Hallo Forum.
Ich besuche die 13. Klasse eines Gymnasiums und bin absolut überfordert mit der ganzen Situation. Hinter mir liegt eine schwierige Schullaufbahn:
Die 8. und 11. Klasse habe ich freiwillig wiederholt. Der Neustart der Oberstufe war relativ erfolgreich. Stärken liegen beispielsweise in einem LK, in dem ich die letzten beiden Halbjahresnoten jeweils die beste des gesamten Kurses hatte. In den ersten beiden Kursarbeiten in diesem Halbjahr hatte ich sogar die beste Arbeit des jeweiligen Kurses , inkl. Unterschrift des Direktors. Sowas motiviert natürlich. Aber die Motivation nach solchen Erfolgserlebnissen ist nur von kurzer Dauer. Mich macht der ganze Schulalltag dermaßen fertig dass ich meist die Nächte vor Kursarbeiten durchlerne (mit Erfolg teilweise wie man bei den beiden letzten Arbeiten erkennen kann) dennoch macht mich das psychisch kaputt. Ich fühle mich einfach durchgehend unter Spannung. Für Kursarbeiten kann ich nicht vorher anfangen zu lernen, da ich chronisch aufschiebe. Ich habe dies für mich akzeptiert und seit dem kann ich auch besser damit umgehen. Ich habe Angst, trotz der Erfolge und meinem Bewusstsein, dass ich definitiv intelligent bin und Leistung erbringen kann, das Abitur letztendlich nicht zu bestehen aufgrund meines ganzen Stresses. Morgen beispielsweise schreib ich eine Arbeit, die für mein mündliches Prüfungsfach relevant ist und muss außerdem in Sport eine ganze Stunde leiten. Gestern habe ich im Lk eine Arbeit unter Abiturbedingen geschrieben. Ich bin total überfordert und weiß nicht mehr weiter. Eine totale Blockade. Natürlich erwarte ich kein Patentmittel so kurzfristig. Aber was soll ich machen? Danke!


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