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Thema: Macht jeder Therapeut eine Verhaltenstherapie?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Macht jeder Therapeut eine Verhaltenstherapie?

    Hallo!
    Ist jeder Psychotherapeut in der Lage eine Verhaltenstherapie durchzuführen?

    Ich habe da nämlich ein ziemliches Problem. Ich bin bei einem Psychiater/Therapeuten in Behandlung. Dieser meinte, dass mir eine Verhaltenstherapie helfen könnte, dies ist wohl aber bei ihm nicht möglich. Jedenfalls hat er mir eine Kollegin empfholen zu der ich gehen kann. Eine Therapie bei einer Frau kommt für mich aber grundsätzlich schonmal nicht in Frage. Und selbst wenn er mir einen Therapeuten empfohlen hätte, ich bin mit meinem Psychiater sehr zufrieden und möchte ihn gar nicht wechseln. Was würdet ihr in dieser Situation tun?

    Darf mein Psychiater/Therapeut tatsächlich keine VT machen?

    Grüsse Alex
    Geändert von Seven (11.11.2008 um 21:29 Uhr) Grund: Was vergessen

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Schaufelbagger
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    Es wird schon seinen Grund haben warum er dir jemanden anders vorschlägt. Und das kannst du ja ihm auch sagen. Und wenn eine Frau für dich nicht in Frage kommt, kannst du das sicher auch mit ihm besprechen.
    Selbst wenn er es rein theoretisch dürfte ist es doch gut wenn er sagt, dass es Leute gibt, die das besser können als er weil die da vllt. regelmäßig mit zu tun haben oder was weiß ich.

    Hast du mit ihm schon drüber gesprochen?
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  3. #3
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Hallo Seven,

    ich glaube du hast deinen Psychater falsch verstanden....meine Psychaterin macht auch keine Verhaltenstherapie, weil das ein Bereich ist, der gut mit Psychologen abgedeckt ist und die Psychaterzeit dafür einfach nicht ausreicht.
    Dein Psychater bleibt dir erhalten und du kannst immernoch hingehen. Nur halt nicht zur Verhaltenstherapie.

    http://www.psychologieforum.de/haeuf...html#post15264

    Hier hast eine Linksammlung, in der geprüfte und bei der Kasse angemeldeten Therapeuten und Ärzte zu finden sind.

    Welches Ziel soll denn die Verhaltenstherapie haben?? Was möchtest du gerne ändern an deinem Verhalten oder besser verstehen??
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  4. #4
    Neuling
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    Hallo!

    @schaufelbagger:
    Nein drüber gesprochen haben wir nicht.
    Was soll ich denn mit einer Liste von Therapeuten? Hätte ich vor mir einen anderen Therapeuten zu suchen, dann könnte ich auch das Telefonbuchaufschlagen. Da steht nämlich nichts anderes drinnen als in dem Link.
    Ein Psychologe ist meiner Meinung nach auch völlig falsch, der kennt sich ja nicht wirklich mit organischen Krankheiten aus, erst recht nicht mit so einer seltenen.
    Das Ziel meiner Behandlung soll "eine der Krankheit angemessene Lebensführung einschließlich des sorsamen Umgangs mit sich selbst" sein.
    Also besser verstehen an meinem Verhalten möchte ich nichts, da habe ich keine Verständinisprobleme, ich möchte aber gerne meine Krankheit verstehen. Ändern möchte ich, dass ich lerne ein gesundes Maß zwischen dem zu finden, was an Belastung noch möglich ist und dem was eben nicht mehr möglich ist. Und eben lernen mit dieser Krankheit umzugehen und zu leben.

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Schaufelbagger
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    Und warum ist ein Psychologe dafür nicht qualifiziert? Also ich kenn' deine Krankheit ja nicht (hast du auch noch nicht verraten, oder?) aber es wird ja einen Grund haben dass der Psychater dich da hinschicken will.

    Und vllt. hat knuddel ja Recht und das soll parallel laufen: Psychater und Verhaltenstherapie beim Psychologen.
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  6. #6
    Verleger Avatar von Waris
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    Wie schon bereits in deinem anderen Thread gesagt. Ein Psychiater kann und darf keine Therapie machen. Das dürfen und machen nur "Psychotherapeuten", also Psychologen oder Psychiater mit einer zusätzlichen Therapeutenausbildung. Hat er die nicht, darf er nicht therapieren und will er nicht, kannst du ihn nicht zwingen. Ein Psychologe ist die richtige Anlaufstelle
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  7. #7
    Verleger Avatar von Natz
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    Sorry, aber weißt Du denn eigentlich wirklich, was bei Dir Sache ist?
    In Deinem anderen Thread schreibst Du von einer "seltenen neurologischen Erkrankung" mit ev. nur 10 Jahren Lebenserwartung, hier gehts jetzt wieder um Verhaltenstherapie, was mit dem Vorthema null zu tun hat, da man eine neurologische Erkrankung wohl kaum mit Verhaltenstherapie behandeln kann.
    Vll. entscheidest Du Dich erst mal für eine Variante-mit der Geheimnistuerei fällt es auch sehr schwer, das Ganze ernst zu nehmen-mir zumindest.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #8
    Neuling
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    @Schaufelbagger:
    Von meiner Selbsthilfegruppe habe ich über Psychologen nur Schlechtes gehört, das ist auch meine Erfahrung. Ich war mal beim Psychologen wegen meiner Krankheit. Dieser kannte die Krankheit nicht und ich habe ihm die Krankheit erklärt. Hinterher im Bericht an meinem Hausarzt stand dann "glaubt an einer nicht-existenten Krankheit zu leiden" Dann war ich mal bei einem anderen Psychologen. Der hat rein gar nix verstanden und für ihn war alles psychisch bedingt und ich müsste nur Medikament X nehmen und mich mehr bewegen. Ich war dann bei meinem Hausarzt, der war fassungslos, weil Medikament X mich hätte umbringen können.
    Darauf kann ich verzichten. Mein Psychiater hat mal ganz offen zugegeben, dass er nicht viel von Psychologen hält, er würde mich da auch vermutlich nicht hinschicken. Nach meinen Erfahrungen würde mein Misstrauen gegenüber Psychologen auch jegliche Therapieversuche verhindern.

    @Waris:
    Dann ist das immer noch von dir gelogen. Was meinst du warum sich besagter Herr "Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie" nennt und in einer Klinik für "Psychiatrie und Psychotherapie" arbeitet? Sicher nicht, weils besser klingt, sondern weil er eine Zusatzausbildung zum Therapeuten hat und damit Therapien machen darf. Und ein Psychologe ist sicher nicht die richtige Anlaufstelle. Wie soll sich ein Psychologe in mich hineinversetzen, wenn er nicht die geringste Ahnung von meiner Krankheit hat? Ich mag keine Psychologen und bevor ich da nochmal hingehe muss schon was Gewaltiges passieren.


    Grüsse Alex

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