Eine Freundin macht sich im Allgemeinen viele Gedanken über mich; - aber wenn ich sie dann sehe, ist sie immer sehr gemein.
Koennt Ihr Euch erklären, warum?
Gruss,
Christine
Eine Freundin macht sich im Allgemeinen viele Gedanken über mich; - aber wenn ich sie dann sehe, ist sie immer sehr gemein.
Koennt Ihr Euch erklären, warum?
Gruss,
Christine


Hallo Christine,
sorry, wie soll man da jetzt eine Antwort geben?
Eine Freundin macht sich im Allgemeinen viele Gedanken über michWer ist sie ... wie steht ihr zueinander ... in welchen Situationen ... welche Gedanken ... "im Allgemeinen" ... ????
... aber wenn ich sie dann sehe, ist sie immer sehr gemeinWann, bei welcher Gelegenheit ... "immer" ... wie sieht "gemein" aus ... was konkret macht/sagt sie ... auf welches Verhalten von Dir reagiert sie ... ???
Wie nimmst Du was bei welcher Gelegenheit auf - und warum machst Du es so und nicht anders ... ?
Ohne jede Information, ohne Zusammenhänge und Hintergründe, ohne Euer beider Anteile an etwas Konkretem ...Koennt Ihr Euch erklären, warum?
Du musst schon genauer sagen, worüber Du reden willst und um was sich Deine Frage überhaupt dreht, wenn Du eine verwertbare "Antwort" suchst
lg
Lieber darkstar:
Es geht einfach darum: Wenn ich mir Gedanken um jemanden mache, dann weil ich ihn mag. ueber jemanden, der mich "gemein werden laesst", mach ich mir doch keine Gedanken - über den hab ich schon viel zu lange nachgedacht, oder der hat mir Unrecht getan und das sag ich ihm (oder ihr). aber dafuer hab ich der entsprechenden Dame keinen Anlass gegeben: ihr Unrecht getan, o.ä.
Im grund ist die Konstellation die folgende: Die Dame haette gern, dass ich mich um sie kuemmer, mich um sie bemuehe. ICH sollte mir ihrer Meinung nach diese Gedanken um sie machen. Ich hab aber zu viel zu tun: Mit einer Mutter, die voellig verwirrt ist und total "zugesponnen" und einem vater, der Alkoholiker ist - beide "hängen sich" sehr stark an mich und lassen sich von mir führen - sie sind 70 und ich 40 Jahre alt.
Diese freundin wiederrum möchte gern im Unterbewussten leben, ihr Unterbewusstsein in ihr Leben integrieren, ihm einen riesen-grossen Platz einraeumen, es hegen und pflegen -- bzw. oder vielmehr erwartet sie von anderen, dass sie ihre unterbewussten Ausbrueche (mit Sorge) hinnehmen - und es dann hegen und pflegen - sie selbst hat das sich -um-sich-selber kümmern glaube ich gar nicht gelernt..
Das - diesen Seelendoktor - kann ich aber wie gesagt nicht leisten. Und jetzt versucht die Dame wahrscheinlich so lange zu verstehen, warum nicht - dass sie sauer wird, sich "hintergangen" und verraten fuehlt (vgl. Hirschhausen) ....und gemein wird.....
anders kann ich mir das nicht erklaeren - und Deine fragen haben doch geholfen !!!
Danke,
Christine
Ja, sie lästert:
"Christine spinnt komplett und hat 10 kg zu viel"
- die Mutter, die vor etlichen Jahren aus dem Krankenhaus
gefeuert wurde, weil sie repräsentierte, aber nicht
gearbeitet hat, spitzt' sie 1x die Woche 'an',
um sich in meinem Image zu sonnen:
Meine Krankheit ist nämlich viel schicker als ihre
Christine Patschull
klingt eher nach gesucht und gefunden![]()


Hallo Christine,
Worin unterscheidet sich da denn Deine Freundin von Deinen Eltern?... Ich hab aber zu viel zu tun: Mit einer Mutter, die voellig verwirrt ist und total "zugesponnen" und einem vater, der Alkoholiker ist - beide "hängen sich" sehr stark an mich und lassen sich von mir führen ...
Anders gefragt: sind das nicht die gleichen Muster - weil es eher Dein Muster ist, da keine Abgrenzung hinbekommen zu können ...
Kannst Du das lösen, indem Du auf sie (Eltern oder Freundin - ist da völlig egal) schaust? Oder läge der Schritt raus aus der Überforderung vielleicht doch eher in Dir ...
Dein anderer Thread von heute: passt doch ganz gut dazu, oder?
Bis zu dem Satzteil "statt sie im Kollegenkreis zu thematisieren?": ja, sieht danach aus.Habe ich also zuviel mit mir machen lassen, es immer wieder allen recht machen wollen, zu wenig (persönliche) Grenzen gezogen, zu viel Probleme mit mir selbst abgemacht, statt sie im Kollegenkreis zu thematisieren?
Nur dieses "statt sie im Kollegenkreis zu thematisieren?": damit suchst Du doch die Lösung wieder nur im Außen. Warum es dort thematisieren, wenn es doch Dein eigenes Muster zu sein scheint?
Warum nicht also zuerst einmal für Dich (= in Dir selbst) selbst die Basis schaffen, Dich dort abgrenzen zu können, wo es für Dich wichtig wäre - und dann erst, mit dieser Sicherheit im Rücken, das eigentliche Abgrenzen gegen das Außen durchziehen.
Es mag sein, dass ich da jetzt daneben liege - nur: es klingt so, als ob Du die Notwendigkeit, es tun zu müssen, zwar erkannt hast, jetzt aber davon ausgehst, dass Dein Umfeld Deine Abgrenzungsarbeit zu übernehmen hätte
Warum solltest Du es sonst "thematisieren" wollen, statt Dich einfach nur aktiv abzugrenzen?
lg
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