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Thema: Lebensunfähig ?

  1. #41
    Roman Verfasser
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    Es liegt fast schon im Wort: sich ver-sprechen. Solche Abmachungen, egal wie hoch und heilig, sind automatisch allesamt hinfällig und so als wären sie nie getan. Er hätte alles bejaht, was hätte er auch sagen sollen. Alles gute, logische Sachgründe die Du ihm genannt hast, gegen die man nichts haben kann, denen er in dem Moment eifrig oder zerknirscht zustimmte, gegen die kein vernünftiger Mensch etwas haben konnte. Nur sein Wille, sein Wollen, seine Bedürfnisse stehen auf einem ganz anderen Blatt, das ist nicht in einem Gespräch zwischen euch klärbar. Geht nicht. Er hat vermutlich nie eigenen Willen entwickeln dürfen, mußte sich nie bemühen, hat immer Lösungen vorgesetzt bekommen.

    Letztlich kann er in seiner Wohnung tun und lassen was er will, da ist auch das Rauchen nur konsequent.

    Daß Du Dich in seine Belange nicht einschaltest heißt natürlich nicht daß sich alles wie erhofft entwickelt. Aus der Sicht liegt auch Tragik darin, daß er über Dir wohnt, präsenter kann ein Thema kaum werden.

    Also, anders gesagt, es war strenggenommen immer Einmischen in seine Belange, und damit hatte die Vereinbarung, sein Versprechen, nie Gültigkeit.
    Geändert von Erwin (05.02.2012 um 02:37 Uhr)

  2. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    Mama Moni (09.03.2012),Thessa (07.02.2012)

  3. #42
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    Er wohnt nicht über mir Erwin, er wohnt mir gegenüber im Flur,quasi Wand an Wand.
    Über mir wohnt mein Lebensgefährte
    Ist aber auch egal ob über oder neben oder unter mir, ich hätte das nicht machen sollen ihn hierher holen, das bereue ich.
    lg

  4. #43
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    Update und das kein schönes .....

    Nachdem es einen Neuanfang zwischen meinem Sohn und mir gegeben hatte, lief alles eigentlich gut.
    Ich gab ihm seinen Wohnungsschlüssel zurück und sagte ihm : Wenn du Hilfe brauchst kannst du dich bei mir melden.
    Wir werden dann sehen wie wir das Problem lösen können.
    Ich habe ihn absolut in Ruhe gelassen und mich nicht mehr um seine Belange gekümmert.
    Eines Abends kam er dann mit der Hiobsbotschaft, er habe jetzt eine Pfändung vom Jugendamt auf seinem Konto wegen Unterhaltsschulden. Sie hätten ihn auf 867 Euro runter gepfändet und er hätte keine Lust mehr für so wenig Geld arbeiten zu gehen.
    Ich hab ihm dann gesagt das ist alleine deine Entscheidung, aber bedenke das du dann eine Sperre vom Arbeitsamt bekommst und wieder hartz4 beantragen musst. Das dieses Hartz4 auch nur ein paar Kröten sind und ob er lieber wieder zuhause rumsitzen möchte und garnichts mehr vom Leben haben.
    Da sagte er zu mir, eigentlich habe er sowieso keinen Bock mehr auf dieses Leben und am besten wäre es, er würde sich von dem Geld paar Sachen kaufen und mit seinem Leben Schluss machen, genau wie sein Vater das gemacht hätte ( er meinte damit harte Drogen)
    Ich war ziemlich geschockt, das gebe ich zu. Jemand der droht sich umzubringen braucht Hilfe. Nur die kann ich ihm leider ja nicht geben. Also habe ich erstmal nichts gesagt und ihn ein paar Tage beobachtet. Ob Licht brennt in seiner Wohnung, ob ich Geräusche höre. War alles okay.
    Mein Lebensgefährte sagte, weisst du, sich das Leben zu nehmen, dazu gehört viel Mut und ob er den aufbringen kann, glaub ich nicht. So war ich wieder etwas beruhigt.
    Ein paar Tage später rief sein Chef mich an, warum mein Sohn seit drei Tagen nicht zur Arbeit gekommen wäre und auch keinen Anruf getätigt habe, oder eine Krankmeldung geschickt ? Konnte ich ihm nicht beantworten, also ging ich rüber zu meinem Sohn und klingelte und klopfte - er öffnete nicht. Da auch sonst in der Wohnung nichts zu hören war, bin ich in Panik geraten und habe bei der Polizei angerufen und den Verdacht geäußert das er sich etwas angetan hätte.
    Die schickten mir auch einen Wagen mit zwei Beamten, die klingelten und klopften, aber auch da rührte er sich nicht.
    Während wir im Treppenhaus standen und berieten was zutun sei (Schlüsseldienst holen) öffnete er dann plötzlich doch noch die Tür. Die Beamten frugen ihn was los sei - er sagte garnichts, er habe geschlafen.
    Als ich ihm sagen wollte das sein Chef angerufen habe, unterbrach er mich mit - lasst mich doch alle in Ruhe, ihr könnt mich langsam mal am Ar... lecken und knallte die Tür zu.
    Ich stand da wie belämmert. Ich machte mir Sorgen und er knallte mir die Tür vor der Nase zu.
    Hab dann seinen Chef angerufen und gesagt das er mich bitte nicht mehr anrufen soll, er könne das mit meinem Sohn selber besprechen, der wäre zuhause. Sagte sein Chef, da gibt es nichts mehr zu besprechen, ich muss ihrem Jungen leider kündigen.
    Wieder ein paar Tage später wollte meine Tochter ein verliehenes Elektrogerät bei ihm abholen. Aber auch ihr öffnete er die Tür nicht. Statt dessen brüllte er in seinem Flur das es ihm langsam reichen würde, er wolle endlich seine Ruhe haben.
    Meine Tochter war völlig perplex und ich erzählte ihr die Geschichte mit der Polizei und sie meinte zu mir das es wohl besser wäre wenn er eine Therapie machen würde. Es könnte wohl sein das sich bei ihm eine Depression entwickelt hätte, zumal sein Leben in den letzten Jahren ziemlich schief gelaufen sei.
    Nun ist es so das er sich seit 3 Wochen in seiner Wohnung verbarrikadiert hat und kein Lebenszeichen von sich gibt.
    Sein Briefkasten ist mitlerweile überfüllt, er leert ihn anscheinend auch nicht.
    Ich frage mich von was er lebt da er nicht einkaufen geht und sich auch nichts bringen läßt.
    Ich frage mich auch wie lange dieser Zustand andauern soll oder was das überhaupt zu bedeuten hat ?
    Spätestens am nächsten ersten hat er kein Geld mehr für Miete oder Strom, geschweige denn etwas zu essen.
    Ich weiß das ich jetzt nicht mit Gewalt versuchen darf an ihn heranzukommen, weil das will er ja anscheinend auch nicht und das muss ich respektieren.
    Nur, wo soll die Reise hingehen ? Was steht mir noch bevor ?
    Will er jetzt verhungern ? Das macht mich alles so fertig, das kann sich keiner vorstellen.
    Ich suche und suche den Grund seines Verhaltens und überlege was er geplant haben könnte, ob er nicht doch psychisch krank ist und mir sind die Hände gebunden, ich kann nichts tun.
    Es ist alles so grausam wenn man es nicht versteht wie ein Mensch so handeln kann, statt die Beine in die Hand zu nehmen und die Dinge des Lebens zu regeln
    lg die schlaflose Mama

  5. #44
    Roman Verfasser
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    Hallo Moni,

    ja, das war unausweichlich, daß neue Probleme kommen. Sieh es als Versuch von ihm, Eingriffe von Dir zu erzwingen. Daß Du Dich nicht mehr kümmerst, stellt eine akute Gefahr für ihn dar, das bedeutet akute Panik. Er wird alles versuchen, um die gewohnte Situation wieder herzustellen, teilweise hat er es ja durch die Selbstmordankündigung wieder hervorragend hingebogen: Panisches Chaos ringsherum, was er bockig beobachtet und mit einem "Rutscht mir doch den Buckel herunter" arrogant abweisen kann. Bitte, wenn er im Müll leben will, wenn er sich in Schulden bringen will, wenn er sich unselbstständig machen will, seine Sache. Die Reaktion Deines Lebensgefährten finde ich gut, er hat die Ruhe bewahrt, er hat es durchschaut.

    Paß nur auf daß Du aus falsch verstandenem Schuldbewußtsein nicht noch finanzielle Schäden davonträgst und achte auf Deine Grenzen. Hast Du ihn ins Haus geholt damit er sich vor allen gehenlassen kann und Du vor Verzweiflung nicht mehr ein noch aus weißt? Schmeiß ihn raus, besorg ihm eine Wohnung bewußt weit weg, dann kann er machen was er will. Ihr könnt ihm aus seiner Situation nicht heraushelfen, er wird sich durch Passivität immer wieder herausfallen lassen.

    Ihr könnt nur ruhig agieren und nicht in Panik verfallen, auch wenn es schwer fällt, Kraft zieht und oft wie ein Spießrutenlauf erscheint. Zorn ist Dir so oder so sicher. Es ist falsch daß Du hilfst, und es ist falsch daß Du ihn auf Abstand bringst. Er wird eine Katastrophe nach der Anderen abspulen, es liegt nicht in eurer Macht.

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    Mama Moni (09.03.2012)

  7. #45
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    Hallo Erwin
    Nun, das sind keine guten Aussichten die du mir da schreibst. Mich graut schon jetzt davor, denn das alles habe ich so nicht gewollt.
    Leider kann ich ihn nicht rauswerfen da es hier ein Mietshaus ist. Ich denke das wird so oder so passieren wenn er keine Miete mehr zahlt. Dann habe ich unseren Hausverwalter am Telefon der mich fragen wird was für ein Bürschchen ich ihm da ins Haus geholt habe. Ob mir dadurch Nachteile in meinem Mietsverhältnis entstehen werden, müssen wir dann noch abwarten.
    Schließlich werden die Kosten haben ihn zu räumen und seine Sachen einzulagern. Die werden sie wohl in den Wind schreiben können, denn wie ich ihn kenne, wird er nicht zum Arbeitsamt gehen um sich Hartz4 zu holen. Er wird hier irgendwann einfach verschwinden und nicht wieder auftauchen. Wäre wohl auch das beste wenn er es machen würde.
    Sind zwar jetzt alle meine Sachen weg die noch in seiner Wohnung sind ( Tapeziertisch und Utensilien, Kabeltrommel, Verlängerungskabel etc) aber mein Freund sagt : Sch... drauf, müssen wir halt neu kaufen, kein Weltuntergang. Er hat mir auch das Türschloss ausgewechselt, da mein Sohn ja immer mit meinem Schlüssel in meine Wohnung konnte und dies auch genutzt hat wenn ich an der Arbeit war. Dann hat er hier fröhlich telefoniert, war im Internet und hat sich aus meiner Küche das genommen was er gebrauchen konnte. Das kann er nun nicht mehr, das wird er morgen merken, weil ich morgen wieder an der Arbeit bin.
    In den letzten Wochen hat sich nicht einmal ein Kumpel von ihm gemeldet und gefragt wo er ist oder wie es ihm geht, ich finde das sollte ihm zu denken geben, wen er da als "Freunde" bezeichnet.
    Selbst die aus seiner ehemaligen Dart Mannschaft nicht und was hat er für einen Aufstand gemacht wenn er mal nicht zum Darten gehen konnte weil er kein Geld hatte. Dem Wirt aus der Kneipe dem schuldet er noch 200 Euro, mir 50, aber die kann ich verschmerzen.
    Ja, ich ziehe das jetzt durch, es nützt ja alles nix das er mein Leben auch noch belastet und ich nicht mehr die bin die ich mal war. Ich will das alles nicht !
    Ich danke dir für dein Lesen und für deine Bereitschaft mir zu antworten.
    So lichtet sich der Wald wenn man den vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
    lg Moni

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    Erwin (09.03.2012)

  9. #46
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    Verstehe, Kosten tragen damit Du vor dem Vermieter nicht dumm dastehst. Ja, das würd ich wohl auch machen. Euer Türschloß ausgewechselt, hervorragend. Ich seh Dein Lebensgefährte ist auf Trab.

    Und was Du sagst, er wird wohl nicht mal beantragen, sondern einfach gehen, das wäre im Endeffekt wirklich das Beste. Es klang ja schon an, daß es ihn wahrscheinlich auf die Straße zieht. Und ich kann das auch verstehen, ich hatte das ja auch schon geschrieben. Sozusagen die letzte Freiheit, die ihm noch bleibt, sich frei machen von allem. Und das wäre dann auch nichts schlimmes, das wäre etwas Gutes, wenn er das so wählen würde.

    Und Moni, ich muß sagen, ich bin baff erstaunt wie gut Du das Trotz des Schmerzes den Du ganz sicher hast doch handhabst. Du machst das Richtige, zu dem viele Mütter nie den Mut haben. Am Anfang als Du hier schriebst dachte ich insgeheim, hoffnungsloser Fall, ob Sie sich jemals überwinden kann... Jetzt merke ich: Du kannst. Das find ich ganz toll.

    Und ich fühl mich mit Deinem Sohn ein wenig verwandt... ich bin mir nicht sicher warum, vermutlich weil meine Motivation auch am Boden ist und mir manches schwerfällt. Oder anders gesagt... wenn ich mir in einer Sache sicher bin, dann darin wie wichtig es ist sich abzulösen. Daher ist es mir auch wichtig Dir Antworten zu geben.



    Letztlich passiert nur, was schon lange passiert wäre. Und so ihr die Trennung am Ende wirklich hinbekommt, Du Dich das traust, steht ihr nicht nur schlecht da. Diese Trennung bekommen manche nie hin.

    Viele ganz schwere Fälle Psychischer Störung sind ja dadurch gekennzeichnet, daß sie sich nie von Ihren Eltern lösen können, die Mütter es sich nie trauen, und da hat man dann Kinder die mit 60 bei der 85 Jahre alten Mutter sitzen (Diagnose oftmals, schwer schizophren). Vor dem Hintergrund wäre es das blanke Glück, wenn er einfach auf die Straße gehen würde, daß hieße ja, er macht mit, er will auch weg.

    So, aber nun genug.
    Geändert von Erwin (10.03.2012 um 00:02 Uhr)

  10. #47
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    Hallo Erwin

    vielen herzlichen Dank für deine Antworten. Wie du siehst ist es mir trotzdem nicht möglich zu schlafen. Nicht das ich mir Sorgen mache wegen meinem Jungen, ich bin total wütend und verärgert. Habe gerade bemerkt das seine Wohnung wieder von Dealern und Junkies belagert wird, dh. sie feiern hier nebenan Party - zwar leise aber ich höre sie. Er läßt diese Leute wieder bei sich wohnen, schlafen und konsumieren. Das hatten wir alles in seiner letzten Wohnung schon und so sah die dann auch aus als ich ihm geholfen habe sie zu entrümpeln und zu räumen.
    Im Moment möchte ich mich nur noch übergeben, mir ist schlecht, ich möchte schreien, ich weiß nicht wohin mit meiner Wut, mit meinen Gefühlen. Ich möchte die Polizei rufen, ihn anzeigen, ich möchte ihn schlagen und in der Luft zerreissen.
    Eine Woche lang, täglich unter Schmerzen, habe ich sein Wohnzimmer liebevoll tapeziert und auch seine Küche. Ich habe es ihm gemütlich machen wollen und jetzt das.
    Ich bin nicht nur enttäuscht Erwin, ich bin schockiert wie sehr er mich mit Füßen tritt. Wie respektlos er mit mir umgeht.
    Ich die ihn schon zig mal aus der *******e geholt hat. Die ihm schon vier mal eine neue Wohnung organisiert hat damit er nicht auf der Strasse leben muss. Ich die ihm immer wieder neue Möbel organisiert hat, ihn unterstützt in Behördengängen. Einen Anwalt besorgt hat, mitgegangen ist um die Lebensgrundlage wieder aufzubauen.
    Und er holt diese kaputten Menschen ins Haus, in seine Wohnung, die wieder alles zerstören und vor die Wand fahren.
    Menschen die nur noch im dunklen kommen und im dunklen gehen und wenn sie gehen hinterlassen sie ein Chaos das sich niemand vorstellen kann der so eine Drogenhöhle noch nicht gesehen hat.
    Aber jetzt ist Schluss. Ich mache das nicht mehr mit und nocheinmal wird es nicht geben. Die Chance hat er verwirkt und nicht genutzt, so leid es mir tut. Oder nein, es tut mir nicht leid um ihn, es tut mir leid um meine Hoffnungen, um mein Angagement um meine Zeit die ich sinnlos verbraten habe . Es tut mir leid um all das Geld was ich in ihn investiert habe, was ich ihm geschenkt habe um aus einem Häuflein Elend wieder einen Menschen zu machen. Es ist vorbei. Der letzte Funken Hoffnung hat sich gerade in Luft aufgelöst und ich wünsche mir nur eines : Das es schnell vorbei sein wird und er hier weg ist. Die Kündigung müßte rein rechnerisch fristlos Ende April sein wenn er schon diesen Monat keine Miete überwiesen hat. Ansonsten wahrscheinlich Ende Mai und es ist noch so lange bis dahin Ich werde versuchen so oft wie möglich in meinen Garten zu fahren und so wenig wie möglich zuhause zu sein. Jetzt wo das Wetter besser ist dürfte es nicht schwierig sein das zu bewerkstelligen.
    Es ist schon komisch Erwin wie sehr sich alles wiederholt. Sein Vater hat bevor er sesshaft wurde auch jahrelang auf der Strasse gelebt. War mit Schaustellern unterwegs und mehrfach im Gefängnis. Bis ich ihn kennenlernte, da war er 28. Mit 55 war er tod, selbstgewählt.
    Mein Sohn wird im Mai 28 und geht diesen Weg jetzt ebenfalls. Bin gespannt wo sein Weg hinführen wird, in die "normale" Gesellschaft anscheinend nicht.
    Ich kämpfe für meine Kinder wenn sie Hilfe brauchen Erwin. Ich liebe meine Kinder sehr. Aber ich liebe auch MEIN Leben und ich möchte nicht mehr leiden müssen. Und wenn er diesen Weg gewählt hat und so leben möchte, dann hat er das Recht auch dazu. Dann ist es SEINE Entscheidung. Wäre er jetzt 17 oder 18, mein Gott ich würde alles mögliche anstellen um ihn in vernünftige Bahnen zu bekommen, aber er wird 28, da muss er schon die Grenzen kennen und einen Plan für sein Leben haben. Diese Grenzen hat er jetzt sehr konsequent überschritten und damit gebe ich jetzt auf.
    Ich habe getan was ich tun konnte, mehr als man hätte erwarten dürfen. Meine Möglichkeiten sind erschöpft und nichts habe ich unversucht gelassen. Zwingen kann ich niemanden.
    Irgendwann einmal werde ich nochmal schreiben wie es sich weiter entwickelt hat. Wann genau ist schlecht abzusehen, das weiß nur die Zeit.
    Nichts desto trotz wünsche ich ihm das es ihm auf seinem Weg gut ergehen wird. Er ist und bleibt immernoch mein Sohn.
    lg Moni

  11. #48
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    Nachtrag
    Dir und allen anderen die mich ein Stück auf meinem Weg begleitet haben, beraten und unterstützt, wünsche ich von Herzen alles erdenklich gute für die kommende Zeit.
    Ich sende euch ein wenig meiner Kraft in Gedanken zum lösen eurer Probleme und wünsche euch einen für euch guten ganbaren Weg.
    Moni

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