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Thema: MA (Hons) in Psychology

  1. #1
    Neuling
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    Standard MA (Hons) in Psychology

    Hallo!

    Ich ziehe es unter anderem in Betracht, nächstes Jahr ein Psychologiestudium in Großbritannien zu beginnen.
    Die Universität Dundee bietet zum Beispiel den Abschluss MA (Hons) in Psychology.
    Ich habe mich schon durchs Internet gewühlt, und ich sehe bei diesen ganzen Psychologie - Abschlüssen in GB nicht mehr so richtig durch.

    Meine Fragen:

    1) Was bringt mir der MA (Hons) in Psychology, bzw. was kann ich damit machen? Bin ich dann zB schon qualifiziert, eine eigene Praxis aufzumachen?

    2) Wenn nicht, welchen Abschluss brauche ich dafür?

    3) Wie sieht das mit der Anerkennung in Deutschland aus?

    Vielleicht weiß auch jemand, wie das Studium so aufgebaut ist?
    In Deutschland hört man ja vieles von Mathe über Mathe, Statistik über Statistik.
    In den englischen Programmbeschreibungen habe ich davon aber nichts gefunden.
    Verzichtet man also darauf?!

    Danke!

  2. #2
    Moderator Avatar von phel
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    Hallo Mordred!

    1) Der englische Master, wird mit dem ehemaligen, deutschen Diplom gleichgesetzt. Also nein.

    2) In Deutschland? Hier wirst du fündig.

    3) s. 1 & 2

    ( Hons ) steht für "honours", und bedeutet für den Studenten ein zusätzliches Studienjahr ( "research" ) . In England ist es allerdings möglich, nach dem BA ( Hons ) , bereits den Ph.D anzustreben, und macht den Master eventuell (?), für dich, überflüssig.

    Wenn du dich für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse interessierst, möchte ich dir diese Seite empfehlen.

    Nein, auch in England verzichtet man gewiss nicht auf Mathematik.

    Liebe Grüße!
    Geändert von phel (14.11.2011 um 19:00 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Hallo,
    Danke für die Antwort.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, bin ich mit dem Abschluss Ph.D dann aber berechtigt, alle psychologischen Berufe auszuüben?
    Ist der Abschluss zum Ph.D denn genauso kostenaufwendig wie eine Therapieausbildung in Deutschland?

    Ich werde wohl eher in Schottland studieren, und da gibt es meines Erachtens nur den Master of Arts für Psychologie, der dann aber dem Bachelor gleichgesetzt ist. Nur der Name ist halt anders, auch wen man danach noch einen anderen Master machen kann.

    Ich meinte nicht "auf Mathematik verzichten", sondern eher, ob der Schwerpunkt vielleicht anderes gelegt ist.

  4. #4
    Moderator Avatar von phel
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    Hallo Mordred!

    Nein!

    Es kommt gezielt drauf an, was du später genau machen möchtest, bzw. wo du den Schwerpunkt, in deiner zukünftigen Karriere siehst, oder setzen möchtest. Ein Psychologe ist noch lange kein Psychotherapeut, denn ein akademischer Titel ( selbst, wenn es der liebe Doktor ist ) ersetzt keine psychotherapeutische Ausbildung.

    Ein 'Ph.D.' ist von Vorteil, wenn du lehren, oder forschen möchtest. Diese Option bietet sich, und falls das deine Absicht ist, ebenfalls sehr vorteilhaft , in England bereits nach dem Bachelor ( honours ). Sicher, mit einer Professur hast du, ganz allgemein gehalten, die besten Chancen - aber auch ein Bachelor genügt, um in nahezu sämtlichen Bereichen eine Stelle zu bekommen ( vielleicht weiter unten auf der Gehaltsliste, und wohl eher als Assistent, und nicht Leiter - aber prinzipiell möglich ). Aber, und das erscheint mir in deinem Fall, bzw. deinem Anliegen entsprechend, sehr wichtig zu sein - ein 'Ph.D.' macht aus dir keinen Therapeuten.

    Welches Szenario auch immer - um eine entsprechende Ausbildung kommst du nicht herum.

    Das klingt so, als würdest du mit einem Master beginnen. Das ist nicht möglich. Auch um den Bachelor kommst du nicht herum. ( eventuell bietet die Uni nur einen Master-Studiengang an, was aber nicht bedeutet, dass kein Bachelor, und zwar meist ein sehr guter, nötig wäre, um diesen überhaupt zu beginnen )

    Wenn es um den finanziellen Aspekt geht, halte ich England, bzw. Schottland, für relativ kostspielig. Die Kosten einer psychotherapeutischen Ausbildung kommen, unabhängig deines erworbenen Grades, definitiv, zusätzlich hinzu.

    Ja. Britische Studiengänge, scheinen mir, teilweise, stark "naturwissenschaftlich". Das muss aber nicht schlecht sein. Unterschiede gibt es definitiv, so erklären sich auch die jeweiligen Anerkennungen der ausländischen Abschlüsse.

    Liebe Grüße!

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