiter vorgehen soll?

    lg

  2. #2
    Gast784
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    Standard

    Hallo Snom,

    wenn Du die Kosten nicht selbst übernehmen willst,wirste Dir wohl einen Therapeuten mit Kassenzulassung suchen müssen. Warum stellst Du Dich da eigentlich so quer? Du hast ihn doch noch nicht mal angesehen! Willst Du eine bestimmte Therapieform machen, die generell nicht übernommen wird? Das ist z.B. bei den Körpertherapien das Problem. Aber dann muss man sich eben überlegen, was man sich leisten kann bzw. was einem die Thera selbst wert ist.

    2-3 Wochen Wartezeit ist doch wirklich akzeptabel. Wenn ich das richtig lese, ist doch so viel Zeit vergangen, weil Du Dich nicht bzw. gegen diesen Termin entschieden hast, oder nicht?

    lg Gaby

  3. #3
    Neuling
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    Danke für deine Antwort. Aber ich glaube nicht das ich mich querstelle - sorry aber wenn du dir alles gefallen läßt bitte, ich gehöre nicht dazu. In Deutschland kann man sich den Arzt immer noch selber aussuchen.

  4. #4
    Neuling
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    Nein der Termin kam erst gestern - d. h. ich gehe dahin, evtl. gefällt der mir nicht oder ich ihm nicht und dann stehe ich wieder da - das ist keine Lösung sondern nur Kostenreduzierung der KK.

  5. #5
    Gast784
    Gast

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    Natürlich kann man das, Snom, aber dann darf man es nicht als selbstverständlich erachten, dass die Allgemeinheit die Kosten dafür trägt. Deshalb gibts eben Regeln.

    Und warte den Termin doch erst mal ab und urteile dann! Bis jetzt ist das doch nur spekulativ!

  6. #6
    Neuling
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    Die Regeln sind ok - aber bei 3 Monaten ist schluss und nicht mehr mein Problem. Die KK können wenn sie wollen, aber oft wollen sie nicht.

  7. #7
    Gast784
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    Kassenzugelassene Therapeuten sind top ausgebildet. Da steckt viel Ausbildungszeit und Geld drin. Wenn Dir das nicht gut genug ist, dann ist Dein Leidensdruck vll einfach noch nicht hoch genug.

    Wenn ich zu einem Heilpraktiker will, weil ich den kassenärztlich zugelassenen Schulmedizinern nicht traue, dann komme ich auch nicht auf die Idee, mir das von der Allgemeinheit finanzieren zu lassen, sondern das ist dann eben ein Luxus, den ich mir leisten kann oder auch nicht. Warum soll das bei psychischen Erkrankungen anders sein

  8. #8
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    Und was war denn nun bei dem nichtzugelassenen Therapeuten so viel besser? Wieso hast Du Dir ausgerechnet den ausgesucht?
    Das mit der freien Artzwahl stimmt aber eben als Kassenpatient nur bei denen, die eine Kassenzulassung haben.
    Selbst Privatkassen übernehmen mittlerweile viele Sonderleistungen nicht mehr-da sollstest Du vll etwas Dein Anspruchsdenken runterschrauben. Es gibt-wie Gabi auch schon sagte-jede Menge guter Therapeuten. Das ist keine Zweiklassentherapie, nur weil die Kasse es übernimmt. Im Gegenteil: viele sogenannte "Therapeuten" haben nicht mal eine fundierte Ausbildung.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

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