Ich las gerade den Satz: Die Scheidungsrate in Ehen mit einem depressiven Partner (ist) ... neunmal so hoch wie bei nichtdepressiven Ehen. Quelle: Ronald Reng: Robert Enke. S.390
Ich las gerade den Satz: Die Scheidungsrate in Ehen mit einem depressiven Partner (ist) ... neunmal so hoch wie bei nichtdepressiven Ehen. Quelle: Ronald Reng: Robert Enke. S.390
Und ich frage mich, von welcher Seite aus man den kausalen Zusammenhang betrachten sollte...
Zerbricht die Ehe wegen der Depression oder entsteht die Depression aus der Ehe heraus?
Wie groß ist denn der Anteil depressiver Ehepartner im Vergleich zu dem depressiver Singles? Reines Interesse... wird wahrscheinlich nicht in deinem Buch gestanden haben, oder?
Liebe Grüße
Geändert von Sophia-Charlotte (29.06.2011 um 18:05 Uhr)
*schmunzel* Nee, stand nicht in dem Buch.
Ich nahm einfach bei dieser Ausage mit. Mir passierte etwas ganz Normales mit dem Scheitern meiner Ehe. !!!!
Weiterhin nehme ich daraus mit, dass es normal ist, wenn der depressive Part aufsteht, dass der andere Partner verdutzt ist über das Selbstbewußtsein.
Ansonsten schlage ich vor: Laß uns weiter suchen nach Zahlen.![]()
Ich meine gelesen zu haben, dass Ehen/Partnerschaften generell eher zu scheitern drohen, wenn ein Partner schwer erkrankt.
Ebenso wie Ehen überproportional häufig scheitern, wenn ein behindertes Kind geboren wurde oder ein Kind verstorben ist.
Persönlich kenne ich hingegen zahlreiche Ehen, wo das Schicksal von Krankheit und Behinderung seit Jahrzehnten gemeinsam getragen wird.
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