Hallo,
ich habe mich hier soeben angemeldet, weil ich nicht mehr weiter weiß.Ich muss mein Leben ändern, und weiß so langsam nicht mehr wie.
Bei mir wurde eine frühe Störung diagnostiziert,wohl Borderline, ich habe in den letzten 15 Jahren immer mal wieder eine Therapie gemacht, die letzte über mehrere Jahre, mit dem Resultat, dass der Psychologe auch nicht mehr weiter wusste. In den Jahren hatte ich eigentlich gelernt, besser mit allem umzugehen, die Grunddinge blieben jedoch, immer wenn ich eine gute Phase habe, denke ich, so ein Absturz wird mir nie wieder passieren, und dann passiert es doch früher oder später.
Und jetzt scheint es gerade die schlimmste Krise überhaupt zu sein.
Ich war schon so schlau, und habe mir Schlaftabletten verschreiben lassen, bevor ich noch mehr Mist mache,mich betrinke, bekomme die Tabletten aber erst morgen.
So ist an Arbeit gerade nicht zu denken, weil ich nicht schlafen kann, nicht essen kann und nur heule, abwechselnd wütend un traurig bin. Das bereitet mir ein noch schlechteres Gefühl, weil ich Angst um meinen Job habe, möchte es aber in meinem Zustand auch nicht riskieren, dort große Fehler zu machen.
Die Tabletten darf ich höchstens 10 Tage nehmen, und dann? Mir wurde von anderen Medikamenten, die man dauerhaft nimmt, eher abgeraten, da ich eben auch immer wieder total gute Phasen habe und es nicht so viel bringen soll. Doch dieses hin und her halte ich nicht mehr aus, traue mich schon gar nicht mehr, optimistischer zu sein. Denn immer wenn ich eine gute Phase habe, folgt der Absturz.
Zur Zeit ist es deshalb besonders schlimm, weil ich mich von einer wichtigen Beziehung getrennt habe, ich dachte, ich bin endlich so weit das durchzustehen, weil ich mich in letzter Zeit so stark gefühlt hatte.
Doch es ist so schlimm, ich weiß aber auch, dass es kein Zurück geben darf.
Nun ist ausgerechnet diese Person eine der wenigen, die mich irgendwie aushalten, der mir helfen will bei allem, auch jetzt. Doch eigentlich wollte ich ihn ja meiden, weil es mir immer wieder nicht gut tut, dafür muss ich leider auch das Gute an der Freundschaft aufgeben...
Und mir bleiben gar keine richtigen Freunde mehr...
Ich habe keine Ahnung, warum ich mich so fertig mache, diese Trennung allein kann es nun wirklich nicht sein. Ich hasse mich so und habe keine Hoffnung mehr. Nun versuche ich irgendwie durchzuhalten, habe gute Vorsätze, z.b. in Frustsituationen nicht zum Alkohol greifen, doch so oder so hab ich das Gefühl vrrückt zu werden und es kann mir auch niemand sagen, was ich tun könnte...
Habt ihr eine Idee? Vielleicht doch spezielle Medikamente?
Ich möchte mein Leben wieder auf die Reihe kriegen und auch die Arbeit behalten, die mir an sich sehr gut tut. Doch sie passt nicht mal mit der Therapieform richtig zusammen, die mir vorgeschlagen wurde 3 mal die Woche.


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