Ich studiere im zweiten Semester Informatik und habe von Beginn an ständig mit logischen bzw. abstrakten Problemen zu tun. An sich machen mir diese Dinge Spass und ich weiß, dass mir das ganze in späterer Zukunft sehr nützlich sein wird. Nicht nur im Beruf sondern auch im Alltag.
Mein einziges Problem ist nur: Ich sehe einfach keine Verbesserung!
Wir haben nun 2-3 Aufgaben in den letzten 2-3 Wochen bekommen an denen ich immer länger dransitze. Andere lösen sie in 20min. Ich verbrate mehrere Nachmittage damit. Bei Klausuren habe ich ja auch nicht ewig Zeit. Abgesehen davon ist das auch einfach nicht mit meiner Freizeit zu vereinen.
Gut, es ist ein aufwendiges Studium. Aber muss ich immer ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich abends mal abschalte oder mich mit Freunden bzw. meiner Freundin treffe?
Ich hatte mir schon überlegt, Logiktraining-Bücher zuzulegen, um mein Denken vielleicht anzukurbeln. Aber 1. habe ich einfach keine Zeit, mich mit anderer Literatur zu beschäftigen (vielleicht sollte ich das aber?) und 2. sehe ich das Studium selbst ja schon als eine Art Training.
Belüge ich mich selbst? Was kann ich tun? Mir war gestern richtig schlecht vor Frustration. Ganz abgesehen davon, weiß ich nicht wie sich mein Verhalten auf meine Umwelt auswirkt. Das Studium ist mir wichtig, sonst würde ich mir nicht solche Gedanken machen. Glaube ich jedenfalls.
Hat jemand irgendwelche beruhigenden Worte für mich? Ich danke schon mal im Voraus!!


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