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Thema: Kranker Traum:Ich war ein tier!

  1. #1
    Verleger Avatar von Waris
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    Frage Kranker Traum:Ich war ein tier!

    Folgenden Traum hatte ich letzte Nacht: Ich war ein Tier, eingesperrt in einem Glaskasten, eine art Käfig. Draußen flogen Vögel rum und ich wollte sie unbedingt fangen, ich war total gierig drauf Ich hörte wie die Leute sowas sagten wie: " Guckt mal, wie wild sie drauf ist, die Vögel zu fangen! " Ich sprang tatsächlich wie ein wildgewordenes Vieh in dem Ding rum, gegen die Scheibe und so. Was hat das zu bedeuten? Drehe ich jetzt endgültig am Rad, oder was meint ihr dazu?
    Geändert von Waris (10.05.2007 um 18:29 Uhr)

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Sephiroth
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    huhu waris ^^

    der glaskäfig könnte für eingefängniss stehen, wo du umbedingt heraus möchtest, deshalb jagst du auch die vögel, sie stehen für die freiheit die dich erwartet = )

    noch kommst du nicht heran, aber der käfig ist schon durchsichtig... dh. in meinen augen er löst sich auf und gibt dir schonmal einen bick in das was dich erwartet...

    ich würde den traum also positiv werten, wenn du dazu irgentwie negative gefühle hattest im traum denke ich das damit auch noch eine angst von dir verbunden ist, was nun wirklich passiert und so...

    aber ich glaube an das positive in dir = )
    den vogel fängst du auchnoch!
    also dann ... mfg torben
    Oh quam sancta, quam amoena

  3. #3
    Verleger Avatar von Waris
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    Standard Das ist eine schöne Deutung

    Aber ich glaube sie ist nicht ganz richtig! Das mit dem Gefängnis stimmt schon. Aber das schlimme an dem Gefängnis ist, dass es durchsichtig ist. Mir ist die Bedeutung schon fast während dem schreiben eingefallen. Ich habe oft das Gefühl, jeder könnte an meinem Gefühlsleben teilhaben, obwohl ich das nicht will. Ich versuche meine Gefühle zu verbergen, aber ich denke immer es gelingt mir nicht, ich fühle mich, wie aus Glas. Ab und zu denke ich auch, die Leute reden über mich, obwohl das wahrscheinlich quatsch ist. Ausbrechen kann ich nicht aus diesem Teufelskreis, denn ich muss ja z.B. jeden Tag zur Arbeit gehen und kann mich nicht vor der Welt verstecken. Zu der Zeit fühlte ich mich, wie das Tier in dem Käfig, als stünde ich kurz davor durchzudrehen.

  4. #4
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    Es heißt ja die Augen sind die Tore zur Seele. Sie ist im Körper gefangen. Die Vögel wolltest du fangen, nicht fressen. Das hängt vielleicht auch mit der gefangenen Seele zusammen. Eigentlich ist es ja normal, dass die Seele gefangen ist, doch manchmal hat sie Sehnsucht zu fliegen (außerkörperliches Erlebnis) Die Vögel symbolysieren den Wunsch der Seele frei zu fliegen, und der Wunsch die Vögel zu fangen ist der Wunsch des Ich einfach nur ein Mensch zu sein. D.h. das Ich will die Seele, die frei rum fliegt (erfüllte Wunscherfüllung im Traum) wieder einfangen. Das ist ja typisch für Träume, dass sie einen Wunsch zunächst als erfüllt darstellen und es dann wieder rückgängig machen. Der Kompromiss (zwischen den verschiedenen Strebungen oder Traumwünschen) ist auch dadurch gegeben, dass du den Wunsch außerhalb von dir (in den Vögeln) wahrnimmst (Projektion, die Freude am Fliegen wird "registriert", aber nicht im Ich, sondern im Traumobjekt, in diesem Fall mehrere). Falls du dich mit Psychoanalyse nicht so gut so gut auskennst: An deinem Traum ist nichts Krankes. Die beschriebenen traumpsychologischen Vorgänge sind ganz normal. Die Thematik passt ja eher zu C.G. Jung. aber ich habe es mit den Mitteln der Traumpsychologie S. Freuds analysiert.

  5. #5
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    quote:"Ich versuche meine Gefühle zu verbergen, aber ich denke immer es gelingt mir nicht,..."

    quote:"Ich habe oft das Gefühl, jeder könnte an meinem Gefühlsleben teilhaben, obwohl ich das nicht will."

    und wem sieht man es nicht an, wenn er etwas verbergen moechte? und wie viele menschen macht man gerade dann auf etwas aufmerksam, wenn man versucht, sie davon abzulenken?
    oder um es einfacher zu machen, obiges etwas umgeschrieben:

    "Ich habe oft das Gefühl, jeder könnte an meinem Gefühlsleben teilhaben, weil ich versuche meine Gefühle zu verbergen..."

    aber du solltest deswegen jetzt nicht zu sehr an rosa elefanten denken.

    -so weit erstmal-


    bye nemi

  6. #6
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    @Nemi
    Was hat das mit dem Traum zu tun?

  7. #7
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    Nemi, da gebe ich dir unrecht. Die meisten Menschen sind viel zu unsensibel, als dass ihnen sowas auffallen würde.
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  8. #8
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    Ich habe den Vogelschwarm als Seele gedeutet. Dass diese Seele als Vielheit dargestellt wird hat vielleicht seinen Grund darin: Seele besteht auch aus Vielem, aus Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen, Wünschen. Und dann gibt es wiederrum verschiedene Gedanken. Du versuchst im Traum das alles unter Kontrolle zu bringen, zu unterwerfen.

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