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Thema: manchmal frägt man sich für was man noch kämpfen soll?!?!

  1. #1
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    Standard manchmal frägt man sich für was man noch kämpfen soll?!?!

    Hallo,
    ich brauche dringend Hilfe denn ich befinde mich wieder in einem tiefen schwarzen Loch und komm nicht raus...
    Ich bin 25, hatte keine schöne Kindheit (Schläge, Alkoholkranke Mutter, Angst vor versagen, Übergewicht, Hänseleien, hatte niemanden zum Reden, Selbsmordgedanken bereits mit 10, habe mich manchmal selbst geschlagen und geritzt... könnte es hier noch weiter führen aber ich denke das reicht)
    Seit dem ist mein Leben das reinste Chaos. Wohne seit ich 17 bin allein, keiner meiner Freunde weiss über meine Kindheit bescheid und obwohl mich das immernoch so sehr belastet unterstütze ich meine Mutter bei ihren Kuren und habe guten Kontakt zu meinem Vater. Habe oft versucht alles mit Drogen und Alkohol zu vergessen doch es hat alles nichts gebracht. Letztes Jahr kam dann die wende, als hätte es in mir klick gemacht. Seit dem Trinke und Rauche ich nicht mehr, habe meine Ernährung umgestellt und auch Drogen gehören der Vergangenheit an und obwohl ich stolz auf mich seien sollte da ich im letzetn Jahr auch noch 30 Kilo abgenommen habe find ich mich immernoch unatraktiv und nutzlos...
    Seit 7 Monaten habe ich meine erste feste Beziehung, wir lieben uns sehr doch trotzdem kann ich meine Kindheit nicht verarbeiten...
    Was soll ich machen? Warum tut es immernoch so weh? Inzwischen sollte es mir doch egal sein wenn meine Eltern abwertend zu mir sind...
    Kann man mit dem Schmerz in der Seele jemals lernen umzugehen?

  2. #2
    Schreibkraft
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    Hallo LonelySoul

    Ich finde es sehr stark von Dir,das Du jetzt auf sämtliche Suchtmittel verzichtest,das
    ist schon mal eine grosse Stärke von Dir!

    Das mit Deinen Eltern,wird Dich sicher noch lange verfolgen,aber der Punkt ist der,das
    Sie es auch nur wiederrum von Ihren Eltern mit bekommen haben und es dadurch nicht
    anders,weiter geben konnten!

    Auf jeden Fall,wäre es vielleicht sinnvoll ,eine Gespächstherapie zu machen.

    Mir hat mal ein Therapeut gesagt,Freunde kommen und gehen,aber die Eltern bleiben
    immer die Eltern!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich selber habe jahrzehntelang meine Eltern gehasst,für Ihr verhalten in meiner Kindheit
    (Alkoholsucht meines Vaters,Demütigungen usw.) und habe mir lange Zeit gewünscht
    das Sie endlich sterben sollen und heute habe ich es endlich nach langer Zeit geschafft
    es zu akzeptieren,das sie halt so sind,wie Sie nun mal sind und da lässt sich nichts
    dran ändern,man kann nur versuchen,es anders zu machen,als die Eltern!


    lg raskowitz

  3. #3
    Neuling
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    Hallo raskowitz,
    danke für deine Antwort, tut gut mal etwas von jemandem zu hören dem es so ähnlich ging bzw geht.

    Die meisten Therapeuten rieten mir ich soll mich endlich von meinen Eltern lösen, doch wie deiner schon sagte, die Eltern bleiben immer die Eltern...

    Manchmal plagt mich diese Angst, dass man genau wie die eigenen Eltern wird, immerhin hat man es ja, wie diese auch, nicht anders mitbekommen.

    Das ich Probleme habe meine Liebe zu zeigen habe ich jetzt mit meiner Beziehung festgestellt, doch was ist wenn ich auch mal bei meinen Kindern so bin.. Es ist ja irgendwie ein Teufelskreis.

    Ich würde es auch so gerne akzeptieren können doch es gibt so viele ungeklärte Dinge.. Ich kann mit meinen Eltern leider nicht darüber reden, ich will sie irgendwie nicht verletzen und ihnen nach so vielen Jahren meine Kindheit vorlegen und ihnen sagen wie ich es empfunden hab. Es ist einfach alles kompliziert.. Einer muss wohl leiden und ich hoffe ich bin auch hierfür noch lange stark genug.

  4. #4
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    Was Dir vielleicht auch ein wenig helfen könnte,wäre eine Alateen Gesprächsgruppe,
    wo die gleichen Leute sind,die auch unter der Alkoholsucht Ihrer Eltern gelitten haben,
    oder noch immer darunter leiden,sich austauschen können,wie man damit am besten
    umgeht,das sind hauptsächlich junge Menschen und junge Erwachsene die dort hin-
    gehen.

    Du kannst ja mal ganz unverbindlich in einer Suchtberatungsstelle Dich informieren,
    die haben absolute Schweigepflicht!


    lg raskowitz

  5. #5
    Neuling
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    Danke, ich denke ich werde diesen Schritt mal wagen. Immerhin habe ich ja nichts zu verlieren.

    Danke

    LG LonelySoul

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