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Thema: Krank durch Stress

  1. #1
    Verleger Avatar von Waris
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    Standard Krank durch Stress

    Bis vor kurzem galt ich als "stressresistent". Aber je weniger mir der Job Spaß machte, umso mehr wurde ich gestresst. Obwohl ich fast 2 Jahre echt nie krank war, bekomme ich mittlerweile immer mehr so kleine Stresskrankheiten: Ekzeme, ständiger Schnupfen, Lippenherpes, Augenherpes, Tinnitus usw. Ich befürchte ich bin total überstresst. Jetzt sollte ich mich eigentlich freuen, weil ich den verhassten Job endlich los bin. Aber gerade jetzt habe ich so eine blöde Stresskrankheit:Augenherpes. Der Arzt meint zwar, ich hätte nochmal Glück gehabt. aber dieses ständig tränende Auge und die Lichempfindlichkeit stört mich extrem. Hinzu kommt noch dieser ständige Schnupfen. Ich hab das Gefühl, je mehr ich genervt bin, umso schlimmer wird es. Von meiner Familie kann das irgendwie keiner so richtig verstehen, dass ich einfach mal meine Ruhe brauche. Ständig ruft jemand an, um irgendwas zu besprechen, wegen dem Umzug und so. Alle wollen verabschiedet werden, ständig gesellschaftliche Verpflichtungen, die einfach nur stressen.
    Da ich bald ein Studium anfange und jetzt erst mal mein zu Hause verlasse auf unbestimmte Zeit und danach umziehe, wird die nächste Zeit nicht weniger stressig. Ich freue mich zwar darauf, aber ich möchte einfach nur gesund sein. Wäre ich gesund, würde das ganze viel weniger stressen. Es ist echt ein Teufelskreis. Was kann man denn tun, um trotz Stress endlich gesund zu werden und zu bleiben? Glaubt ihr, dass, wenn sich der Stress in positiven Stress wandelt es vielleicht von selbst besser wird?

  2. #2
    Gast784
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    Standard

    Ich glaube schon, dass es durch possitiven Stress besser wird. Es kann aber durch den Wegfall des negativen Stresses erstmal zu ner "Erstverschlimmerung" kommen. Das ist dann so ähnlich, wie wenn man endlich Urlaub hat und ausgerechnet dann krank wird, weil man vorher zu angespannt dazu war.

    Vll kannst Du Deinen Körper unterstützen durch entschlackende Ernährung, Sauna, Dampfbäder usw. Gibt es die Möglichkeit, dass Du ein festes Ritual einführst, wie 1 Tag wöchtentl. im Termalbad, oder feste Trainingszeiten beim Sport, oder irgendwas, wo Du garantiert für niemanden erreichbar bist und Dich komplett ausklinken kannst? Solche festen unumstößlichen Zeiten können einem in solchen Umbruchsphasen Halt und Entspannung geben.

    Ich drück Dir Daumen
    LG Gaby

  3. #3
    Verleger Avatar von Waris
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    Danke für deine antwort Gabi!

    Ja, mit der Erstverschlimmerung kannst du Recht haben. Bei mir ist es auch so, dass diese Sachen immer richtig schlimm werden, wenn ich frei hab. So hatte ich nie einen Krankenschein(bis jetzt, wo echt nix mehr ging) und musste immer zu ´nem Notdienst. Auch kurz vor meinem letzten Urlaub wurde ich krank. Das mit dem Thermalbad ist ´ne Prima-Idee. Ich glaub ich werd gleich mal gucken, ob und wo es in Köln sowas gibt. Ich liebe Wasser!

  4. #4
    Gast784
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    Zitat Zitat von Waris Beitrag anzeigen
    Das mit dem Thermalbad ist ´ne Prima-Idee. Ich glaub ich werd gleich mal gucken, ob und wo es in Köln sowas gibt. Ich liebe Wasser!

    Für so was hab ich ein tolles schlaues Buch:

    Agrippabad Köln www.koelnbaeder.de
    Claudius Therma Köln www.claudius-therme.de
    Aqualand Köln www.aqualand.de
    Mauritius-Therme Köln www.mauritius-ht.de

    Alles tolle Bäder zum neidisch-werden

    Machs gut
    LG gaby

  5. #5
    Verleger Avatar von Waris
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    Cool Gabi, danke. Ich glaub, da werd ich mr gleich mal ne Monatskarte holen.
    Ich glaube, bei mir kam jetzt auch noch so ein bisschen der Abschiedsschmerz dazu. Auch wenn es einem vielleicht gar nicht so bewusste ist. Aber als ich eben von meiner Oma Abschied genommen hab, das tat schon sehr weh...*schnief*
    Ein Sensibelchen wie ich steckt das nicht so tough weg. Auch, wenn ich mich noch so sehr auf mein neues Leben freue.

  6. #6
    Neuling Avatar von Flowerbird
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    Hallo Waris,

    Zitat Zitat von Waris Beitrag anzeigen
    Bis vor kurzem galt ich als "stressresistent".
    Mich würde interessieren, wer das beurteilt hat, es hört sich so wie ein Einschätzung von außen an, wie eine Erwartung.

    Dir erstmal viel Ruhe und Gelassenheit!

    Flowerbird

  7. #7
    Verleger Avatar von Waris
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    Ja, stimmt, es war eine Beurteilung von außen. Weil man es mir eigentlich nie anmerkt, auch wenn ich innerlich schon kurz vorm Explodieren bin. Ich hatte auch die ganze Zeit einen Job, wo man es halt nicht merken darf. Manchmal war ich aber so gestresst, dass ich am liebsten nur noch geheult hätte, wenn ich nach Hause ging.

  8. #8
    Gast784
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    Zitat Zitat von Waris Beitrag anzeigen
    Ein Sensibelchen wie ich steckt das nicht so tough weg. Auch, wenn ich mich noch so sehr auf mein neues Leben freue.
    Ich glaube, das steckt niemand wirklich tough weg. Ich bin ja schon ziemlich oft in meinem Leben umgezogen, in eine andere Stadt, in ein anderes Land. Und jedesmal ist das Nerven- und Herzflattern mit dabei, der Abschiedsschmerz, bzw dass sich alles so seltsam und unwirklich anfühlt. Und in der neuen Umgebung dann erstmal das Loch, in das man fällt, aber auch der Entdeckungsdrang. Das einzige Gefühl, das man in solchen Phasen vll nicht durchläuft, ist Langeweile.

    Ich glaube, das einzige, was sich im Laufe der Zeit wirklich ändert, ist das "Werkzeug", das man sich für solche Situationen zulegt. Die "Werkzeugkiste" wird immer voller und effektiver. Damit meine ich z.B. wirkungsvolle Selbstorganisation, um mit dem plötzlichen Alleinsein in der Fremde klarzukommen. Oder die Vorgehensweise, sich die neue Umgebung zu erobern.

    Du kannst solche körperlichen Symptome vermutlich in Zukunft abschwächen, wenn Du nicht vor lauter Stress erstarrst, während Du innerlich fast platzt. Diese gehaltene Energie führt dann u.U. zu solchen körperlichen Reaktoinen. Natürlich geht das beruflich nicht anders, das gehört zur Professionalität. Aber um so wichtiger ist die innere Pflege und der Ausgleich in der Freizeit.

    Da Du ein sensibler Mensch bist, solltest Du vll generell auf genügend Struktur in Deinem Leben achten, um den Stress zu reduzieren. Könnte mir vorstellen, dass Chaos und Veränderungen für Dich schnell stressig werden, oder?
    Geändert von Gast784 (01.09.2007 um 18:45 Uhr)

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