hey ...
unter anderem bin ich deswegen hier ...
"hey leute ...
ich bin neu hier und möchte mich einfach mal über meine situation auskotzen ... ... und mit menschen sprechen die nicht an meinem leben teil nehmen ...
also ich weiß garnicht wie oder wo ich anfangen soll ... ich versuchs einfach mal ... ich bin 20 jahre und komme ursprünglich aus russland ... mit meiner familie kam ich 1996 nach deutschland ... das erste jahr verlief auf der einen seite positiv ... ich lernte schnell die sprache und hatte viele neue freunde und der eindruck von meiner neuen heimat war echt toll ... aber ich litt auch sehr ich weinte 1 jahr lang und wollte nur zurück ... mit meinem vater saß ich fast jeden abend da und wir haben uns danach gesehnt "nach hause" zu gehen ... mein vater war ein sehr starker mensch aber auch sehr liebevoll doch als ich abend für abend sah wie er litt ... verließ mich ergentwie der mut ich dachte ich würde hier nicht zurecht kommen ... das änderte sich als wir endlich eine eigene wohnung in deutschland hatten und ich auf eine private sportschule ging ... alles lief perfekt meine sportlichen leistungen waren sehr gut ... ich gewann einige medalien und weitere preise ... und ich war glücklich ... ich war zufrieden mit allem und in der schule hatte ich gute noten ... bis nach etwa 5 jahren wieder ein umzug etwa 700km von meiner damaligen stadt enfernt, statt fand ... ich wollte das nicht ich wollte die schule nicht wechseln und nicht schon wieder alle meine freunde verlieren ... doch genau dies ist geschenhen wir zogen um ... meine eltern meldeten mich auf einem gymnasium an ... ich konnte keine sportschule mehr besuchen weil es bei uns im umkreis von 200km keine gab ... also aus der traum ... ich kam in die 6 klasse total verängstigt nach einem halben jahr ist mein notendurchschnitt von 1 auf 4 gerutscht ich wechselte auf die realschule nach einem halben jahr .... ich fühlte mich wie ein versager ... ich musste jetzt mit dem buss zur schule fahren und hatte panische angst davor ... ich hatte angst da einzusteigen und einfach niicht mehr wieder zu kommen ... es ist ziemlich kommisch ... und so hat mein vater mich tag für tag zur schule gebracht ... bis meine elter meinten ich muss zu psychologen ... mit 12 jahren war ich dann das erste mal dort ... ich muss sagen die gespräche damals mit und ohne meine eltern halfen mir sehr und es ging wieder aufwärts ... meine noten waren wieder gut und ich hatte viele freunde war auch ziemlich beliebt ... denn nach außen bin ich sehr stark und die menschen sehen mich als eine selbstsichere und glückliche junge frau ... doch das war ich nicht ...
als ich 13 war erkrankte mein vater wieder an krebs und diesmal war es schlimm wir wussten er würde nicht mehr gesund werden ... ich konnte damit überhaupt nicht umgehen ich habe meine trauer darüber meiner familie und auch meinem bekanntenkreis überhaupt nicht gezeigt ... ich zog mich von all dem so zurück das meine familie anfing mich zu verstoßen mich zu behandeln als hätte ich kein herz, kein mitgefühl als wäre ich das letzte ... ich weiß das mein damaliges verhalten nichts anderes gezeigt hat aber es war nicht so ... ich habe viel geweint und sehr gelitten die einzige person die das mitkriegte war meine damaliege beste freundin ...
nach ca. einem monat da war ich 14 und meine mutte knallte mir eine geschicht hin die ich wie ich glaube bis heute noch nicht verarbeitet habe ...
mein kompletes leben schien eine lüge ... ich erfuhr das die menschen bei denen ich aufgwachsen bin nicht meine eltern sind sondern meine grosseltern und ihr sohn den ich 14 jahre meines lebens für meinen bruder gehalten habe mein leiblicher vater war ... das meine leibliche mutter irgentwo in russland lebte und mittlerweile zwei töchter hatte und verheiratet war ... mein leiblicher vater genauso aber hier in deutschland ... ich wurde mit 4 jahren gegen den willen meiner leiblichen mutter durch betrug von meinen grosselter adoptiert ...
nachdem man mir diese nachricht einfach mal so ins gesicht geklatsch hat ... wurde irgentwie erwartet das ich damit klar komme so ist es halt ... aber für mich war es unerträglich der tod meines "vaters" und dann das gefühl garnicht mehr das zu sein was man dachte das man es wäre ... ich wurde sehr depressiv und malte mir aus was wohl passiert wenn ich mir z. b. ein messer in den bauch rammen würde ... dies erwähnte ich meiner "mutter" gegenüber auch und sie sagte nur das sie jetzt ihre schlafzimmertür abschließen würde weil sie angst hat ich könnte ich was tun ....
während meiner pubertät und nach der ganzen geschichte ... sagte meine "mutter " immer wieder dinge wie ich sei vom charakter wie sie (meine leibliche mutter) und ich würde so tun als ob sie nicht mehr meine mutter ist ... immer wieder redete sie mir ein das ich so dachte das ich sie nicht mehr liebte nur weil ich das jetzt wusste und oft traurig war ... aber was hat sie erwartet ich hab jemanden gebraucht mit dem ich das verarbeiten konnte doch alles war als währen aufeinmal alle gegen mich ...
ich wurde wieder schlechter in der schule und meine mutter erzählte meinem leiblichen vater irgentwelche lügen über mich ... sodass er eines tages auftauchte und mir sehr wehtat ohne grund was er dann nach einiger zeit begriffen hat ... ich sprach nicht mehr mit ihm ... ich hasste ihn ... als kind habe ich immer zu ihm aufgesehen und wollte so sein wie er ... jetzt war alles anders...
ich fing an mich zu verändern ... ich wurde dreist und machte andere leute fertig ... ich verschaffte mir auf eine gewisse art und weise respekt ... aber auch nur um mich nach außen zu schützen ich wollte nicht mehr so verletzt werden ... ich flog von der realschule und ging auf die hauptschule ... als ich dort ankam und begriff wo ich gelandet bin ... hatte ich es satt mir wieder alles zu versauen und fing an mich wieder auf die schule zu konzentrieren ...
in der zeit mit 15 lernte ich dann meinen ersten richtigen festen freund kennen ... der mich wieder aufbaute ... wegen ihm brachte ich meine schule zu ende und ging auf eine weiterführende um einen realschulabschluss zu machen ... alles lief super wir waren fast 3 jahre zusammen ... als er zur bundeswehr ging und sich danach verpflichten ließ ... schon wieder ein verlußt ... er wollte mit mir zusammen bleiben aber ich trennte micht ... betrog ihn und lernte mit 18 meinen jetzigen freund und lebensgefährten kennen ... er ist ein wundervoller mensch ...
ich schmiss wieder die schule und beschäftigte mich mit nichts ausser daheim sitzen und party machen ... zog bei meinem neuen freund ein und lebte vor mich her ...
und bis jetzt hat sich nichts an der situation geändert ... ich kümmere mich um den haushalt, um ihn und um unsere haustiere ... bald fängt er mit seinem jurastudium an und ich weiß nicht was ich tun soll hocke zu hause und sehe dabei zu wie mein leben an mir vorbei rennt ...
ok ich denke mal das ist erts mal genug für den anfang ... nehmt es bitte nicht kommisch auf ...
freu mich auf eure beiträge
gruß Coco "
das war mein erster beitrag hier im forum ... ich hab ne interressengemeinschaft gegründet namens depression ... schau doch mal bei uns rein ....
und ich find es echt klassse das du dein leben in die hand nimmst!!! ... weiter so!!!
gruß Coco![]()


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und ich find es echt klassse das du dein leben in die hand nimmst!!! ... weiter so!!!
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