Hallo martinspin,
ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.
Hallo martinspin,
ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.
Hallo Leute
Um im Hier & Jetzt leben zu können, muss ich mich letztlich OK fühlen in der Gegenwart. Mich OK fühlen heisst meine Sonnen- und Schattenseiten anzunehmen, meine Stärken und Schwächen zu akzeptieren. Um mit den Menschen im Hier & Jetzt leben zu können, heisst für mich, meine Mitmenschen und ihre Handlungen grundsätzlich als OK zu betrachten, auch wenn mir das nicht immer leicht fällt![]()
Geändert von martinspin (09.02.2012 um 13:03 Uhr)
Liebe Grüsse, Martin
IPsychologieforum.de
Es gibt ein Leben vor dem Tod - Nutze es!
... und die Sonnen-und Schattenseiten der anderen, nich?Mich OK fühlen heisst meine Sonnen- und Schattenseiten anzunehmen,
Übrigens...
..manchmal ist es in der Sonne zu heiss und im Schatten sehr angenehm
Grüße
Ste



Hi Martinspin
Die anderen Menschen als grundsätzlich OK zu betrachten, kann ich zustimmen. Ich trenne beispielsweise ihre Handlungen von ihrem (Mensch) Sein. Die Handlungen anderer als grundsätzlich OK zu betrachten, denke ich, geht mir persönlich zu weit. Denn dann würde ich doch auch allem (extrem) Negativen zustimmen - aus purem Verständnis - oder Unverständnis? Wozu bräuchten wir dann noch Gesetze?Um mit den Menschen im Hier & Jetzt leben zu können, heisst für mich, meine Mitmenschen und ihre Handlungen grundsätzlich als OK zu betrachten, auch wenn mir das nicht immer leicht fällt
Ich akzeptiere diese Deine Einstellung/Meinung, OK. Deshalb muss ich sie nicht für mich stimmig erachten. Doch finde ich einen großen Unterschied zwischen einer Meinung und dem (uneingeschränkten) Handeln von anderen.
LG
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"Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
"Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)
Hi Sonnenkraut
Ich weiss, was du ansprichst. Ich hab in der Vergangenheit oft zwischen dem "wahren" Mensch und seinem Verhalten nach aussen hin differenziert.
Da ich momentan absolut gegen solche Trennungen bin, suche ich einen Weg, selbst negative Reaktionen meiner Mitmenschen zu akzeptieren und sie letztlich OK zu finden.
Ich gehe mal ganz egoistisch von mir selbst aus:
Wenn ich einem schwierigen Menschen mehr oder weniger bewusst weh tue, bin das ich. Wenn ich einem Menschen, den ich liebe, was Gutes tue, bin das auch ich.
Wenn ich nun mehr oder weniger meine Macht einsetze, um jemandem weh zu tun, stehen da letztlich meine eigenen unverarbeiteten Geschichten dahinter.
Es ist immer mein Selbst, einmal ist es verletzt und einmal ist es groszügig. Nur weil ich einem Menschen einen gewissen Schaden zufüge, bin ich keine schlechter Mensch.
Andererseits hat meine aggressive Reaktion sehr direkt mit meiner Geschichte, meinem mangelnden Selbstbewusstsein, meinen ganzen Komplexen und anderen Unzulänglichkeiten zu tun. Ich kann das einfach nicht trennen und warum soll ich es bei meinen Mitmenschen trennen?
Jeder hat eine Geschichte und selbst der grösste Psychopath möchte geliebt werden, Aufmerksamkeit bekommen, ernst genommen werden, usw.
Das Ganze mündet auf einer sehr hohen Ebene in die "bedingungslose Liebe", was ein Ideal bleiben wird.
Die Gesetzte sind nicht da, um die Menschen vor anderen "schlechten" Menschen zu schützen. Die Gesetze sind da, dass sich der einzelne vor sich selbst schützt kann.
Liebe Grüsse, Martin
IPsychologieforum.de
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Wenn ich mal ziemlich erfolgreich bin, kann ich damit nichts anfangen. Dann kommt mir wieder der Gedanke, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und es sich wieder ändern kann.
Als Reaktion kann dann eine selbstschädigende Handlung folgen, die mir irgendwie hilft, das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Gruß![]()
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