Zu meiner person:
Ich bin 27, hatte noch nie eine Beziehung, noch eine sexuelle Erfahrung, noch habe ich eine Frau je geküsst oder nur umarmt.
Als ich noch ein Kind war und auch als Teenager war ich fett und hatte (und habe immer noch) einen krummen Rücken. Damals hab ich die Gesellschaft für ihre Oberflächlichkeit gehasst. Heute bin ich da viel realistischer: Warum sollte ein attraktives Mädchen auch was von nem dicken buckeligen Teenager wollen... Absurd.
Heute bin ich schlank, aber durch meinen Buckel beförder ich mich natürlich als potentieller Partner einer gutaussehenden Frau ins absolute Aus (zumal mein Gesicht auch hässlich wie die Nacht ist^^). Ich meine ich kann es ja verstehn dass eine Frau die jeden Kerl haben könnte den sie will nichts von einem wie mir will. Darum machen mich Aussagen von Freunden wie: Es zählt nicht das Äußere sondern das selbstbewusste Auftreten, total wütend. Sowas kommt meistens von denen die sowieso jede haben könnten.
Ich sehs so: Ich würde mich auch unwohl fühlen wenn eine unattraktive Frau mich anbaggern würde, warum sollte es bei der attraktiven Frau anders sein wenn ich sie anbaggere. Das ich jemals eine Frau die mich optisch anspricht erobern könnte ist für mich absolut absurd. Ich halte es für wahrscheinlicher dass ich den nächsten Lotto jackpot knacke. Diese Erkenntnis resultiert auf empirischen Beobachtungen wie auch auf logischen Überlegungen.
Ich habe es akzeptiert dass ich kein potentielles Alphamännchen bin, das sollten andere in meiner Rolle auch. Meine Ansprüche runterzuschrauben (wie mir ein anderer Freund vorgeschlagen hat) sehe ich übrigens als beleidigend an.
Wie gesagt, ich habe meine Rolle im Leben akzeptiert...
Ich bin zwar in den letzten jahren vom depressiven jammerkasper zum zynischen Misanthropen geworden aber seitdem ich diese Opferrolle abgelegt habe die mir die Luft zum Atmen nahm fühl ich mich viel wohler in meiner Haut.


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